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"Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei": Autoren gegen totale Überwachung

562 Schriftsteller haben sich zu einem gemeinsamen Protestaufruf zusammengeschlossen, um gegen die Totalüberwachung der Geheimdienste zu protestieren.

Unter dem Motto "Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei" wollen Autoren, darunter auch fünf Nobelpreisträger, gegen die NSA und die letzten Skandale ein deutliches Zeichen setzen.

Unter den Unterzeichner sind wichtige Schriftsteller wie Umberto Eco, Orhan Pamuk, J.M. Coetzee, Elfriede Jelinek, Günter Grass, T.C. Boyle, Daniel Kehlmann und Henning Mankell.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Autor, Geheimdienst, Beobachtung, Günter Grass
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2013 11:28 Uhr von higher
 
+1 | -1
 
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das ist sicher sehr lobenswert, daß sich die schriftsteller dafür einsetzen. allein, es wird nichts bringen. man wird heute überall kontrolliert und bewacht. jede medaille hat zwei seiten. auf der einen seite ist man "durchsichtig", auf der anderen seite gibt es, zumindest vermeintlich, in der öffentlichkeit mehr sicherheit. egal wie, das ist so gewollt. und die überwacher und kontrolleure finden immer einen grund dafür, daß sie sich austoben dürfen. voyeurismus der neuzeit.
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10.12.2013 11:39 Uhr von atrocity
 
+7 | -0
 
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Von dem mehr an Sicherheit merkt man aber irgendwie nichts. Terroristen und andere Bedrohungen werden nur als Vorwand genommen um die eigenen Bürger besser unter Kontrolle zu halten.

Wollte man etwas gegen Terroristen unternehmen sollte man als allererstes mal aufhören sich ständig in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Hätten die USA damals im nahen Osten keinen Stellvertreter Krieg mit der Sowjetunion geführt und die Taliban unterstützt hätten wir heute wohl keine Probleme mit der Bande.
Würden die USA nicht Zivilisten ohne Gerichtsurteile mit Drohnen umbringen und unschuldige Jahrzehnte lang in diversen Gefängnissen festhalten... die Wut der Terroristen wäre nicht so groß.
Aber nein, das selbst gemachte Problem des Terrorismus dient ja so gut als Ausrede dazu die eigene Bevölkerung im Auge zu behalten.

Die haben Angst davor dass das Volk sie irgendwann loswerden will. Das ist der einzige Grund für die Überwachung. Einschüchterung und sammeln von belastendem Material zum erpressen.
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10.12.2013 11:47 Uhr von Pils28
 
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Man sollte nicht gegen die US-Regierung protestieren, sondern gegen die eigenen, die sich weigert einen zu schützen, bzw sogar noch den Amerikanern hilft! Und man sollte überlegen, ob man in Zukunft immernoch über die "Verschwörungstheoretiker" lacht. Man sollte in D gegen die Telekom demonstrieren, die als einziger großer Anbieter immer gezielt große Datenmengen über die USA leitete und nun verlogene Werbung damit macht, die nicht mehr tun zu wollen. Man sollte gegen Safe Harbour und SWIFT Abkommen demonstrieren, die nie zu etwas anderem als Spionage gedacht waren. Man sollte gegen die Leute demonstrieren, die jetzt wieder anfangen wollen wirksame Verschlüsselungen zu verbieten (Exportkontrolle für Cyber Security Technologien, heißt dann so etwas). Man sollte anfangen sichere Open Source Software zu nutzen und einfach mal öfters auf "Ich stimme nicht zu" klicken. Man muss bei sich selber vor der Haustür anfangen und nicht über den großen Teich schimpfen, wo die Rufe sowieso nicht mehr wahrgenommen werden.

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