09.12.13 07:42 Uhr
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Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer will Millionen Gastarbeiter nach Deutschland holen

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer will mehr Gastarbeiter nach Deutschland holen. Dieser Vorschlag wurde von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di bereits heftig kritisiert. Man solle zunächst die Langzeitarbeitslosen in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt unterbringen, so die Gewerkschaft.

"Der neue Arbeitgeber-Präsident macht den zweiten Schritt vor dem ersten. Zunächst sollten die Arbeitgeber ihre Hausaufgaben machen und den Langzeitarbeitslosen über Qualifizierungsmaßnahmen die Rückkehr in den Arbeitsmarkt ermöglichen", so Ver.di-Sprecher Christoph Schmitz.

Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland vier Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen. Kramer forderte deswegen eine ähnliche Arbeitsmarktstrategie wie in den 50er oder 60er Jahren. Zum damaligen Zeitpunkt wurden Millionen von Gastarbeitern nach Deutschland geholt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Kritik, ver.di, Gastarbeiter, Arbeitgeberpräsident
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2013 07:42 Uhr von Borgir
 
+71 | -2
 
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Tja, Ausbildung kostet Geld. Kein Arbeitgeber will ausbilden. Am Besten will man junge, dynamische, super ausgebildete Arbeitnehmer haben die am Allerbesten noch über Berufserfahrung verfügen und für zwei Euro die Stunde arbeiten.
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09.12.2013 07:48 Uhr von TausendUnd2
 
+63 | -2
 
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Hat hier vlt. jemand einen großen Kofferraum? So in Arbeitgeberpräsidentengröße?
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09.12.2013 07:56 Uhr von rubberduck09
 
+48 | -11
 
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Ich dreh den Spies mal um und sag: Alle Ex-Gastarbeiter _RAUS_. Die die jetzt noch Arbeit haben können ja gerne bleiben aber der arbeitslose Rest sollte mit Nachdruck in die Heimat zurück.

Nichts gegen den der hier 30 Jahre gebuckelt hat. Der kann wirklich bleiben. Aber wir haben genug die noch keinen Handschlag gearbeitet haben. Und da bin ich der Meinung: Auch wenn die Eltern Arbeit haben: Sobald der Balg meint Hartz haben zu wollen: Ab 18 -> Heimat.

Hartz IV solls wirklich nur für die geben die entweder die deutsche Staatsbürgerschaft haben oder eine gewisse Mindestzeit auch _eingezahlt_ haben ins Sozialsystem.
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09.12.2013 08:19 Uhr von Sirigis
 
+16 | -1
 
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"Arbeitgeber wollen neue Gastarbeiter nach Deutschland holen", das erinnert mich an Kinder, die ihr altes Spielzeug in die Ecke werfen, und nach neuem Plunder brüllen. Was das bringen soll, außer weiterer sozialer Not, erschließt sich mir nicht. Ich arbeite als Personalberaterin und kann versichern, in Deutschland gibt es zig Tausende gut ausgebildeter junger Leute, die keine Jobs bekommen.
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09.12.2013 08:39 Uhr von frederichards
 
+0 | -2
 
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upps

doppelt


[ nachträglich editiert von frederichards ]
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09.12.2013 08:39 Uhr von frederichards
 
+0 | -5
 
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@Borgir

einfach weglassen diese Quelle. Nur Propagandamedium für Mitläufer.
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09.12.2013 09:45 Uhr von Mecando
 
+8 | -1
 
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"Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland vier Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen."

Na dann Herr Arbeitgeberpräsident, mal ran an die Buletten. Es sind noch 6 Jahre zeit um die rund 3mio Arbeitslosen aus- und umzubilden.
Ich glaube jeder kann fast alles erlernen, da sollte das doch gut möglich sein ein Großteil der Arbeitslosen in satten 6 Jahren entsprechend aus-/umzubilden. Das wäre doch mal ein soziales Unternehmen für die deutsche Wirtschaft.
Die restlichen 1mio dürfen dann auch gerne Gastarbeiter sein.
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09.12.2013 10:24 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -8
 
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Hey Jungs,

natürlich haben wir Leute die man ausbilden könnte, nur dazu braucht man Durchhaltevermögen und muss halt mal weiter als bis zum nächsten Wochenende Planen.

Ich bin gegen eine Einwanderung analog der 60er Jahre, ich bin eher für eine Modifizierung der Blue-Card.
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09.12.2013 10:37 Uhr von blaupunkt123
 
+9 | -1
 
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Wahnsinn, da reden alle von Jugendarbeitslosigkeit, lässt die alten bis 70 arbeiten, aber schon wieder Millionen von Gastarbeitern nach Deutschland holen.

Was sollen die den arbeiten, wenn keine Stellen frei sind ?
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09.12.2013 10:49 Uhr von Joker01
 
+10 | -4
 
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dieser elende Homofürst Kramer will die Löhne durch Billig-Arbeitskräfte aus dem Ausland weiterhin durch pervese Art und Weise nach unten drücken.

Was will man auch von einem Arbeitgeber-Arschlecker auch erwarten.
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09.12.2013 10:59 Uhr von Gnuspel
 
+6 | -2
 
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der wird so enden wie Schleier
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09.12.2013 11:25 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -2
 
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"Kramer forderte deswegen eine ähnliche Arbeitsmarktstrategie wie in den 50er oder 60er Jahren. Zum damaligen Zeitpunkt wurden Millionen von Gastarbeitern nach Deutschland geholt. "

Das passiert wenn Deutschland nur von Knackern regiert wird, hallo!!!??? Wir schreiben jetzt bald 2014! HUHU!

Und Parteien wie CDU/CSU und SPD werden das noch Unterstützen egal ob direkt oder indirekt!

Aber Hauptsache man ist aktiv gegen Rechts! Gute Nachricht habe ich aber für solche die noch Arbeit haben, ihr werdet bald alle mehr Zeit haben um euch gegen Rechts zu arrangieren, viel Spaß dabei und immer schön nebenbei Bewerbungen schreiben! :-)
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09.12.2013 11:35 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+6 | -1
 
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Das Klassische Problem der Arbeitgeber Elite..

Der Faktor Arbeit wird nicht Menschlich gesehen sondern nur als notwendiges Übel, das man "ertragen" muss um den Gewinn zu maximieren.

Trauriges Weltbild das sich diese Schwachmaten zurechtbiegen. Denken immer nur an ihre Rechte und Erträge statt auch mal ihre Pflichten und Sozialen Beiträge zu hinterfragen.
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09.12.2013 11:38 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
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@Best_of_Capitalism
"... um euch gegen Rechts zu arrangieren ..."

Ich lerne ja gerne dazu, aber man kann sich GEGEN etwas arrangieren?
Oder arrangierst du, im sinne von ´künstlerisch anordnen´, grad die deutsche Sprache? :)
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09.12.2013 11:43 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -2
 
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@ Mecando

"Ich lerne ja gerne dazu, aber man kann sich GEGEN etwas arrangieren?"

Wenn man gegen etwas handeln kann, dann kann man sich auch gegen was arrangieren.

http://www.duden.de/...
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09.12.2013 11:47 Uhr von HabIsch
 
+3 | -1
 
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Der wahre Faschismus ist, wenn Konzerne, Banken und der Staat zusammen wachsen.

Nationalsozialismus hat jedes andere Land , keiner hat was zu verschenken, nur in Doofland geht alles.

[ nachträglich editiert von HabIsch ]
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09.12.2013 12:34 Uhr von HeltEnig
 
+4 | -1
 
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Ich bin für einen Gastarbeiterstop so langsam!

Wieso werden eigentlich Leute als Arbeitgeberpräsident ernannt die ohne schlechtes Gewissen unser Land ruinieren?

Es kotzt mich nur noch an!
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09.12.2013 12:37 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -2
 
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wie wäre es das Asylgesetz abzuändern? Das z.B. die Syrier aktuell auch arbeiten dürfen? Weil hätten ja genug Asylanten die ja nicht arbeiten dürfen, aber bestimmt auch irgendwas gelernt hatten...

Weil das sind bestimmt nicht alle so die hier verrotten wollen....
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09.12.2013 13:07 Uhr von eugler
 
+4 | -1
 
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>>> "Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland vier Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen"


Der Satz ist nachvollziehbar. Er hat nur das Wort billig vergessen. Hier die korrekte Form


"Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland vier Millionen BILLIGE qualifizierte Arbeitskräfte fehlen"

Die Forderung ist natürlich ein Witz an sich. Es gibt so gut wie keine qualifizierten Arbeitskräfte, die gern nach Deutschland kommen möchten. Wenn ich schon mein Land verlassen muss, dann doch nicht zum Mittelklasse-Star mit den geringsten Löhnen und den höchsten Steuern. Dann geh ich doch lieber nach Skandinavien oder in die Benelux-Staaten.

Also lassen wir ihn weiter faseln.
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09.12.2013 14:28 Uhr von -Count-
 
+1 | -2
 
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Was da derzeit hauptsächlich kommt sind keine Gastarbeiter, sondern GastSCHMAROTZER...

[ nachträglich editiert von -Count- ]
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09.12.2013 15:27 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -0
 
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>>Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland vier Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen.

Benennt mal bitte die Branchen!
Es gibt 14.000 Zeitarbeitsfirmen! Ja, nicht Zeitarbeiter, sondern Zeitarbeitsfirmen!

Und die schreiben nicht nur Putz- und einfache Bürojobs aus, sondern in deren Stellenbeschreibungen wird ausdrücklich auf akademischen Abschlusss hingewiesen.

Die Firmen suchen Fachkräfte, die sie zu Dumpinglöhnen ausbeuten können. Aus demselben Grund ist auch der Bachelor/Master eingeführt worden.
Diplomer und Magister Artium wurden den Firmen einfach vom Einstiegsgehalt zu teuer.

Heute sagen die Firmen: Bist ja nur Bachelor - mehr als 1600 EUR brutto kann ich dir net bieten.

Ich kenne bereits 2 Doktoren, die bekommen 1800 EUR brutto, ein Wirtschaftsjurist findet nichts, ein anderer Anwalt hat sich mit einer Wohnzimmerkanzlei selbstständig gemacht, weil von dem, was er verdient, sich keine Innenstadtbüromiete, schon gar nicht in Gerichtsnähe leisten kann.

Das Märchen vom Fachkräftemangel ist eine einzige Lüge, wie sie ein Goebbels nicht schlimmer sich hätte ausdenken können.
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09.12.2013 15:29 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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@slimer72: Hab mal ein Plus gegeben. Die Art der bissigen Ironie mag ich :-) .
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09.12.2013 22:02 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ rubberduck09
"Hartz IV solls wirklich nur für die geben die entweder die deutsche Staatsbürgerschaft haben [...]"
Wenn also ein Ausländer ohne eingezahlt zu haben Hartz IV beziehen möchte, dann ist das für dich Schmarotzertum. Wenn dasselbe jemand mit deutscher Staatsbürgerschaft macht, ist es für dich in Ordnung?

@ faboan
"an dem tag wo hier extra und mit voller absicht massenweise gastarbeiter geholt werden,nur weil sie billiger sind"
Es geht nicht um billigere Arbeitskräfte, sondern um qualifizierte. Da zur Qualifikation auch entsprechende Sprachkenntnisse und meist die Anerkennung der im Ausland erworbenen Ausbildung gehören, ist die Hürde für Zuwanderer in der Regel höher als für Einheimische.
Ich habe eine Zeit im Ausland gelebt und auch gearbeitet. Dort durfte ich mir auch das Geschwätz anhören, dass ja Leute wie ich Einheimischen die Arbeit wegnehmen würden - allerdings muss dort ein Arbeitgeber sogar nachweisen, dass er keinen ähnlich-qualifizierten Einheimischen finden konnte! Aber die Stammtischparolen sind halt doch überall die gleichen.

@ mecando
"Ich glaube jeder kann fast alles erlernen"
Das ist aber sehr optimistisch...
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09.12.2013 22:14 Uhr von -Count-
 
+3 | -1
 
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@ TheRoadrunner

"Da zur Qualifikation auch entsprechende Sprachkenntnisse und meist die Anerkennung der im Ausland erworbenen Ausbildung gehören, ist die Hürde für Zuwanderer in der Regel höher als für Einheimische."

Für unqualifizierte Zuwanderer, die ausschliesslich die Ausbeutung unserer sozialen Hängematte im Blick haben scheint es leider keine entsprechenden Hürden zu geben...
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10.12.2013 20:50 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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@ Count
"Für unqualifizierte Zuwanderer, die ausschliesslich die Ausbeutung unserer sozialen Hängematte im Blick haben scheint es leider keine entsprechenden Hürden zu geben..."

Darum geht es doch hier gar nicht.
Es geht um die *qualifizierten* Zuwanderer.

Wenn´s nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen:
1. Wir haben viele un- oder geringqualifizierte Zuwanderer, die aufgenommen werden sollen (Asyl für politisch verfolgte) oder auch nicht (Wirtschaftsflüchtlinge, illegale Einwanderer). Als ob das nicht schon problematisch genug wäre,
2. macht sich Deutschland durch seine Bürokratie und die Ablehnung seitens großer Teile der Gesellschaft uninteressant für qualifizierte Zuwanderer. Die qualifizierten Zuwanderer wollen aber nicht darum betteln müssen, aufgenommen zu werden, und ständig unter die Nase gerieben bekommen, dass sie doch ´nur´ Gäste sind in unserem tollen Land.

Was machen die qualifizierten Kräfte also? Sie gehen zu einem großen Teil nicht nach Deutschland, sondern in die Schweiz, USA/Kanada, Skandinavien, Großbritannien oder Australien/Neuseeland.
Für Deutschland bleiben dann die unter 1. erwähnten und ein paar wenige unter 2. erwähnte, die aus welchen Gründen auch immer unbedingt nach D wollen oder es nicht geschafft haben, in einem der anderen Ländern unterzukommen.

Beispiel:
Ein großer deutscher Arbeitgeber wollte einen früheren, aus Nepal stammenden Mitbewohner von mir (mit abgeschlossenem Studium einer bekannten amerikanischen Universität) einstellen. Die Formalitäten haben sich ewig hingezogen. Die Krönung war jedoch, als er auch eine Arbeitserlaubnis für seine Frau beantragt hat. Selbst 2 Jahre (!!) nach dem Antrag wurde er auf Nachfrage noch damit abgespeist, dass der Antrag in Bearbeitung wäre!

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