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Apokalypse im Gesundheitswesen - Antibiotika verlieren immer mehr an Wirkung

Der Einsatz von Antibiotika sowohl in Landwirtschaft als auch in der Medizin hat dazu geführt, dass immer mehr Bakterien gegen die vorhandenen Antibiotika immun werden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies die größte Gefahr für die Zukunft der westlichen Welt darstellt.

Wissenschaftlerin Gillian Tett irritiert, dass die Welt von diesem Problem so wenig Notiz zu nehmen scheint. Diese Ignoranz sei ein großer Fehler.

Die vorhandenen Antibiotika könnten innerhalb der nächsten Generation wirkungslos werden. Somit würde die Medizin eine Möglichkeit verlieren, viele Infektionskrankheiten zu bekämpfen. Schon heute sterben in Europa jährlich 25.000 Menschen an einer Infektion mit resistenten Bakterien.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Wirkung, Antibiotika, Apokalypse, Gesundheitswesen
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2013 10:00 Uhr von Borgir
 
+19 | -4
 
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Das Problem zeichnet sich seit Jahren ab. Trotzdem nichts oder zu wenig getan, um diese Problem zu begegnen. Forschung kostet die Pharmaindustrie eben Geld. Und die wollen lieber Geld einnehmen.
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08.12.2013 10:33 Uhr von Rechtschreiber
 
+10 | -3
 
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Das Problem wird bewusst ignoriert. Auch von der Politik den ein Verbot von AB kostet viel zu viel Geld... sagen sie.
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08.12.2013 11:09 Uhr von Darkness2013
 
+8 | -7
 
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Ich wetter das die Pharmariesen schon ein Allheilmittel haben aber das werden die nicht rausrücken denn mitt 1000 kleinen Mittelchen lässt sich mehr verdienen als wenn man nur eines verkauft und wenn dabei menschen drauf gehen ist das halt so.
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08.12.2013 11:24 Uhr von AlexW2666
 
+13 | -7
 
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Was heulen die rum? Die Erde wehrt sich nur.... oder haben die wirklich im Ernst gedacht, dass unsere Weltkugel es einfach so hinnehmen wird, das der Mensch sich ausbreitet wie eine Seuche?
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08.12.2013 11:41 Uhr von CheesySTP
 
+11 | -1
 
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Da wir täglich mit Antibiotika "gefüttert" werden, kann sich das auch nie ändern, dass die Bakterien immer resistenter werden.

[ nachträglich editiert von CheesySTP ]
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08.12.2013 11:42 Uhr von brainbug1983
 
+12 | -4
 
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Naja wenn man wegen jedem Mist zum Arzt rennt und der dann noch mit AB um sich wirft als wären es Gummibärchen wunderts mich auch nicht...
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08.12.2013 12:22 Uhr von Lornsen
 
+6 | -0
 
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ein Schwein bis zur Schlachtung, macht eine Turbomast durch.Das gelingt nur, wenn in dem Futter Antibiotika und andere Arzeneien beigemischt sind. In der freien Haltung ohne diese Zusätze, bräuchte das Schwein ca. drei Jahre.

Tscha! Und das Zeug essen wir nun ´mal.
Hähnchen bis zur Schlachtreife: Einen Monat!
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08.12.2013 12:24 Uhr von turmfalke
 
+7 | -3
 
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Die vernichten mit ihrem Drecksfrass die ganze Menschheit! Nostradamus sagte, die Menschheit vernichtet sich entweder durch einen Krieg oder durch eine Viruserkrankung. Und es wird für uns noch schlimmer kommen wenn diese minderbemittelten Amis ihren Mist in der EU verkaufen dürfen, Chlorhühner etc. Wenn wir uns nicht endlich gegen diese Abart von Kapitalismus wehren, geht es schlimm aus für die Menschen!
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08.12.2013 12:32 Uhr von deus.ex.machina
 
+3 | -0
 
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Die systematische Verwendung von Antibiotika in der industriellen Fleischproduktion ist die Hauptursache für resistente Keime.
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08.12.2013 12:44 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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"Bakterien gegen die vorhandenen Antibiotika immun werden"

Da sie kein Immunsystem haben, können sie auch schlecht immun werden. Sie werden resistent, ein großer Unterschied.
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08.12.2013 12:50 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -2
 
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Die Menschen sind selbst schuld. Für jedes bißchen Kopfweh eine Schmerztablette, für jeden Nieser einen Spray und jedes Hüsterchen Tropfen und Tabletten. Egal was man (angeblich) hat: Der Dreck der Pharmaindustrie wirds schon richten. Denkste! Das Zeug macht die Menschen nicht nur krank, sondern auch schwach. Jetzt bekommen wir die Rechnung präsentiert, vor der schon seit JAHREN, nicht erst seit heute, gewarnt wird. Das liegt aber auch an Ärzten, die mit Arznein um sich werfen als handle es sich um Lutschbonbons.
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08.12.2013 15:50 Uhr von Knopperz
 
+1 | -1
 
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AlexW2666 : 5 Post erste Seite hat leider Recht.

Die Weltbevölkerung liegt aktuell bei 7,2 Milliarden Menschen.
Eine gesunde Population für unseren Planeten liegt bei circa 4,5 Milliarden Menschen (ohne das man die Resourcen und die Natur nachhaltig vernichtet, so wie wir es aktuell machen).
Trotzdem vermehren wir uns weiter wie die Kanickel, und die Kirche fördert das sogar noch mit dem Krieg gegen Scheidungen und Verhütung und gleichgeschlechtliche Beziehungen.

Aber das Problem wird sich im Jahre 2075 von alleine erledigen, dann liegt die Population bei 9,2 Milliarden Menschen und dann ist der Zero Point Growth (Nullwachstumspunkt) erreicht.

Im Jahr 2075 wird es kaum noch Kinder geben.
Wenn man viele Lebewesen zusammenfergt auf engem Raum, die Lebensbedingungen immer schlechter werden hören die Lebewesen irgendwann automatisch auf sich zu vermehren.

Ist doch auch ganz klar.
Wenn man sich die Welt mal als leeres Glas vorstellt, und das Glas mit Wasser (Menschen) befüllt...ist das Glas irgendwann voll.

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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08.12.2013 18:32 Uhr von Mankind3
 
+1 | -1
 
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@turmfalke

Schön für Nostradamus...nur bringt bei einem Virus ein Antibiotikum nix, das Zeug ist gegen Bakterien.
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08.12.2013 23:37 Uhr von Lornsen
 
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Nostradamus ist ein jüdischer Spinner.
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09.12.2013 11:02 Uhr von Seravan
 
+0 | -1
 
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Phagen sind die Zukunft....


Und Lornsen btw. Du klingst wie ein Nazispinner, wenn du sowas schreibst. Zumindest haste dir ne Keule verdient!

[ nachträglich editiert von Seravan ]
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09.12.2013 17:47 Uhr von Lornsen
 
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ja nee, ies klaar
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10.12.2013 03:58 Uhr von Götterspötter
 
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tick tick tick ......

Ich wusste doch, das Mamma-Natur einen Weg finden wird den Homo-Homo-Sapiens - der sich "unkontroliert vermehrt" - zu dezimieren, um das Gleichgewicht wieder herzustellen !
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14.12.2013 17:57 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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@ Flaming
Da die Resistenz die Bakterien betrifft und nicht den Konsumenten, hilft es mir im Zweifelsfall leider nichts dass ich keine Antibiotika-Hühnchen oder -Schweine esse.
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14.12.2013 22:48 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Na klar die böse Pharma ! Durch diesen pawlowschen Reflex kommen Politik und Krankenkassen auch damit durch. Man muß Pharma sicher nicht mögen, aber die Entwicklung eines neuen Medikamentes kostet mindestens 600 Millionen. Die Kassen ordnen es innerhalb kürzester Zeit in selbfabulierte Festbetragsgruppen ein, in Indien wird es nachgemacht, da man Patente nicht mehr anerkennt wenns gerade passt. Bis vor Kurzem waren in der EU die Antibiotika im Futter noch erlaubt und in Deutschland hat man das Versenden für Tierarzneien gerade erst freigegeben, so daß die letzten echten Kontrollen wegfallen. Hygiene in Krankenhäusern wird nicht wirklich , so wie z.B vorbildlich in den Niederlanden ! , durchgezogen, da die Behörden zwar tausenden blösinnige Vorschriften und QMS Firlefance erlassen, aber nicht wirklich wichtige Fakten kontrollieren, die Krankenkassen weigern sich hier Kosten für das Wechseln von Schutzanzügen zu übernehmen, oder bei Patienten groß angelegt Antibiogramme zu bezahlen. Ist ja gerade in Deutschland einfach mal - böse Pharma - zu rufen und jeder kennt sich dann ja aus. Die Wirklichkeit ist leider hier härter, sie bestraft nachhaltig falsches Handeln.
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15.12.2013 04:18 Uhr von AMB
 
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Nein noch größer ist die Gefahr, daß die Bakterien resistent gegen den normalen Abwehrmechanismus des Menschen werden, denn dieser wurde in einem Desinfektionsmittel nun nachgeahmt. Wenn es erfolgreich gelungen ist damit die Bakterien gegen den Menschen resisten zu machen, wird es das Problem völlig auflösen und der Überbevölkerung entgegenwirken.....

Der Mensch wird dann eben reduziert und somit werden dann nicht mehr so viele Antibiotika irgend wo völlig unsinnig Massiv unütz verbreitet.

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