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Deutschland gehen die Brummi-Fahrer aus

LKW-Spediteure sind derzeit händeringend auf der Suche nach Brummi-Fahrern. "In manchen Regionen finden Spediteure schon heute nicht mehr genug gute Fahrer. Das wird noch viel schlimmer, und die Auswirkungen spüren wir dann alle", so Adolf Zobel.

Zobel, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, äußerte, dass Fernfahrer nun einmal kein Traumberuf mehr sei, da die Freiheit nicht mehr vorhanden ist.

Die gute Entwicklung der Wirtschaft 2014 könnte für einen Transportboom sorgen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Fahrer, Brummi
Quelle: www.autobild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2013 17:44 Uhr von Atheistos
 
+4 | -8
 
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Europa ist doch groß, die Fachkräfte kommen schon von alleine.
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07.12.2013 18:25 Uhr von Humpelstilzchen
 
+7 | -0
 
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Tscha! Wenn der Verdienst stimmt und die Arbeitsbedingungen sind OK?! Wo sollte da das Problem sein? Aber anscheinend stimmt da nicht viel, oder???
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07.12.2013 18:50 Uhr von newschecker85
 
+14 | -1
 
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Mein Vater ist Fernfahrer.

Ich bin in der Lagerlogistik und wollte noch den LKW-Schein machen, weil das ne Aufwertung für mein Beruf wäre, aber mein Vater meint ich soll es bloß lassen, weil LKW-Fahren ein Knochenjob ist.

Jeder denkt, nur am Lenker sitzen ist einfach, von wegen, ist es eben nicht.
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07.12.2013 22:28 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Parachut, meinst du nicht eher die Frage kommt die Ware dann auch am richtigen Zielort an?
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07.12.2013 22:57 Uhr von alicologne
 
+4 | -0
 
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Bei diesen unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Druck auf die Fahrer + schlechte Bezahlung.. wundert mich das nicht.
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07.12.2013 23:19 Uhr von tino02
 
+5 | -0
 
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Ich kann dieses Rumgeheule nichtmehr hören. "gute Arbeiter" hat auch etwas mit "guter Bezahlung und guten Arbeitsverhältnissen" zu tun.
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08.12.2013 00:14 Uhr von Hugh
 
+0 | -0
 
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Das hat auch vermutlich viel mit der umfangreichen Reform der Ausbildung zu tun.
Früher konnte jede Fahrschule, die C/CE ausbildet, Fahrer ausbilden, heutzutage müssen viele Fahrschulen den Kopf schütteln, weil eine nicht spezialisierte Fahrschule das überhaupt nicht leisten kann.
Daher gibt es inzwischen auch die zahlreichen Berufskraftfahrer-Fahrschulen/-Ausbildungszentren, die genau dieses Segment abfischen.
Und das kostet natürlich auch erheblich mehr.
Früher kam in unserer Fahrschule immer mal wieder jemand vorbei, um C/CE zu machen. Mal, weil sie es selber zahlten (bzw. ihre Firma), mal, weil das Amt sie geschickt hat.
Heutzutage müssen wir den Kopf schütteln. Und die Ämter hauen einfach auch nicht mehr gern so viel Geld raus, da muss dann schon eine echte Perspektive dahinter stehen, was ich auch irgendwo verstehen kann. Das Geld ist knapp und wenn Du heute schon ein B-Schüler vom Amt kriegst, dann nur deswegen, weil Du den günstigsten Kostenvoranschlag ausgefertigt hast. Und selbst dann sind die Zuschüsse sehr begrenzt.
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08.12.2013 01:15 Uhr von Fabrizio
 
+4 | -0
 
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"dass Fernfahrer nun einmal kein Traumberuf mehr sei, da die Freiheit nicht mehr vorhanden ist."

Das wird vor allem an der lächerlichen Bezahlung liegen.
Dauerstress, keinerlei Freizeit, immer hart an der Grenze zum Gesetzesbruch und dann eine absolut lächerliche Bezahlung?
Und dann wundern sie sich, das sie nicht mehr genug Deppen finden die "hier" rufen?
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08.12.2013 02:52 Uhr von Ranzi
 
+0 | -2
 
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Die Spediteure sollen nicht so jammern. Sie und die Regierung sind es doch selber in Schuld. Ich hab den undankbaren Job über 28 Jahre gemacht. Aber von 3200 DM Netto, heute für gerade mal 1600 EURO Brutto, lehne ich auch ab, diesen Job weiterhin zu machen.

Zudem noch die unverschämten und teuren Zusatzschulungen, die man heute haben muss. Nein danke. Ab 2015 kann auch keiner mehr den Führerschein II bzw. C und CE einfach in der Fahrschule machen. Ab 2015 muss man eine 3jährige Lehre absolvieren.

Armes Deutschland, wenn das so weiter geht, wird die Versorgung in Deutschland gravierende Zustände annehmen.

Die Sicherheit auf den Strassen wird nur dann gegeben sein, wenn die Kraftfahrer mit Hilfsführerschein, sprich PKW-Fahrer, mindestens 1 Monat mit einem LKW mitfahren müssten, um zu sehen, welche Gefahren PKW-Fahrer verursachen und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nicht nur gesagt bekommen, sondern lehrnen.
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08.12.2013 04:04 Uhr von DigitalKeeper
 
+0 | -1
 
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Was soll der Quatsch?!?

Ich wäre ja gefahren, aber für die Kohle?!? Neee, lass mal....und die rollenden Bomben gibts nicht nur aus dem Ostblock. Mittlerweile sind die "Deutschen" LKWs der reinste Schrott, und die "Ossis" und "Ausländischen" sind in der Mehrheit aktuelle Züge.....

Standort: Ausland = Steuern für LKW: ca. 2.800 Euronen!
Standort: GER = Steuern für LKW: ca. 28.000 Euronen!

Noch Fragen? Nein? Setzen!
.
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08.12.2013 16:08 Uhr von Hartmut-Fensch
 
+1 | -0
 
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He freunde ich hab den Jon 38 jahre gemacht und die lezten 25 jahre in Scnadinavien meine Arbeitgeber gehabt. Und dann als ich wegen Umzug ( Von Nordeutschland nach bayern ) gezwungen wäre bei einem Deutschen Unternehmer zu fahren. Habe ich sofort aufgehört zu fahren. Jeder Audi Arbeiter der lacht mich aus wenn er hört was ich verdiene bei 250 bis 300 stunden im Monat. Wenn hier das gezahlt werden würde was einem Stundenmässig auch zustehen würde dann hätten sie auch genug Fahrer
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09.12.2013 12:21 Uhr von learchos
 
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Nicht nur LKW-Fahrer werden händeringend gesucht.
Bei Busunternehmen das Gleiche. Keiner will mehr den Beruf des Busfahrers ausüben und ich rede jetzt vom Linienbusfahrer.(aber Reisebusfahrer genauso)
Schuld daran sind die zu niedrigen Löhne, der extreme Streß und die Arbeitszeiten.
Allein in unseren Betrieb fehlen über 50 Fahrer, dem entsprechend fallen Linien aus. Jetzt werden auch Bewerber genommen die vorher niemals in betracht gewesen wären. Ob das gut geht steht auf einen anderen Blatt.
Aber für die Geiz ist Geil mentalität muss irgendwann mal bezahlt werden.

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