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Sterben professionelle Musiker aus? - Gratisland Internet lässt Einnahmen bröckeln

Der Autor Anzo Sadoni fürchtet darum, dass professionelle Musiker langsam aussterben werden. Grund ist das Gratisland Internet mit Streaming und Gratis-Downloads.

"Warum ich die Band verlasse? Weil ich es mir nicht mehr leisten kann. Wir touren und jedes Mal verlieren wir dabei Geld. Allein dieses Jahr haben wir vier Tourneen absolviert, und bei jeder haben wir draufgezahlt", so der Gitarrist von "Aeon", Daniel Dlimi.

Dlimi nennt damit das Problem beim Namen, das Musiker schon kennen: Die Einnahmen aus Gage, Merchandise und CD-Verkäufen reichen nicht mehr aus, um die Kosten zu decken.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Internet, Musiker, Sterben
Quelle: www.metal-hammer.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2013 15:29 Uhr von Jaraen
 
+23 | -1
 
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Schwachsinn, er hat nie gesagt das es am Internet lag. Er sagte das die Band keinen "Big Name" hat um auf Touren genug zu verdienen.

http://www.aeon666.com/

Und sorry aber Death Metal war und ist nunmal ein Randbereich in der Musikszene. Gibt halt nicht so viele Fans die sich sowas anhören.

[ nachträglich editiert von Jaraen ]
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07.12.2013 15:46 Uhr von Tattergreis
 
+20 | -2
 
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Blödsinn
Seit wann ist ein Download schuld das keiner auf das Konzert geht.
Oder diese Ursachen:
- zu Teuer die Tickets verkauft
- Fanartikel zu Mondpreisen
- die Band kann man nur im Suff ertragen
- Mammi/ Pappi hat gesagt das ich Singen kann
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07.12.2013 16:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Ich sehe das Problem darin, dass die meisten Verlage talentierte Musiker nicht mehr fördern, wenn sie noch am Anfang sind. Die Musiker sollten sich eigentlich auf ihre Musik konzentrieren, und die Verlage sollten ihnen dann einige Monate unter die Arme greifen, damit sie Miete und Essen zahlen können, dann stehen teure Studioaufnahmen im Programm und die Werbung.
Und dann kommt die Angst, dass die Musik nur runtergeladen wird.
Stattdessen produziert die MI irgendwelche Kunstprodukte. Aber seither waren es ganz normale Verlage, die Musiker gefördert haben.
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07.12.2013 16:33 Uhr von Pils28
 
+3 | -2
 
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Wenn bei Verkäufen nur einstellige Prozentbeträge an die Künstler gehen würde ich eher die 90+x% Kosten auf dem Produktionsweg überprüfen.
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07.12.2013 17:09 Uhr von Gorli
 
+5 | -1
 
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Sorgen mach ich mir erst, wenn die Ärzte, Okelz, Juli und co. sagen, dass sie nicht mehr kostendeckend produzieren können.

Die Welt ist eine andere heute. Es ist nicht gezwungenermaßen schwerer groß zu werden, sondern man muss etwas erfinden was sich so signifikant von der Masse abhebt, dass man auf youtube gehyped wird. hat man das einmal geschafft, wird der eigene Name zur Marke und man hats geschafft.
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07.12.2013 17:44 Uhr von Real18Life
 
+5 | -0
 
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Die Personen die WIRKLICH >singen< können, werden niemals aussterben.
Eher sterben die aus, die lediglich über das Internet ein klitze kleines bißchen "bekannt" wurden!
Heutzutage kann ja angeblich jeder "singen".
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07.12.2013 17:52 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -3
 
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@ Real18Life
Also wenn man sich mal bei Youtube umschaut stellt man schnell fest daß es sehr viele gibt die wirklich gut singen können. Leider werden es aber viele von denen nicht schaffen davon irgendwann mal zu leben.
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07.12.2013 19:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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@Humpelstilzchen
Wenn du gute Musik hören willst - dann schalte dein Radio aus und besuche Konzerte, oder kaufe die Musik dieser Künstler.
Ich habe mir am 30.11.2013 die Musik von Manuel Munzlinger (Berufsmusiker) reingezogen:
https://www.facebook.com/...

Zumindest private Radiosender müssen Quoten machen und spielen daher fast nur Kommerz.
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07.12.2013 19:51 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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...ein originelles oder überhaupt mal ein gutes, eigenständiges Album zu veröffentlichen wäre im Falle von Aeon vielleicht ebenfalls hilfreich...wer irrelevante Musik macht, gewinnt damit eben keinen Blumentopf.
Mit "Deathmetal, wie ihn zehntausende andere Bands genauso spielen" braucht man heute garnichterst anzutreten.
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07.12.2013 21:58 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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So ein Blödsinn.
Touren, touren, touren.
Und sich darüber im Klaren sein dass man das tut weil man Musik liebt, nicht weil man in den nächsten 2 Jahren Superstar werden möchte.
Und wenn es dann irgendwann immer noch nicht reicht um über die Runden zu kommen, dann sollte man vielleicht doch lieber hauptberuflich Versicherungen verkaufen.
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07.12.2013 23:07 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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Der größte Teil vom Kuchen der CD-Verkäufe ist immer schon in den Taschen der Konzerne gelandet.

Wer von seiner Musik nicht leben kann, sollte halt eine andere machen oder ganz umsatteln. Das Angebot ist groß, da hört keiner irgendwelchen Schrott.
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08.12.2013 02:27 Uhr von Wartok666
 
+0 | -0
 
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Tja,

nun müssen auch die B,C und D Promimusiker Ihr Geld mit echter Arbeit (also Live Konzerten) verdienen.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
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09.12.2013 12:06 Uhr von Prachtmops
 
+0 | -1
 
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@ aberaber

uah bei deinem kommentar schüttelts mich ja....
hast scheinbar 0 ahnung von musik.
als wenn jeder musiker "live" auftreten könnte.
hast du ne ahnung wieviele studio musiker und studio sänger es gibt?
nimm allein mal den großteil der elektronischen musik... davon können die wenigsten auftreten, höchstens mal ne platte auflegen.

du gehst einfach nur von rock/pop usw aus, wo man eigentlich immer live auftreten kann, aber oft geht das eben nicht.

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