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Technik-Revolution: US-Forscher entwickeln 3D-Metalldrucker für unter 900 Euro

Die Entwicklungen der Michigan Technology University rund um das Team von Forscher Joshua M. Pearce könnten ganze Märkte verändern. Mit einem neuartigen 3D-Metalldrucker haben die Forscher einen 3D-Drucker entwickelt, der Metall drucken kann und zum Preis von unter 900 Euro erhältlich ist.

Normalerweise liegen die Kosten für 3D-Metalldrucker bei einer halben Million US-Dollar aufwärts und finden Anwendung im Prototyping und der Serienproduktion. Der neue 3D-Metalldrucker basiert auf dem Open-Source-Konzept von RepRap und ist daher so preiswert.

Mit dem Niedrigpreis-Metalldrucker rücken die 3D-Metalldrucker in den Markt der Endverbraucher. Das Gerät (und weitere Entwicklungen in diesem Bereich) könnten ganze Märkte revolutionieren, so Barack Obama im Februar 2013. Er wünschte sich den Beginn der "Revolution in der Produktion" in den USA.


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WebReporter: 3D-grenzenlos.de
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Euro, Forscher, Technik, 3D, US, Revolution
Quelle: www.3d-grenzenlos.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2013 12:26 Uhr von Rechtschreiber
 
+4 | -5
 
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Unter 900 Dollar? Nie im Leben...
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09.12.2013 12:30 Uhr von 3D-grenzenlos.de
 
+5 | -1
 
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Hi Rechtschreiber,

unter 1.200 Dollar (entspricht unter 900 Euro). Es wird wohl notwendig sein, sich einige Teile hinzuzukaufen da das Metall mit Gas schichtweise aufgetragen wird. Diese Zusatzkosten hängen von Qualität und Einkaufspreis ab. Alle anderen Bauteil basieren auf dem RepRap-Konzept, der ja bereits schon für deutlich unter 1.2000 Dollar erhältlich ist. Man darf auf die ersten Prototypen gespannt sein, die schlechtesten Forschung betreibt die Michigan Technology University allerdings nicht im Bereich der Open Source Hardware.

Viele Grüße
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09.12.2013 12:52 Uhr von Rechtschreiber
 
+5 | -1
 
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Also entweder arbeitet so ein Metalldrucker nach dem MIG Prinzip oder über Pulverauftrag und anschließendem Aufschmelzen mittels Laser.

Methode 2 scheidet aus, da bei der benötigten Leistung ein CO2 Laser gebraucht wird, dessen Linse vorne alleine schon die 900 Euro kosten wird.

Methode 1 ist zwar deutlich billiger (aber auch nicht für 900 Euro umsetzbar) aber dafür braucht man halt Schutzgas und bekommt bei weitem nicht so saubere Ergebnisse wie mittels Laser.

Insgesamt ist das alles sehr fragwürdig und hört sich für mich nur wie eine Werbekampagne an.
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09.12.2013 12:59 Uhr von 3D-grenzenlos.de
 
+1 | -2
 
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Der Metalldrucker arbeitet nach dem MIG-Prinzip:

"The printer uses a metal inert gas (MIG) welder to lay down thin layers of steel, much like plastic printers do, and build complex geometric objects" (Joshau Pearce).

Die Tatsache das eine Universität eine Werbe-Kampagne für ein Open Source Projekt ausrollt, ist natürlich nicht ausgeschlossen aber doch äußerst unwahrscheinlich. Auf der Website des Michigan Tech selbst finden sich dazu leider nur sehr wenig präzise Aussagen (wie es häufig bei den Webseiten der Universitäten der Fall ist). Im Moment gibt es dazu nur die Aussagen der Projektleiters des Forschungsteams.
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09.12.2013 13:52 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -1
 
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Das MIG Prinzip birgt aber andere Probleme. 1) Entsteht an der Stelle des Lichtbogens ein Einbrandloch und 2) Wird durch die vergleichsweise hohe Wärmeentwicklung das Bauteil verspannt, was wiederum zu Problemen bei vielen geometrischen Formen führt. Nicht einmal die hochgenau geführten, computergesteuerten Präzisionsschweißnähte von Kukarobotern generieren ein 100%ig gleichmäßiges Schweißbild. Wie soll ein 900 Euro Gerät da besser sein?

Und auch Universitäten liegen mal gerne mit ihren Aussagen daneben. Nicht selten sind solche Proklamationen nicht offiziell genehmigt.
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09.12.2013 14:11 Uhr von Justus5
 
+3 | -0
 
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Es geht laut News um ein Gerät, das voraussichtlich 900 Euro kosten könnte.
Also bitte keine Debatte, wie präzise das "druckt". Wir sind bei 3D-Druck - vor allem Metalldruck - im präklinisichen Alter.
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09.12.2013 16:08 Uhr von 3D-grenzenlos.de
 
+3 | -2
 
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Hallo RealAcidArne,

schau Dir mal bitte alle Meldungen "des Reporters" an. Du wirst schnell bemerken, dass es sich dabei nicht um Schleichwerbung handeln kann, da wir einige unsere News hier gezielt einstellen. Wofür shortnews.de ja schließlich auch seit vielen Jahren da ist - und das sehr erfolgreich. Ja, wir sind ein Reporter für uns selbst. Und nein, wir arbeiten nicht für RepRap oder die Michigan Technology University, wie du an vielen anderen Beiträgen im Magazin erkennen wirst! ;-)

Viele Grüße
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09.12.2013 17:43 Uhr von turmfalke
 
+1 | -1
 
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Jippie, jetzt kann ich mir ne Wumme drucken!
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09.12.2013 18:40 Uhr von Peter323
 
+1 | -0
 
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Hauptsache sie machen Fortschritte.

3D Drucker für Jedermann, insbesondere Metalldrucker sind wirklich toll für die Zukunft!

Keine Frage wird da in den nächsten 10 Jahren sehr viel passieren und irgendwann das auch für jeden bezahlbar sein.

Selbst die günstigen Drucker in der Zukunft werden dann den heutigen teueren meilenweit in der Produktionsqualität voraus sein.

Bleibt alles sehr spannend :)
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09.12.2013 20:59 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -1
 
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RealAcidArne das ist von SchortNews so gewünscht und nichts verwerfliches. SN möchte auch nur Seitenaufrufe generieren genau wie jeder andere Webseite!
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10.12.2013 10:44 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -0
 
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das liegt denn aber daran welche Seiten zugelassen werden. Glaubt ihr das hier noch jemand zum Spass schreibt? Hier posten fast nur noch die Angestellten oder Inhaber der Quellen.

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