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Die Hintergründe des Münchner "Trümmerfrauen-Streits"

In München sorgt aktuell eine Aktion der Grünen für Aufsehen (ShortNews berichtete). Ende des Krieges hatte München rund 550.000 Einwohner, 6.000 Menschen und 82.000 Wohnungen waren im Krieg den Bomben zum Opfer gefallen. In der Stadt lagen fünf Millionen Kubikmeter Schutt.

Obwohl 90 Prozent der Bahnanlagen zerstört waren, fuhren bereits im Mai 1945 wieder die ersten Straßenbahnen. Ab 1946 wurde der Schutt immer weiter abgebaut, sodass 1949 bereits vier von fünf Millionen Kubikmeter beseitigt waren. Nach Kriegsende arbeiteten vor allem Witwen und Ehefrauen von deutschen Kriegsgefangenen.

Auch wurden ehemalige NSDAP-Mitglieder zum Arbeiten gezwungen, um Essensmarken zu erhalten. Bei offiziellen "Aufräumtagen" meldeten sich lediglich ein Prozent der Münchner. Auch bei späteren Aktionen waren 90 Prozent der "freiwilligen Helfer" ehemalige NSDAP-Mitglieder, die helfen mussten.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Denkmal, Zweiter Weltkrieg, Trümmerfrau, Kriegsende
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2013 21:26 Uhr von NoPq
 
+6 | -28
 
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09.12.2013 21:32 Uhr von NoPq
 
+5 | -26
 
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09.12.2013 21:51 Uhr von XFlipX
 
+7 | -5
 
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Naja, ich möchte nicht wissen, wie viele DDR-Bürger Mitglied der SED bzw. einer ihrer Organisationen waren....wenn man daran die "Verstrickung" in oder mit dem System festmacht, siehts alt aus. Ich glaube zumindest für die russische Besatzungszone gab es auch eine Anmestie für Jugendliche...da man wußte, dass es einen gewissen Automatismus von Jugendorganisation hin zur Mitgliedschaft in der Partei gab.

XFlipX
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09.12.2013 22:03 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -2
 
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Die Quelle schreibt viel zu schwammig.
Auf der einen Seite gesteht sie das auch viele Frauen, Kinder und Männer sich meldetet (und noch viele ungezählte) um freiwillig Schutt wegzuräumen.
Und auf der anderen Seite faselt man was von Kriegsgefangenen und Nazis.

Ich denke mal man wird ja wohl nicht ein Denkmal aufstellen wenn da keine Trümmerfrauen und andere Freiwilligen tätig waren.

Der Streitpunkt liegt wohl eher darin das die Gefangenen und Nazis wohl mehr Kubikmeter Trümmer wegräumten, Das benutzen die Grünen natürlich um wie immer schön ihre Deutschenfeindlichkeit raushängen zu lassen.
Wenn man sich das Denkmal ansieht steht da nur "Den Trümmerfrauen und der Aufbaugeneration Dank und Anerkennung" , da steht nichts von das die das ganz alleine und komplett weggeräumt und neu aufgebaut haben sondern es geht wohl darum diesen Leuten für die Hilfe zu danken selbst wenn sie nicht soviel schafften wie die anderen aber sie taten es freiwillig.

Aber die Interpretation der deutschen Sprache wird immer mieser und man interpretiert das rein was man grad für eine Ideologie vertitt. Von daher kein Wunder das die Grünen in ihrem Hass auf alles deutsche das weghaben wollen, von denen kommt wahrscheinlich auch das Gerücht das die Türken Deutschland aufgebaut haben. Ohne Worte.
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09.12.2013 22:21 Uhr von Perisecor
 
+8 | -2
 
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@ NoPq.

Die meiste Aufräumarbeit fand aber auch nicht an offiziellen Aufräumtagen statt, sondern bereits zuvor bzw. dann, wenn die Arbeit angefallen ist.
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09.12.2013 22:38 Uhr von Justus5
 
+7 | -2
 
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Die Grünen-Aktion ist nur noch dämlich, so oder so.
Es geht um die "Trümmerfrauen", und nicht um zwangsverpflichtete ehemalige Nazis.
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09.12.2013 22:43 Uhr von Rongen
 
+7 | -3
 
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Mal abgesehen davon das ich es als absolut lächerlich empfinge in München ein Denkmal zu bauen für die paar zerbombten Häuser (schaut mal nach Dresden) frage ich mich immer wo die Denkmäler für die gefallenen deutschen Soldaten sind. Muss mir echt mal einer erklären.
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10.12.2013 00:38 Uhr von -Count-
 
+4 | -1
 
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Nutzlose Parteischranzen, die in ihrem wohlbehüteten Leben niemals richtig gearbeitet haben wagen es, die Generation der "Aufbauer" mit Dreck zu bewerfen? War doch irgendwie abzusehen, dass diese Aktion nach hinten losgeht...
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10.12.2013 06:33 Uhr von langweiler48
 
+7 | -1
 
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68 Jahre nach Kriegsende und 64 Jahre nach Beseitgung des Schutts kommen 2 oder 3 gruene Maennchen und stellen ein Denkmal, das zu Ehren der Truemmerfrauen erstellt wurde in Frage. Alle die hier etwas in Frage stellen, sind zu der Zeit noch in Papas Spermientank herum geschwommen. Den natürlich zu unrecht, ermordeten Juden, weint man heute noch nach. Frauen die beim Wiederaufbau unseres heutigen Landes mitgeholfen haben, werden verschmäht. Das ist das Dankeschön an diejenigen, die in die Hände gespukt haben, um sich und ihren Kindern und Enkelkindern ein normales Leben bieten zu können .Die Grünen sollten lieber ein Orchester gründen, als sich verbal in Deutschlands Angelegenheiten zu kümmern. Ar...geigen haben sie genug.
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10.12.2013 08:35 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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Und warum maßen sich die Grünen dann an ein Denkmal zu verhüllen? Es gab Trümmerfrauen und nicht nur in München. Völlig egal, ob später ein Großteil Zwangsarbeiter aus Altnazis waren, die die freiwillig bzw. aus der Notwendigkeit heraus geholfen haben sind doch zu ehren.

Das Märchen von den Türken bei Wiederaufbau scheint sich hartnäckig zu halten, obwohl das mit einem Blick in ein Geschichtsbuch eigentlich schnell zu klären sein sollte. Aber das die Roth das von sich gab, wundert mich nicht.

1945 war alles kaputt und wurde von Deutschen, und vielleicht unter Hilfe der Besatzer, wieder aufgebaut. Gastarbeiter kamen erst, als Deutschland schon wieder aufgebaut war und das Wirtschaftswunder anfing. Türken kamen erst, als es das schon nicht mehr gab.

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