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Oberhausen: Achtjähriger bekam Nikolaus-Paket nicht, da Eltern keine Vollmacht hatten

Der achtjährige Moritz aus Oberhausen hatte sich am vergangenen Freitag auf sein Nikolaus-Paket gefreut. Die Eltern wollten es in einer Postfiliale abholen, doch der DHL-Mitarbeiter verweigerte die Herausgabe des Paketes.

Dafür hätten sie eine Vollmacht des Achtjährigen benötigt, die hätte Moritz seinen Eltern erteilen müssen, damit sie für ihn sein Paket abholen können. Die Ausweise der Eltern reichten dafür nicht aus. Alternativ hätten sie aber die Geburtsurkunde von Moritz vorlegen können.

"Die braucht man zur Hochzeit, aber doch nicht zum Paket abholen!", so der Vater von Moritz, Michael Conrad (44). "Das ist sehr unglücklich gelaufen. Normalerweise kriegen die Eltern selbstverständlich das Paket", kommentierte eine Post-Sprecherin den Vorfall.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Eltern, Paket, Oberhausen, Nikolaus
Quelle: www.bild.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2013 15:24 Uhr von bpd_oliver
 
+60 | -1
 
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Dürfen nichtgeschäftsfähige Kinder überhaupt Vollmachten ausstellen?
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10.12.2013 15:32 Uhr von opheltes
 
+9 | -12
 
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Unter 14 darf man kein ein/zweiseitiges Kaufgeschaeft abschliessen.

Wenn er es doch tat, machen sich die Eltern und der Verkaeufer strafbar.
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10.12.2013 15:35 Uhr von blade31
 
+7 | -1
 
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Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige vom vollendeten 7. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (§ 106 BGB). Die meisten Rechtsgeschäfte, die beschränkt Geschäftsfähige schließen, sind schwebend unwirksam, wenn sie nicht mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel die Eltern) geschlossen werden. Die Eltern können dem Rechtsgeschäft jedoch auch nachträglich zustimmen, d. h. genehmigen (innerhalb von 14 Tagen) (§ 183, § 184 BGB).
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10.12.2013 15:45 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+24 | -3
 
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Das mit der Geschäftsfähigkeit mag ja alles stimmen. Aber kommt hier eigentlich niemand auf die Idee, dass das Päckchen von den Großeltern an den Jungen geschickt worden sein könnte?
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10.12.2013 16:00 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -22
 
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10.12.2013 16:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -6
 
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Das Paket einfach neu zusenden lassen.
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10.12.2013 16:55 Uhr von cvzone
 
+16 | -6
 
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Ich finde es ok, es ist ja nun auch so, dass gerade Betrüger sich die wunderlichsten Geschichten ausdenken um an Ware zu kommen. Wenn nun DHL meine Lieferung schützt, ist mir das nur Recht.

Die Eltern sind nunmal nicht Moritz, und das der achte Jahre ist, kann DHL doch nicht wissen. Man hätte ja dies mit der Urkunde nachweisen können, aber das wollte man ja wieder nicht und rennt zur BILD.

[ nachträglich editiert von cvzone ]
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10.12.2013 17:02 Uhr von httpkiller
 
+12 | -3
 
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Und jetzt? Ich bin froh, das nicht jeder dahergelaufene mit dem selben Nachnamen meine Post abholen kann. Woher Soll die Post denn wissen, dass das der Sohn ist und nicht irgend jemand anderes, mit zufällig dem selben Nachnamen.
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10.12.2013 17:13 Uhr von a.maier
 
+5 | -0
 
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Solange man die Pakete vor der Haustür abstellt und nicht mal klingelt, finde ich diese Aktion übertrieben. Allerdings sollte es so sein das man die Pakete nur dem Empfänger aushändigt.
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10.12.2013 18:38 Uhr von Power-Fox
 
+6 | -2
 
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So nen Käse.. Familien Angehörig brauchen keine Vollmacht sondern nur fremde personen.. Ausweis reicht normal..
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10.12.2013 19:05 Uhr von Seravan
 
+1 | -1
 
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War bestimmt ein ehemaliger Grenzer
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10.12.2013 19:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -7
 
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Wieso erhalte ich eigentlich Minus für meine Anregung das "Paket neu zusenden" zu lassen?
Man kann jederzeit bei der DHL anrufen, mit der Bitte dass das Paket zu einem festen Termin, wo man zuhause ist, neu ausgefahren wird. Funktioniert problemlos, und schon wird es auch den Eltern ohne Ausweis ausgehändigt.
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10.12.2013 19:55 Uhr von 100-Prozent
 
+1 | -1
 
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Wenn der Postmann , das nächste mal Geld vom Sparbuch seiner Kinder holen will , dann sollen die Banker zu ihm sagen , er soll erst mal ne Vollmacht seiner Kinder holen ! Ob er dann wohl doof guckt ?
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10.12.2013 20:56 Uhr von brycer
 
+4 | -1
 
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Streng genommen stimmt das mit der Vollmacht.
Der Schalterbeamte kann ja nicht riechen dass es sich bei dem Empfänger um den Sohn der beiden handelt.
Gleicher Nachname sagt noch nichts über die Beziehung der Abholer zum Empfänger aus.
Auch die selbe Adresse beweist da gar nichts.
Es kann sich ja auch um den Bruder oder den Vater des Abholers handeln, dem das aus irgendwelchen Gründen nicht recht ist, dass das Paket anderweitig ausgehändigt wird.
Wäre dies nämlich der Fall und man hätte das Paket ausgehändigt, dann wäre die Kacke eventuell anders herum am dampfen.
Was bleibt also dem Schalterbeamten? Sich an die Vorschriften halten und das Paket entweder nur direkt an den Empfänger auszuhändigen - oder eben an eine bevollmächtigte Person.
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10.12.2013 22:48 Uhr von ms1889
 
+0 | -2
 
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nuja, das passiert wenn....man beim kaufman nebenan eine "postfilale" eröffnet. da nicht die post, sondern der lizenznehmer haftbar ist.... dieses geschäftsmodel der post ist wegen ihrer gradeso an kriminellen handeln vorbei schabens, sehr asozial. ich verwende übrings keine post (für brief und packet), da ich so ein geschäftsmodel, der ausbeutung bei einem monopolisten nicht mag.

die post solte wie bahn, telkom zerschlagen werden und jeder "konzernbereich" einzelnd verkauft werden. auch die erhöhung im briefbereich zeigt das man nicht sehr kundenfreundlich ist. die post mißbraucht ihre staatlich garantierte monopolstellung.

diese verdrehte logik: wie soll der schalterbeamt (der übring meist ein 400 euro jober ist) wissen... zeigt wie man in allem immer nur schreckliches sieht und keinem vertraut (bzw vertrauen kann!), durch dieses bürokratie denken entstehen diktaturen, weil man nicht mehr menschlich und flexible ist.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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11.12.2013 00:09 Uhr von RainerKoeln
 
+1 | -0
 
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Wow, hier haben einige eine interessante Rechtsauffassung. In der Stammkneipe kommt man damit bestimmt gut an. Wenn man jedoch an einen gerät, der es besser weiß, wird es ziemlich peinlich...

Als ob ein 8 jähriger nicht zurechnungsfähig wäre, so ein Unfug.

Oder dass unter 14 jährige keine ein/zweiseitigen Kaufgeschäfte abschließen dürfen.
Was ist denn ein einseitiges Kaufgeschäft? Ein Kaufvertrag besteht aus Käufer und Verkäufer, fehlt ein Part, ist es kein Kaufvertrag. Einseitige Rechtsgeschäfte sind Kündigungen und Testamente.
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11.12.2013 03:34 Uhr von Zxeera
 
+0 | -2
 
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So etwas bescheuertes. Aber, das ist unsere Regierung.
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11.12.2013 07:27 Uhr von a.maier
 
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@ 100-Prozent Wenn Du Geld vom Sparbuch Deiner Kinder holen willst muss meistens auch der Partner mit zustimmen.
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11.12.2013 08:17 Uhr von Scholle89
 
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Schon interesannt was manche der DP / DPDHL ( für die nicht kenner - Deutsche Post DHL ) unterstellen oder denken..
Also ersteinmal gibt es an den Schaltern keine 400 € Jobber, das sind Banker und verdienen bestimmt keine 400 € :D
Die Postpoints widerum haben einen Vertrag mit DHL und sind besitzer ihres eigenen Geschäfts..

Das man den Eltern das Paket verweigerte ist doch verständlich.
Woher soll der Mitarbeiter wissen, das es die Eltern sind???
Die Karte hätte genau so gut aus dem Briefkasten geklaut worden sein.

Und die Post-Sprecherin muss sich gar nicht entschuldigen für das richtige Verhallten des Mitarbeiters.

Warum muss man wegen jedem Sch*** wo man sich im Recht fühlt zur BILD rennen ???
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11.12.2013 09:08 Uhr von KPF-Geronimo
 
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Alsooooooooooo.
Meines wissens kan ein jugenlicher im Rahmen seines Taschengeldbudgets sehr wohl Geschäfte tätigen.
Als Elternteil habe ich bis zu seiner Volljährigkeit die Vollmacht über sein Leben zu wachen und für ihn bis dahin auf seinem Lebensweg zu begleiten und meine Zustimmung zu bestimmten Sachen zu geben. Da er also nur beschränkt geschäftfähig ist, und ich kaum glaube, das er schon PKW fahren darf. Und da der Laden mit Sicherheit nicht vor der Türe ist, haben sich die Eltern in ihrer Fürsorgepflicht, entschlossen das Paket zu holen. Normalerweise sollte dann Vorlage des PA es genügen das Paket heraus zu geben. Denn es wird ja Dokumentiert, wer, wann und wo das Paket erhalten hat. Somit ist es immer nachvollziehbar wer das Paket im Falle einer Reklamation bekommen hat.
Aber in eine DHLShop ist eben nichts unmöglich, aufgrund der schlechten Schulung der Franchisenehmer durch die Post.

[ nachträglich editiert von KPF-Geronimo ]
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11.12.2013 09:28 Uhr von maxyking
 
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Bin ich der einzige dem das Scheiß egal ist ob das Balg sein bescheuertes Nikolaus Paket nicht bekommen hat. Was ist das größte Problem muss er es selbst abholen ? Muss er ne Stunde länger warten ? Oh nein oh nein.
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11.12.2013 10:02 Uhr von Maedy
 
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Also Leute-wenn ich eine Paketkarte im Briefkasten habe in dem mein minderjähriges Kind benannt wird,dann gehe ich mit der Paketkarte und meinem Ausweis zu meiner Postfiliale pardon Postpoint-also im Schuhladen- gefühlte 10 Orte weiter und bekomme das Paket.Punkt. Das war bisher immer so. Hier wird nicht überlegt,dass ich die Karte einem Fremden aus dem Kasten geklaut haben könnte und ich meinen Ausweis möglicherweise gefälscht habe,oder das ist überhaupt nicht mein Kind... um ein Paket rechtswidrig zu erhaschen mit Dingen drin,von denen ich nicht weiß,ob ich die gebrauchen kann ...
Mal ganz nebenbei,es kommt eher vor,dass der Paketzusteller einem Fremden vor dem Wohnhaus ein Paket ohne Bedenken in die Hände drückt ,als dass ein Fremder in einer Postfiliale auftaucht und ein Paket anfordert,welches gar nicht für ihn gedacht ist.
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11.12.2013 10:59 Uhr von Dracultepes
 
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Viele hier scheinen sich drüber lustig zu machen und verstehen scheinbar gar nicht worum es geht.

Da liegt ein Paket für Max Musterkind

Eltern: Hallo wir würden gerne das Paket XXXX für unseren Sohn Max Musterkind abholen.

Postfuzzi: Ja gerne, ich hätte nur einmal gerne die Vollmacht

Eltern: Unser Sohn ist 8 und wir sollen das Paket abholen

Postfuzzi: Haben sie denn einen Ausweis ihres Sohnen oder die Geburtsurkunde ? Ihr Sohn könnte ja auch 20 sein und gar nicht wollen, dass sie dieses Paket abholen. Dann dürfte ich es natürlich nicht aushändigen.

Eltern: SO EINE SCHANDE, komm wir gehen zur Bild.


Und selbst wenn der Sohn 8 ist und somit die Eltern eine volle Verfügungsgewalt über alle seine Rechtsgeschäfte habe, so haben sie seine Privatssphäre und somit auch sein Briefgeheimnis zu achten. Ja das gilt auch für Kinder gegenüber den Eltern.

Es ist alles korrekt gelaufen.
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11.12.2013 11:48 Uhr von KPF-Geronimo
 
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@ Dracultepes
Offensichtlich hast du keine Kinder oder nimmst es auf die leichte Schulter. Als Eltern bist du verpflichtet darauf zu achten das dein Kind nicht unrechtes macht. Somit hast du auch immer darauf zu achten, was und wie dein Kind etwas macht. Wenn dein Kind sich eine Bombe zuschicken lässt oder eine Verabredung zu einem Mord vornimmt, trägtst du mit Schuld daran. Den du hast deine Aufsichtsplicht verletzt.
Von wegen Privatsphäre. Du sollst nicht die Briefe deines Kindes öffnen, aber einen kurzen Blick, ob alles rechtens ist, ist dir in seinem Beisein schon erlaubt auch wenn du es nicht machst, weil du deinem Kind ja vertraust.
Im übrigen gehe ich davon aus, das der kleine das Paket im Wissen seiner Eltern erhalten hat. Denn wenn ich ein Paket an meine Enkelkinder schicke, dann informiere ich die Eltern darüber.
Und ich kann mich daran erinnern, das ich meinen Eltern bescheid gesagt habe, wenn ich Post oder ein Paket erwarte.
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11.12.2013 12:31 Uhr von maxyking
 
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hurrraa bustere is back hahahaha ich liege am Boden, ein Spinner auf einer völlig neuen Ebene

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