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Afghanistan: Präsenz der US-Truppen lässt Opiumanbau immer weiter wachsen

Afghanistan konnte seinen Anbau von Schlafmohn weiter steigern und ist so zur Nummer Eins in der Produktion von Opium aufgestiegen. Der Krieg gegen die Drogen im Land sei laut dem ehemaligen Chef des United Nations Office on Drogs and Crime eine reine Inszenierung.

Seitdem die USA 2001 Truppen im Land stationiert hatten, ist der Schlafmohn-Anbau deutlich und kontinuierlich angestiegen. 2001 waren es noch 8.000 Hektar mit 135 Tonnen Roh-Opium. 2007 waren es schon 193.000 Hektar. 2013 sind es nun 209.000 Hektar Anbaufläche.

Präsident Obama verdreifachte die Truppenstärke in Afghanistan dann. Die lokale Opiumproduktion stieg daraufhin von 3.600 Tonnen im Jahr 2010 auf 5.800 Tonnen im Jahr 2011. Die Anbauflächen für Opium in Afghanistan sind größer als die Anbauflächen von Opium aller anderen Länder zusammen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Afghanistan, Anbau, Opium
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2013 08:39 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -1
 
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Klarer Fall von falscher Politik. Anstatt den Bauern die Felder abzufackeln, sollte man sie subventionieren. Die Bauern haben gar keine andere Chance, als den illegalen Opiumanbau. Dann stehen sie aber unter der Fuchtel der Warlords und dürfen das bisschen, was sie verdienen, auch noch zum größten Teil abgeben. Das wiederum schürt den Hass gegen die Besetzer woraufhin immer mehr radikalisieren und die Befreiuung Afghanistans fordern. Und das Ende vom Lied ist dann die Scharia...

Der Ami sollte lieber 80% seiner Truppen abziehen und das gesparte Geld in die Vergütung für das Opium investieren. Dann könnte man das gewonnene Opium für medizinische Zwecke nutzen, und den Rest ganz einfach verbrennen. Dann wäre man auch den steigenden Drogenschmuggel los.
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11.12.2013 08:49 Uhr von schmiergel
 
+4 | -3
 
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Na was glaubt ihr denn wo die CIA ihr Geld für FalseFlag und economic HitMan Aufträge her bekommt? Schließlich müssen ja auch noch Söldner ausgebildet werden die als aufständisches Volk und Rebellen herhalten dürfen damit sich Frieden und Demokratie in die Länder bringen lässt...das alles kostet Geld. Die Milliarden deren Einsatz offiziell nicht dargelegt werden können sind nur Peanuts. Schon vor den Krieg dort gab es Pläne die genau das beschrieben, den Drogenanbau kontrollieren um Gelder zu generieren...alles Verschwörungstheorien!
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11.12.2013 18:17 Uhr von ElChefo
 
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ben

...und wieder nur die halbe Wahrheit.
Es gab unter den Taliban nur EIN EINZIGES Jahr, in dem weniger angebaut wurde. Das war 2001.

-> Seite 5 http://www.unodc.org/...

Seltsamerweise war der Anbau immer in den Regionen am stärksten ausgeprägt, in denen die Taliban sich halten konnten (siehe Seite 8).

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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14.12.2013 21:56 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Anbauen tun es schon noch die Afghanen. Den Truppen wird nur verboten es zu vernichten. Technisch wäre es ja kein großes Problem.

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