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Abschied vom "Jazzpaten" - Pianist Stan Tracey verstorben

Der Musiker, der auf eine 70 Jahre lange Schaffenszeit zurückblicken konnte, starb im Alter von 86 Jahren an Krebs. Tracey trat mit Legenden wie Sonny Rollins oder Stones-Drummer Charlie Watts auf. Seine Lieder beschrieben das Genre neu.

Zu Beginn spielte der Londoner Akkordeon, bevor er sich dem Piano verschrieb. Während des Zweiten Weltkriegs musizierte er dann vor Soldaten aus der Heimat. Er komponierte bekannte Songs wie "Under Milk Wood" oder "Alice in Jazzland", ein Tribut an Autor Lewis Caroll.

2008 wurde Stan Tracey durch Queen Elizabeth II. zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. Nach einer Fernsehdokumentation nannte man ihn den "Paten des britischen Jazz". Ans Aufhören hatte er nie gedacht: Sein letztes Werk "The Flying Pig" erschien noch 2013.


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WebReporter: Kinsmart
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, England, Abschied, Jazz, Pianist
Quelle: www.welt.de

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