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Mexiko: Diebe des Kobalt-60-LKW mit Verstrahlung in Klinik eingeliefert

In Tepojaco wurde ein Spezialtransporter für Nuklearabfälle einer Klinik gestohlen (ShortNews berichtete). Darin war ein daumengroßes Stück Kobalt-60 enthalten. Der Transporter wurde später verlassen aufgefunden. Der Schutzbehälter war geöffnet worden.

Die mexikanische Polizei hat das Krankenhaus in Pachuca abgeriegelt. Zwei junge Männer, 16 und 25 Jahre alt, wurden in das Krankenhaus eingeliefert. Bei den beiden handelt es sich wahrscheinlich um die Diebe des Spezialtransportes.

Bei einem der beiden wurde die Diagnose aufgrund von Verstrahlung durch das Kobalt-60 nachgewiesen. Vier weitere Personen wurden mit den Symptomen einer radioaktiven Verstrahlung, wie Übelkeit, Schwindel und Erbrechen eingeliefert.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mexiko, LKW, Dieb, Klinik, Verstrahlung
Quelle: rt.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2013 09:20 Uhr von Borgir
 
+3 | -18
 
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07.12.2013 09:37 Uhr von azru-ino
 
+2 | -0
 
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Es ist auch nur ein Verdacht und stehen solange Ungewissheit herrscht unter Quarantäne.
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07.12.2013 10:31 Uhr von Perisecor
 
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Die sterben doch sowieso.
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07.12.2013 11:06 Uhr von Rechtschreiber
 
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Und jetzt werden sie alle sterben. Dummheit gehört bestraft aber das ist schon fast ein bisschen zu hat.
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07.12.2013 11:30 Uhr von mort76
 
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Mister-L,
ich vermute mal, du würdest gerne die Scharia einführen?
Dort ist für Diebstahl allerdings nicht die Todesstrafe vorgesehen.
Die Scharia ist dir also noch nicht hart genug?
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07.12.2013 12:00 Uhr von Humpty
 
+6 | -2
 
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Der Behälter war sicherlich mit Warnschildern versehen. Wenn man den dann trotzdem öffnet hat man es nicht anders Verdient. Spitzenkandidaten für den Darwin Award.

[ nachträglich editiert von Humpty ]
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07.12.2013 17:19 Uhr von DerMuenchner
 
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Schwindel und Erbrechen bekomme ich schon wenn ich diese
Damen und Herren in Berlin sehe, die alle paar Minuten einen neuen Bullshit von sich geben, um uns Normalos das Leben
schwer zu machen, oder wenn ich höre, was diese Leute von der EU so alles vorhaben, da könnte ich kotzen.
(Fahrzeugdrosselung auf 115 Km/h und so weiter)
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07.12.2013 19:09 Uhr von mort76
 
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Hibbelig,
ist dir bewußt, wie es gerade in Mexiko zugeht?
Es läßt sich leicht sagen, daß sowas ein Erziehungsproblem ist, aber in Wahrheit ist es ein Armutsproblem.

Die mutmaßlichen Diebe sind übrigens gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden, Perisecor.
Die Verstrahlung war nicht besonders stark, der Zustand der Männer ist stabil, es besteht angeblich kein Gesundheitsrisiko, also- ab in den Knast.
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08.12.2013 01:21 Uhr von Perisecor
 
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@ mort76

Der Strahlentod tritt auch meist erst nach 1-12 Monaten ein. Was auf jeden Fall bleibt sind (massive) dauerhafte Schäden.

Der Goiania-Zwischenfall dürfte hier ein sehr gut dokumentiertes Beispiel bieten.
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08.12.2013 11:30 Uhr von mort76
 
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...dafür müßte man jetzt halt wissen, was genau die Männer mit dem Kobalt getan haben- sie werden sicher weniger Kontakt mit dem Material gehabt haben als die am Goiania-Zwichenfall beteiligten Personen...

Daß die so schnell aus dem Krankenhaus entlassen wurden, würde ja zumindest in unseren Gefilden bedeuten, daß nichts schlimmeres passiert ist, aber...ich weiß nicht viel über Mexiko- meinst du, die haben die beiden jetzt in ihren sicheren Tod entlassen?
Korruption, Kostenersparnis, Zeugenbeseitigung oder Gleichgültigkeit- das würde mir auch einleuchten.

Als ich von dem Vorfall das erste Mal gehört habe, wurde noch so darüber berichtet, als wäre ein Lastwagen voll mit hochradioaktivem Material gestohlen worden, sodaß ich mir erstmal sicher war, daß es sich um einen gezielten Diebstahl für den Bau einer schmutzigen Bombe handelte...insofern ist das jetzt ja ein eher glimpflicher Ausgang.
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08.12.2013 15:03 Uhr von Perisecor
 
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@ mort76

Nunja, das Material soll doch 1,5km von dem Sicherheitsbehälter entfernt gefunden worden sein, oder ist meine Quelle da überholt?

Ich weiß von anderen Zwischenfällen, vornehmlich zu Zeiten der UdSSR, dass letal verstrahlte Personen nicht im Krankenhaus festgehalten wurden, da man dort auch nicht mehr für sie hätte tun können. Ich bin allerdings auch kein Experte, vielleicht hatten die beiden tatsächlich Glück und kommen davon.

Mittel- und langfristig wird sie das Ereignis aber auf jeden Fall einholen.
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08.12.2013 18:06 Uhr von mort76
 
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...die "1,5 km Entfernung" werden in meiner Quelle nicht erwähnt- das klingt natürlich wirklich nicht besonders gesund.
In meiner Quelle wird berichtet, es ginge denen wieder gut und sie wären deswegen "entlassen" worden (wenn man das so nennen kann, wenns gleich ab in den Knast geht), aber...dem Braten traue ich auch nicht so recht.

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