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"Spotify" veröffentlicht erstmals Zahlen - So viel Geld erhalten Label und Künstler

"Spotify", Musik-Streamingdienst, hat nun erstmals Zahlen veröffentlicht, die aufzeigen, was Künstler für die gestreamte Musik tatsächlich erhalten.

So bekommt der Rechteinhaber eines Songs zwischen 0.6 und 0.84 US-Cents pro Aufruf bei "Spotify". Bei einer Million Aufrufe sind das zwischen 6.000 und 8.400 Dollar.

Dieses Geld wird dann zwischen Musikindustrie und Künstler aufgeteilt. Im letzten Jahr konnte "Spotify" einen Umsatz von 430 Millionen Euro aufweisen. Allerdings macht der Dienst aufgrund der Free-User noch immer Verluste.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Geld, Künstler, Zahlen, Label, Spotify
Quelle: www.metal4.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2013 14:46 Uhr von inzeparasit
 
+4 | -13
 
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Kleine Info am Rande:

Spotify wird so ausgepsrochen:

Spottifei
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07.12.2013 14:59 Uhr von madafaka
 
+11 | -1
 
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Das mit den verlusten glaub ich kaum, die holen das durch die Werbepausen wieder ein.
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07.12.2013 15:08 Uhr von OO88
 
+2 | -10
 
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ganz tolle idee eine firma die nur verluste macht zu betreiben.
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07.12.2013 16:24 Uhr von Prachtmops
 
+2 | -9
 
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6.000 bis 8.400 dollar pro 1 million aufrufe... na herzlichen glückwunsch.
soll ich euch mal als musiker sagen, was ein künstler davon bekommt? 1 - 5 cent pro aufruf (nicht von den 8400) , den rest steckt sich die plattenfirma ein.

plattenfirmen sind aasgeier und moderne ausbeuter.
sehe ich ja immer an meinen abrechnungen, für 10.000 verkaufte einheiten gibts 150 euro von der plattenfirma.

kein wunder das die musik immer beschissener wird, da die künstler ja nix mehr verdienen.
nicht jeder künstler kann z.b. live auftreten.
gibt genug studio musiker/studio sänger oder techno/trance (oberbegriff) produzenten, die nur im hintergrund die fäden ziehen.

ich für meinen teil hab es auf eine nebengeschichte reduziert, denn meist bekommt man nichtmal mehr die stromkosten rein, die man fürs produzieren verballert hat.

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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07.12.2013 20:07 Uhr von Branson
 
+4 | -1
 
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@Prachtmops
So ging es mir. Ich habe Spotify gut zwei Monate lang über den Gratisdienst (mit Werbung zwischen den Songs) getestet und danach - durch purer Überzeugung- ein Abo abgeschlossen.
Ich bin sicherlich nicht der einzige gewesen, der erstmal testet, bevor er das Abo abschließt.

Da coole bei Spotify ist aber, dass du jeden Monat darüber entscheiden kannst, ob das Abo weitergehen soll oder nicht. Finde ich sehr fair!
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08.12.2013 09:29 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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Prachtmops,
die Musik wird doch nicht schlechter?
Die kommerzielle Musik vielleicht schon, bzw. diese war ja noch nie "überwiegend gut", aber dafür hat man Zugriff auf die engagierte Arbeit von Millionen Hobbymusikern, die sich wirklich Mühe geben und nicht darauf angewiesen sind, davon auch zu leben.

Entsprechend frei kann man dann arbeiten- es muß keinem A+R gefallen, keine Plattenfirma muß das absegnen, und niemand redet einem in die Arbeit hinein- man hat die völlige Freiheit, zu komponieren, was man will.
Das war früher undenkbar für die meisten Musiker, die etwas veröffentlichen wollten.
Einen Plattenvertrag braucht man dafür nicht mehr.

Eine DAW kann sich heute eigentlich auch jeder leisten, das selbe gilt für Interfaces und Mikrofone- von den Geräten, die wir heute in unseren Kellern und Schlafzimmern stehen haben, hätte man vor 15 jahren nichtmal zu träumen gewagt.

Dazu gibts jetzt professionelle Software, die einen mit ihren Möglichkeiten erschlägt und die man kaum ausreizen kann...also, wenn du, wie ich, beispielsweise mit 4-Spur-Tascams angefangen hast, weißt du, was ich meine.

Durch die sinkenden Preise für Musikinstrumente und durch den Hype der Castingshows interessieren sich nun auch wieder die jüngeren fürs musizieren- Musikinstrumente kann man heute locker bezahlen, ohne sich verschulden zu müsen, und "singen" ist wieder ein beliebtes Hobby geworden.
Für eine Synthie, Drums und eine gute Gitarre muß man sich auch nicht mehr unbedingt verschulden.

Wie dem auch sei- wenn du nichts gutes findest, suchst du falsch.
Es gibt so viele Plattformen, auf denen man suchen kann...das Angebot ist unüberschaubar.
Und man muß mit seinem Hobby auch nicht zwangsläufig Geld verdienen- wer gerne Musik macht, tut das so oder so, egal, obs jemand kauft oder nicht.
Wenn ich fußballspielen oder wandern gehe, bezahlt mich auch niemand dafür.

[ nachträglich editiert von mort76 ]

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