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Schweiz: Doktorand bestohlen - Bitcoins im Wert von über zehn Millionen Dollar weg

Christian Decker, Doktorand der ETH-Zürich und Fachmann für Bitcoins, wurde von Hackern virtuell ausgeraubt. Schon vor Jahren begann Decker Bitcoins zu sammeln. Mit der Zeit häufte sich die beachtliche Zahl von 9.222 Bitcoins an.

Diese hatten damals einen Wert von umgerechnet 109.000 Schweizer Franken. Nach dem heutigen Bitcoinkurs hätten diese jedoch einen Wert von mehr als zehn Millionen Dollar. "Das war schon ziemlich schmerzhaft", so Decker.

Obwohl unwahrscheinlich ist, dass er die Bitcoins wiederbekommt, brachte Decker den Diebstahl bei der Polizei zur Anzeige. Zu Deckers Erstaunen wusste die Züricher Polizei jedoch weder von Bitcoins noch von Cyberkriminalität etwas.


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WebReporter: Quality
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Diebstahl, Wert, Doktorand, BitCoins
Quelle: www.20min.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2013 10:33 Uhr von OO88
 
+10 | -4
 
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ha ha ha , das wird bald allen so gehen
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08.12.2013 10:37 Uhr von xdamix
 
+7 | -2
 
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Ich werde alt... was sind Bitcoins? Virtuelle Währung ok, aber wo kann man damit zahlen?
Und wieso holt man sich sowas, wenn man bei einem nachweislichen Hackerangriff die Bitcoins nicht zurückbekommt?
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08.12.2013 11:13 Uhr von CheesySTP
 
+7 | -2
 
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Nur Bares ist Wahres! ;)
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08.12.2013 11:23 Uhr von Ms.Ria
 
+4 | -1
 
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Die News erzählt mir vor allem eins: weder die meisten Bitcoin-Nutzer noch die Gesellschaft sind für Bitcoins überhaupt bereit. Sowas (Idee des "virtuellen" Geldes) wird noch bestimmt lange Zeit brauchen um sich richtig zu etablieren.

Ich verstehe nicht wieso der Typ seine Bitcoins bei den zuletzt guten Kursen nicht wenigstens zur Hälfte verkauft hat. Wenn er Fachmann wäre, müsste er doch ahnen dass diese Bitcoin-Geschichte noch ziemlich wackelig ist. Tja, das ist jetzt einfach völliges Pech - und er kann seinen Verlust nirgendwo einklagen und wiederbekommen. Sehr bitter :/
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08.12.2013 11:26 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -9
 
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*Money deleted* ...... und das ist auch gut so ....

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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08.12.2013 11:30 Uhr von Ms.Ria
 
+3 | -1
 
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@ Feuerfuchs

"Es ist bestimmt schon mehr Bares gestohlen worden als Bitcoins je gestohlen werden. Auch ist bestimmt der Schaden höher, bei denen Leute durch korrupte Bankberater geschädigt wurden. "

Ja, aber Moment: wenn aus der Bank etwas gestohlen wird, dann ist es ein Raub - und mein Guthaben wird davon nicht berührt. Werde ich auf der Straße überfallen oder verliere ich mein Geld, ist es auch Pech - aber kaum jemand läuft mit soviel Geldwert rum. Wenn ich mich auf korrupte Banker einlasse (irgendwelche Fonds, Verträge usw. abschließe), dann bin ich z.T. auch selber mit schuld. Wenn sich jemand aber in meinen PC einhackt und ich keinerlei Rechte oder Schutz habe - dann ist die ganze Sache einfach noch unreif und ein hohes Risiko für jeden, der an der BTC-Sache ernsthaft teilnimmt.
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08.12.2013 12:14 Uhr von MBGucky
 
+4 | -3
 
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@Ms.Ria

Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Der Doktorand ist bestohlen worden und er hat ein Recht darauf, das Gestohlene zurück zu erhalten, sollte man es irgendwie aufspüren können. Es ist halt nur nicht so einfach wie auf einem Bankkonto, wo man eine Überweisung mal eben rückgängig machen kann. Bitcoins sind eher wie Bargeld. Sind sie gestohlen, sind sie erst mal weg. Nur wenn man sie wiederfindet kann man sie seinem rechtmäßigen Besitzer wiedergeben oder wenn man zumindest den Dieb findet muss dieser halt den Schaden ersetzen.

Prinzipiell ist eine Bitcoin-Wallet etwa genau so sicher wie eine Brieftasche. Nur der Weg sie zu leeren ist halt ein anderer. Man wird nicht in der U-Bahn bestohlen, dafür halt mittels eines Trojaners.

Und genau deshalb muss man größere Beträge auch unbedingt besser sichern. Man stelle sich nur mal vor, er wäre nicht bestohlen worden sondern er hätte einen Festplattencrash gehabt. Dann wären die Bitcoins nun wahrscheinlich unwiederbringlich verloren (vergleichbar mit verbrannten Geldscheinen).

Bitcoins in größeren Mengen sollte man deshalb immer auf mehreren Datenspeichern in mehrere Wallets verteilt sichern. Im Gegensatz zu Fiat-Währungen kann man sie nämlich noch nicht wirklich 100%ig sicher auf einer Bank einlagern. (Das Beispiel inputs.io hat gezeigt, dass online-wallets eben nicht sicher sind) Von Bitcoin.de habe ich leider noch keine Info gefunden, ob die Bitcoins dort versichert sind. Wenn ja, wäre so etwas wenigstens eine Alternative.
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08.12.2013 12:28 Uhr von fuxxa
 
+1 | -4
 
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Was fürn Depp. Mit solch einer Anzahl von BTC´s hat man sogar die Möglichkeit den Kurs zu beeinflussen, wenn man die Walls richtig setzt. Der hätte viel mehr Knete machen können. Selbst bei fallendem Kurs kann man als Daytrader gut Profit machen, wenn man die Wellen richtig reitet, da es teilweise Kursschwankungen von über 15 Prozent am Tag gibt. Da die Gewinne auch völlig Steuerfrei sind, sind Bitcoins zur Zeit das beste Spekulationsobjekt überhaupt.
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08.12.2013 13:41 Uhr von deus.ex.machina
 
+0 | -3
 
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Spätestens beim Einlösen gab es schon immer massive Probleme, insbesondere bei höheren Beträgen. Spielgeld eben.
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08.12.2013 16:11 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Aber wird nicht in jedem Bitcoin die Geschichte seiner Herkunft gespeichert? Wer damit bezahlt, könnte doch theoretisch erwischt werden, oder?
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08.12.2013 19:11 Uhr von Mauzen
 
+0 | -0
 
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Soll vorkommen, dass einem Geld geklaut wird, wenn man es nicht sicher genug aufbewahrt. Obs das virtuelles Geld oder Bargeld ist, ist dabei völlig egal. Ich verstehe nicht, warum das so oft als Kritik an Bitcoins gebracht wird.

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