09.12.13 15:51 Uhr
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Hacker umgehen mTan mit Multi-Simkarte

Eigentlich sollte das neue "mTAN"-Verfahren für das Online-Banking als ziemlich sicher gelten, aber weit gefehlt, da es Kriminellen sehr einfach möglich sein soll, eine SIM-Karte zu erlangen.

Zuerst hacken sich die Angreifer auf den Computer des Opfers und versuchen diesen mit einem beliebigen Trojaner zu übernehmen. Anschließend, nachdem sie den Namen erfahren haben, bestellen sie sich eine Ersatz-Simkarte auf den Namen des Opfers.

Hiermit ist es den Tätern dann möglich die TAN, welche für das mobile TAN-Verfahren benötigt wird, abzufangen. Dies gelingt, da sie somit die gleiche Handynummer wie ihr Opfer besitzen.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hacker, Mobilfunk, TAN, mTAN
Quelle: www.abendblatt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2013 15:58 Uhr von pokolm
 
+8 | -0
 
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Muss der Netzbetreiber nicht püfen wer die Karte bestellt oder erhält ?
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09.12.2013 16:21 Uhr von NoPq
 
+10 | -0
 
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Dann braucht der Hacker aber noch immer den Zugang zum Online Banking. So leicht ist es jetzt auch wieder nicht.
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09.12.2013 16:27 Uhr von GatherClaw
 
+3 | -1
 
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Nunja, es wird ihnen nicht leichter gemacht wie bei allen anderen Trojanern auch.

Und wie bekommt man den auf den Rechner?
Und was gibt es für Möglichkeiten dies zu verhindern, bzw zu bemerken?

Genau, die gleichen wie sonst auch... Hirn einschalten beim Surfen im Netz.

Zumal... egal was ich bei meinem Mobilfunkbetreiber mache, ich muss zu erst immer mein Kundenkennwort angeben, selbst für die schlichtesten Infos.

[ nachträglich editiert von GatherClaw ]
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09.12.2013 18:47 Uhr von schaefchen11
 
+4 | -2
 
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und dem opfer fällt natürlich auch nicht auf das seine sim karte nicht mehr funktioniert. die wird nämlich deaktiviert wenn man eine ersatzkarte bestellt.
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09.12.2013 19:01 Uhr von Justus5
 
+4 | -0
 
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@ schaefchen11 und Autor:
In einem Punkt ist die SN-News falsch (es steht aber richtig in der Quelle): Es wrid keine Ersatzkarte bestellt, sondern eine Dual-SIM-Karte.
Ich kann bei jedem Provider eine zweite Sim-Karte mit der gleichen Nummer ordern, da wird also die aktuelle Karte nicht deaktiviert.
Schwierig ist natürlich, diese an eine andere Adresse schicken zu lassen. Aber wie´s aussieht, haben die Gauner auch hier genügend kriminiellen Einfallsreichtum
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09.12.2013 19:15 Uhr von MBGucky
 
+3 | -0
 
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@Justus5

Man muss nur wissen, wann die Post kommt. Dann braucht man noch ne Greifzange.
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09.12.2013 20:06 Uhr von SkyWalker08
 
+4 | -0
 
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@Justus5: Mit der Dual-SIM-Karte ist richtig, aber (zumindest bei Vodafone) können nur mit einer der beiden SIM-Karten die SMS empfangen werden. Somit also für den Hacker wieder unbrauchbar.
Und um die neue SIM-Karte zu bestellen muss der Hacker entweder meine Zugangsdaten zum Online-Portal des Providers kennen, oder er muss das Kundenkennwort kennen, um sie telefonisch bestellen zu können.

1. Der Hacker muss meine Zugangsdaten beim Provider kennen.
2. Der Hacker muss an die neue SIM-Karte gelangen (Post abfangen, oder vorher Adresse beim Provider ändern).
3. Der Hacker muss den Empfang von SMS auf die neue SIM-Karte umstellen.
4. Der Hacker muss meine Zugangsdaten zum Online-Banking kennen.

[ nachträglich editiert von SkyWalker08 ]
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09.12.2013 20:25 Uhr von Jaecko
 
+2 | -1
 
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Zum Umschalten des SMS-Empfang ist nur eine einfache Nummerneingabe nötig (bei T-Mobile z.B. einfach *222# wählen, fertig). Das Andere, damit für SMS "deaktivierte" Handy verhält sich währenddessen absolut ruhig.
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10.12.2013 09:22 Uhr von d-fiant
 
+2 | -0
 
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Sie umgehen die mtan nicht sondern greifen sie ab!

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