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Medienkonsum: Berichte über Katastrophen können Menschen traumatisieren

Menschen, die schlimme Ereignisse wie Naturkatastrophen oder Terroranschläge hautnah miterleben, sind meist traumatisiert und benötigen psychologische Betreuung.

Wie jedoch jetzt im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht, kann der reine Konsum dieser Nachricht ebenfalls zu größeren traumatischen Belastungen führen. Dies hatten Wissenschaftler bei einer Befragung nach dem Attentat in Boston herausgefunden.

Roxane Silver von der University of California formuliert dies so: "Die extreme Medienreichweite erweitert die Grenzen lokaler Unglücke, übermittelt deren Folgen weit über die direkt Betroffenen hinaus und verwandelt die Katastrophen so in kollektive Traumata, die die Gesundheit gefährden."


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WebReporter: Quality
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stress, Terroranschlag, Trauma, Medienkonsum
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2013 13:03 Uhr von mayan999
 
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blickt man zu tief in den abgrund, blickt der abgrund in einen selbst (oder so aehnlich)

Aber sollte dies stimmen, lässt dies die macht der medien in einem völlig anderem licht erscheinen, als bisher behauptet.

Die frage nach verantwortung wird umso schwerwiegender ;-)
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14.12.2013 02:56 Uhr von jarichtig
 
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echt unglaublich, dass diese news nur von so wenigen gelesen wurde...

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