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Bandscheibenvorfall: Neun von zehn Operationen sind unnötig

Laut der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie zum Thema Bandscheibenvorfall sind neun von zehn operative Eingriffe hierbei unnötig.

"Bis zu 90 Prozent der symptomatischen Bandscheibenvorfälle können durch eine konservative Therapie beherrscht werden", heißt es in deren aktueller Leitlinie.

Letztes Jahr gab es hingegen 98.000 Bandscheibenoperationen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Operation, Häufigkeit, Bandscheibenvorfall
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2013 11:56 Uhr von GroundHound
 
+4 | -3
 
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Das ist auch meine Erfahrung.
Rückenschmerzen lassen sich fast immer mit sportlicher Betätigung, Dehnungsübungen oder Gymnastik beseitigen.
In Fällen von eingeklemmten (Ischias-) Nerven helfen Heilpraktiker mit dem richtigen Dreh und Ruck.
Bevor man sich am Rücken operieren lässt, sollte man mindestens 3 unterschiedliche Ärzte aufsuchen.
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12.12.2013 15:13 Uhr von T¡ppfehler
 
+4 | -0
 
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Ich muss Jauchegrube leider wieder mal zustimmen.
Wenn das Bein nicht mehr funktioniert und man vor Schmerzen überlegt, wie man es am besten ab bekommt, ist die Bandscheibenoperation dagegen ein Fest.
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12.12.2013 15:28 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -0
 
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Ich hatte letztes Jahr eine Bandscheiben OP. Die Schmerzen die ich vorher hatte wünsche ich keinem. Morphin in hohen Dosen (bis dato kannte ich selbst Aspirin nur aus der Werbung) und diverse andere Medikamente um überhaupt noch beweglich zu sein.
Durch die damals laufende Diskussion über unnötige Operationen dauerte es 12 Wochen bis ich endlich operiert wurde. Dafür ist jetzt der Nerv im linke Bein geschädigt.
Wer legt das eigentlich fest ob eine Operation unnötig ist?
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12.12.2013 21:22 Uhr von tobsen2009
 
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wenn dauerhafte Taubheitsgefühle und oder gar Lähmungen vorhanden sind, neben den höllischen Schmerzen, dann muss operiert werden. Den möchte ich sehen, der erstmal zur Gymnastik geht, dass ist in so einem Stadium nicht mehr machbar.

Hatte zwar selbst zum Glück noch keine derartigen Rückenprobleme, habe mich aber in den letzten Monaten intensiv um meine Mutter gekümmert und sie fast täglich ins Krankenhaus gefahren, da selbst Tilidin nicht angeschlagen hat. Sie hat nur noch geweint vor Schmerzen und hätte sich wohl auch am liebsten den Arm abgesäbelt. Sie hatte gleich 3St. in der HWS und taube Finger. 2 von 3 Ärtzen waren der Meinung das eine OP nichts bringt, der andere meinte es muss operiert werden. Sie hatte zwar eine heiden Angst davor, wegen der großen Gefahr der Querschnittslähmung, hat es dann aber doch machen lassen. Heute geht es ihr sehr gut, es wurden 2 Wirbel versteift, hat zwar hin und wieder etwas Nackenschmerzen(OP ist 3Monate her), aber dafür sind die höllen Schmerzen und die Taubheit und das kribbeln im Arm weg.

Sie ist sonst immer eine starke Frau die so schnell nichts umhaut, aber so wie vor der OP habe ich sie noch nie gesehen, war nur noch ein Häufchen Elend. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, das die Schmerzen so heftig sein müssen, dass man da schon irre Gedankengänge bekommt wenn einem kein Mittel und kein Arzt helfen kann.

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