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NSU-Prozess: LKA-Beamter behauptet, dass Fahndung gezielt verhindert wurde

Nach Angaben eines LKA-Beamten soll der ehemalige Präsident des Landeskriminalamtes Thüringen, Werner Jakstat, die Ermittlungen zum NSU-Terrortrio persönlich gestoppt haben.

Der Mitarbeiter des LKA gab nach Informationen des Politikmagazins "Report Mainz" an, dass Jakstat angewiesen habe einem Zeugenhinweis nicht weiter zu verfolgen, womit sich die Spur zur NSU und Uwe Böhnhardt verlor.

"Der Auftrag hat gelautet: Fahrt mal raus, damit keiner sagen kann, wir hätten gar nichts gemacht. Also haben wir den Zeugen befragt. Aber wir sollten nichts ermitteln. Es wurde explizit gesagt: Kriegen Sie da nichts raus", sagte der Beamte aus.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, NSU, Fahndung, Beamter, LKA, NSU-Prozess
Quelle: www.fr-online.de

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