10.12.13 18:09 Uhr
 2.022
 

Afghanistan: Fünffache Mutter von Polizei vor Steinigung gerettet

Die Taliban haben nach dem Abzug der Bundeswehr wieder die Macht im Norden Afghanistans und seitdem gilt auch wieder das Gesetz der Steinigung.

Die Polizei konnte nun eine fünffache Mutter gerade noch vor diesem Schicksal bewahren.

Den Taliban-Richtern genügte die Angabe ihres Ehemannes, sie habe eine außereheliche Affäre, für die öffentliche Hinrichtung.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Mutter, Afghanistan, Steinigung
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2013 19:13 Uhr von Quality
 
+27 | -3
 
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sieht denn keiner, dass diese menschen (die taliban) von grundauf korumpierte machtbesessene menschen sind, die den islam für ihre zwecke nutzen.

kurzgefasst: mann will ehefrau entsorgen, um mit einer anderen ins bett zu steigen.

der angebliche glaube an den islam ist da nur mittel zum zweck bei diesem männerverein.

[ nachträglich editiert von Quality ]
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10.12.2013 19:21 Uhr von ElChefo
 
+9 | -4
 
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silence_sux

...du meinst diese Bauchweggürtel, mit denen den Menschen Religion und Kultur eingesprengt werden soll?
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10.12.2013 19:26 Uhr von gogodolly
 
+9 | -1
 
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ich glaube kaum, daß man bei fünf kindern noch zeit für ´ne affäre hat - man hat doch schon mit einem gut zu tun

quality hat recht; der will die alte nur entsorgen, weil für ´ne zweitfrau hat der bestimmt nicht die kohle
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10.12.2013 19:49 Uhr von ElChefo
 
+5 | -4
 
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silence_sux

Schade an dieser These ist halt nur, das 76% der zivilen, unschuldigen Toten auf das Konto der armen, unterdrückten Freiheitskämpfer gehen.

Da muss man sich doch fragen, ob das Land nicht doch eher an der liebenswerten Zuwendung all jener Jemeniten, Tadschicken, Ägypter, Pakistanis, Turkmenen, Usbeken, Saudis, Syrer, Tschetschenen usw. krankt.

Aber man kann natürlich auch die Debatte darüber von Fakten befreien. Das macht es gleich wesentlich einfacher.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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10.12.2013 20:29 Uhr von ElChefo
 
+6 | -1
 
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silence_sux

Im Gegenteil, sie sind mir nicht egal. Aber sie haben einen überproportionalen Anteil an der hiesigen (und auch dortigen) medialen Aufmerksamkeit.
...und sie sind auch "dem Westen" nicht egal, der regelmässig bei Vorfällen mit zivilen Opfern Untersuchungen gegen die mutmaßlichen Täter und um die Umstände des Vorfalls einleitet. Genauso regelmässig leistet "der Westen" Schadensersatz und Schmerzensgeld. Wie oft hat man das von Taliban oder taliban-nahen Gruppen gehört? Stimmt. Gar nicht. Im Gegenteil, da ist man ganz schnell bei der Hand mit der Entschuldigung "Naja, die sind halt nun mal so.", "Sowas passiert nun mal im Krieg" oder "Ist halt deren Folklore". Zynisch, oder?
...und es wird noch schlimmer. In den 24% sind auch Verstorbene enthalten, die von Funktionsträgern der dortigen Dörfer, Provinzen oder Gruppen als "Opfer von Kampfhandlungen" gemeldet werden, allerdings teilweise gar nicht existieren oder schon im Vorfeld auf andere Weise (inklusive natürlicher Ursachen) ihr Leben verloren. Da ISAF in solchen Fällen äusserst großzügig die Umstände prüft, zahlt man halt trotzdem. Um des lieben Friedens willen.

...und mal im Ernst: Wenn tatsächlich wirtschaftliche Interessen derart im Vordergrund gestanden hätten, wieso hat man es dann zugelassen, das die Chinesen nun den Rohstoff-Markt dort kontrollieren?
...und den Taliban wirtschaftliche Macht zu unterstellen, naja. Das einzige Interesse, das die dort haben, ist Macht über Menschen, ihre Leben und ihre Freiheit in jedem Aspekt des Alltags.


@unique

...ist doch reichlich egal. Die Einen missbrauchen ihren Glauben, die Anderen halt nicht. Es gilt, die Anderen vor den Einen zu schützen. Das haben diese Polizisten in diesem Fall geschafft, dafür gebührt ihnen Respekt.
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10.12.2013 22:22 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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silence_sux

...bei denen bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob das rein religiös motiviert oder doch weitergehend ist.

Okay, zugegeben, die Kontrolle über das Land mit über 90-prozentiger Beherrschung des Welt-Opiummarktes kann es natürlich genauso sein. Wobei diese Kontrolle auch wieder nur ein Nebenprodukt sein kann, weltweit den Jihad zu finanzieren.
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10.12.2013 22:27 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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Eigentlich setzen sie nur ihr eigenes, nationales, afghanisches Recht durch.

...wäre es westliches Recht, bräuchte man doch wohl aus dem Westen keine Vorbehalte anmelden, das man seine entsandten Soldaten und Polizisten von der Anwendung ausnehmen möchte, oder?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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10.12.2013 22:58 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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unique

....weiss jetzt nicht, was genau du meinst.
Es ist allerdings so, das in diesem Fall die Polizisten lediglich die Rechte nach Artikel 4, 6 und 22 sowie 25 der afghanischen Verfassung durchgesetzt haben. Das ist nicht westliches, sondern afghanisches Recht.
...und ja, es ist eine positive Nachricht. Ich habe mich auch über die fatalistische Ausdrucksweise im Spiegel gewundert.


slimer

Du findest also Steinigungen total toll und statthaft, wenn sie von irgendwelchen nebulösen Gestalten in angeblichen Gerichtsverfahren, die nicht mal ansatzweise eine rechtliche Legitimation besitzen, ausgesprochen werden!?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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10.12.2013 23:53 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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unique

"solches recht, wie du es nennst, kennt das land erst seit dem einmarsch der usa. und dabei sollten wir es belassen."

Du möchtest also unwahres behaupten um es dann dabei zu belassen? Wieviel Sinn macht das denn?
Alleine schon der "Einmarsch der USA" den du nennst... dir ist nicht klar, wer den Löwenanteil und die Speerspitze der Kräfte stellte, die die Taliban stellten und aus den "Ämtern" warfen? Ups. Das waren die Afghanen selbst. DIE Afghanen, die ungleich den Taliban schon gegen die Russen gekämpft haben.
...das westlichste an der Verfassung ist noch der Ort, an dem sie gestaltet und letztlich in erster, provisorischer Form verabschiedet wurde.

"(nicht anderes sind die westlich orientieren polizisten in diesem land für die einheimischen)"

Unsinn. Es sind die Einheimischen selbst, die sich für diesen Dienst melden. Die Ausbildung wird auf Wunsch und Einladung des afghanischen Staates von Ausländern vorgenommen. Nach afghanischen Maßgaben. Finanziert ist an diesen "Milizen" auch recht wenig. Die Waffen und Uniformen werden mit staatlichen Krediten bezahlt und nebenbei nicht nur aus dem Westen bezogen. Ihren Lohn erhalten sie auch nicht aus dem Westen, sondern aus Kabul.

In Anspruch genommen wird dieses Recht in diesem Land nebenbei von jedem. Teilweise sogar von den Taliban, Haqqanis, HiGs und noch einigen mehr, wenn es ihnen gerade in den Kram passt.

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