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Studie: Selbst kleiner Atomkrieg hätte globale Folgen

Anders als viele nach dem Ende des Kalten Krieges erwartet hatten, herrscht auch heute noch die Gefahr eines Atomkrieges. Vor allem zwischen Indien und Pakistan findet ein nukleares Wettrüsten wie nie zuvor statt.

Eine neue Studie der Organisation "Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs" (IPPNW) zeigt, dass auch ein relativ begrenzter Atomkrieg auf dem indischen Subkontinent bereits verheerende Folgen für die ganze Welt hätte.

Nur die Hälfte der Atomwaffen der beiden Staaten würde genug Staub aufwirbeln, um eine kleine Eiszeit einsetzen zu lassen. Zusätzlich zur zusammenbrechenden Weltwirtschaft schätzt die IPPNW, dass dadurch insgesamt zwei Milliarden Menschen hungern müssten.


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WebReporter: Gorli
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Indien, Pakistan, Atomkrieg
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2013 13:45 Uhr von Gorli
 
+5 | -0
 
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Mich wundert es ehrlich gesagt, dass Pakistan als de facto failed state es bisher geschafft hat, alle Atomwaffen vor den Islamisten zu verstecken. Und wenn die in Indien einen Sprengkopf zünden, dann gute Nacht.
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10.12.2013 14:03 Uhr von Seravan
 
+1 | -1
 
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nuja, aber dden Iran hindern wollen....
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10.12.2013 14:12 Uhr von jschling
 
+3 | -2
 
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mir solls recht sein - als Heizungsbauer sehe ich einer kleinen Eiszeit zumindest positiv entgegen (verringert die Gefahr zu den 2 Mrd zu gehören deutlich *g*)
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10.12.2013 16:00 Uhr von Justus5
 
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"Nur die Hälfte der Atomwaffen der beiden Staaten,,,,"
Und das nennt sich ein kleiner Atomkrieg?
*kopfschüttel*
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10.12.2013 18:19 Uhr von schlammungeheuer
 
+2 | -0
 
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@Justus5 ""Nur die Hälfte der Atomwaffen der beiden Staaten,,,,"
Und das nennt sich ein kleiner Atomkrieg?"
ja damit würde 1% von dem was die usa haben oder das 3 fache was im Fliegerhorst Büchel lagert benutzt.
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10.12.2013 20:08 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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Unsinn, es fanden weit mehr oberirdische Nukleartests statt, als Indien und Pakistan im Arsenal haben.
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10.12.2013 22:50 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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Ich schätz mal zwischen einer flachen Wüste und einer brennenden/teilweise vaporisierten Stadt ist noch ein gewisser Unterschied. Dazu kommt ja noch dass die Atomtests sich über Jahre hinweg verteilt haben.
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11.12.2013 03:43 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Gorli

Die meisten Partikel, darunter auch Staub, verdampfen vor allem bei Wasserstoffbomben schlicht. Deshalb ist der Fallout auch extrem überschaubar.

Alleine die oberirdisch gezündete Zsar Bomb der UdSSR dürfte mit ihren 50MT+ mehr Sprengkraft gehabt haben, als Pakistan oder Indien gesamt bereitstellen können.
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11.12.2013 08:03 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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2 Mrd. müssten hungern?

Das heisst ja, es würde sich eigentlich nichts ändern... :-D
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11.12.2013 12:15 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -1
 
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unsinn. hier muss ich sogar perisecor mal recht geben. aber auch noch aus anderen gründen als den, den er bereits genannt hat.

indien hat laut mehreren quellenangaben ungefähr 60 bis 80 sprengköpfe. bei pakistan sind es etwa 100. die sprengkraft ist verschieden, liegt aber ausschließlich im unteren kilotonnenbereich. bei indien z.b. zwischen 5 und 50 KT. das ist der bereich, in denen sich auch die indischen atomtests bewegten. bei pakistan liegt die sprengkraft zwischen 10 und 35 KT. bei bomben dieser sprengkraft reicht der rauchpilz nicht hoch genug, um die staubpartikel weltweit zu verteilen. der rauchpilz entsteht ausschließlich innerhalb der troposhäre.

selbst wenn wir das maximale annehmen und davon ausgehen, dass beide staaten ALLE sprengköpfe zünden und auch jeweils die höchsten angaben bezüglich sprengkraft und anzahl beider länder annehmen, kämen wir auf eine gesamtsprengkraft von "nur" 7,5 MT. zum vergleich: die russische zarbombe hatte eine sprengkraft von 57 MT! hatte sie globale auswirkungen auf das klima? nein!

ein asteroid mit einem durchmesser von 70 metern hätte beim einschlag (bei dichte, geschwindigkeit und einschlagswinkel von mittelwerten ausgegangen) eine sprengkraft von etwa 10 MT. und ein solcher asteroid hätte mitnichten (!) auswirkungen auf das globale klima!
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12.12.2013 12:53 Uhr von Il_Ducatista
 
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nur so können die ihr unmenschliches Überbevölkerungsproblem lösen ....
anders geht es nicht

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