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Zwei HIV-Patienten galten für Wochen als geheilt - jetzt kam der Rückfall

Wissenschaftler der Universität in Boston haben auf der Internationalen Konferenz der AIDS-Forscher in Florida bekannt gegeben, dass zwei Patienten, die bisher als von HIV geheilt betrachtet wurden, einen Rückfall erlitten.

Die beiden Betroffenen hatten eine Transplantation von gesundem Rückenmark und zusätzlich die starken HIV-Medikamente erhalten. Bei einem Patienten waren für sieben Wochen keine HIV-Viren mehr nachweisbar. Bei dem anderen für ganze fünfzehn Wochen. Die Erholung des Virus zeigt seine Hartnäckigkeit.

Er versteckt sich laut den Wissenschaftlern an Orten im Körper, die schwer aufzufinden und für Medikamente wahrscheinlich nicht zugänglich sind. Doch die vorläufige Niederlage, lässt die Forscher bei der Suche nach erfolgreichen Behandlungsmethoden nicht aufgeben.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, HIV, AIDS, Heilung, Rückfall
Quelle: www.bostonglobe.com

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2013 09:16 Uhr von Borgir
 
+18 | -3
 
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Das ist bitter. Aber die Medikamente scheinen die Viren ja heftig anzugreifen. Man ist also anscheinend auf einem richtigen Weg.
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07.12.2013 09:24 Uhr von OO88
 
+2 | -20
 
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07.12.2013 10:21 Uhr von perMagna
 
+4 | -6
 
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"eine Transplantation von gesundem Rückenmark"

Das ist jetzt nicht euer Ernst oder?
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07.12.2013 10:40 Uhr von turmfalke
 
+7 | -10
 
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Also erstmal gehen eingenommene Medikamente ins Blut und werden dadurch auch transportiert und ich glaube nicht das es in lebenden Körpern stellen gibt die nicht durchblutet werden.Eher glaube ich an, den Mund zu voll genommen und nicht richtig geforscht, als an diese aufgeführten Ausreden.
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07.12.2013 10:45 Uhr von huAnchris
 
+3 | -4
 
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07.12.2013 10:53 Uhr von perMagna
 
+6 | -1
 
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@ turmfalke

Der Gedanke ist grundsätzlich nicht falsch, aber die Medikamente können nicht wirken, wenn das HI-Virus sein Erbgut bereits in die menschliche DNA integriert hat. Dann ruht es einfach und ist für eine Therapie zunächst nicht zugänglich.

Noch ein interessanter Nebenaspekt: Ca. 10% unseres Erbgutes sind Residuen von Retroviren, die unsere Vorfahren vor Millionen von Jahren infiziert haben.
Das ist ein Vielfaches dessen, was für die eigentlichen "Menschen-Proteine" codiert. Man kann also etwas salopp behaupten, wir sind fleischgewordene Retroviren.
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07.12.2013 11:47 Uhr von Patreo
 
+3 | -0
 
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,,Ich glaube eher,"
Hast du dafür einen Beleg?

Weißt du dass es sich um Homosexuelle handelt, wie du hier andeutest, indem du ,,eine Krankheit" erwähnst (wobei Homosexualität keine Krankheit ist)?

Kannst du die immense Präsenz von Darkrooms im westlichen und südlichen Afrika nachweisen, da du bisher Darkrooms als einzige potentielle Quelle genannt hast?

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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07.12.2013 12:39 Uhr von tim_vollmer
 
+9 | -0
 
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"HIV-Viren"

Das ist ja wie ein "LCD Display" :D

[ nachträglich editiert von tim_vollmer ]
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07.12.2013 14:14 Uhr von cheetah181
 
+6 | -0
 
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@turmfalke: Es gibt auch die Blut-Hirn-Schranke und es ist gar nicht mal so sicher, dass Medikamente aus der Blutbahn auch in Zellen aufgenommen werden.

@Radowan: "mit AIDS infiziert haben"
Deine Ignoranz ist wieder mal beeindruckend. Vielleicht unternimmst du erstmal was gegen deine Unwissenheit?
Ich hoffe du hast keinen Sex. Nicht nur aus gesellschaftlichen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen.
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07.12.2013 15:38 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+4 | -0
 
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@Radowan

Wenn mann von einem Thema keine Ahnung hat, sollte man entweder der Mund nicht zu weit aufreißen.. oder aber anfangen sich mit dem Thema auseinander zu setzen...

Homophobie trifft Hirn kritisch - Hirn stirbt.
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07.12.2013 17:37 Uhr von Patreo
 
+2 | -0
 
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Radowan wie kommt es dann, dass Heterosexuelle in absoluten Zahlen mehr betroffen sind?
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07.12.2013 20:56 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+5 | -0
 
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@Radowan

Soso.. hast du das ? .. auf der Lego Homepage ? oder bei NPD Bierabenden ?

Wie schon erwähnt.. man infiziert sich nicht mit Aids, sondern mit HIV. Eine unbehandelte HIV Infektion kann der Auslöser für eine Aids Erkrankung sein... und Weltweit ist die Zahl an HIV Infizierten Homosexuellen viel, viel kleiner als die Zahl der HIV Infizierten Heterosexuellen.

Ich hoffe das wird deinen Horizont nun nicht übermäßig überfordern.
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08.12.2013 11:49 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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"Von den 78.000 HIV-Infizierten in Deutschland sind schätzungsweise etwa 51.000 Männer, die Sex mit Männern haben." -Quelle RKI, Stand 2012

Man darf es nicht werten, man darf aber auch nicht die Augen davor verschließen... Politische Übercorrectness ist dumm und manchmal auch gefährlich.
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08.12.2013 12:33 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+3 | -0
 
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Darum habe ich auch von "Weltweit" gesprochen.. und nicht einzeln bezogen auf Deutschland, weil HIV ein Globales Problem ist.. und dort überwiegt die Zahl der Heterosexuellen Menschen deutlich.
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08.12.2013 12:47 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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@perMagna: Das ist vor allem in den Industriestaaten so, aber selbst in Österreich war (ist?) zum Beispiel die Neuinfektionsrate bei heterosexuellen Kontakten wesentlich höher als bei Sex unter Männern.
Dass diese Gruppe eine Risikogruppe ist bestreitet ja auch niemand. Ich sehe die Gefahr eher umgekehrt: wenn jeder Heterosexuelle glaubt ihn beträfe das nicht...
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08.12.2013 13:34 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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"wenn jeder Heterosexuelle glaubt ihn beträfe das nicht... "

Das ist natürlich auch dumm.

Aber dadurch, dass politisch überkorrekte Gutmenschen behaupten, es wäre diskriminierend, zB bei Blutspender nach Sexualverhalten zu sortieren, steigt die Gefahr der Infektion bei Bluttransfusionen.
Schließt man MSM aus, ist die Wahrscheinlichkeit einer infektiösen Spende schonmal um zwei Drittel reduziert.

Auch in einer erste Hilfe Situation muss man sich überlegen, ob man mit dem Blut der Person in Kontakt treten würde.
Warum? Weil die Infektion mit HIV bei MSM und auch anderen kein Schicksal ist. Die Infektionswahrscheinlichkeit beträgt selbst bei rezeptivem Analverkehr gerade mal 3% etwa. Das heißt, dass diese Personen bewusst auf geschützten Verkehr verzichten und somit an ihrer Infektion selbst schuld sind (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Das ist dann auch nicht mehr diskriminierend, da müssen die Infizierten für ihr Verhalten einfach mal die Verantwortung übernehmen. Man kann nicht dauernd bei Rot über die Straße laufen und dann jammern, wenn man überfahren wird.
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08.12.2013 14:15 Uhr von cheetah181
 
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@perMagna: "Aber dadurch, dass politisch überkorrekte Gutmenschen behaupten, es wäre diskriminierend, zB bei Blutspender nach Sexualverhalten zu sortieren, steigt die Gefahr der Infektion bei Bluttransfusionen."

Das behauptet niemand. Es wird aber momentan nicht nach Sexualverhalten sondern nach sexueller Orientierung getrennt. Ich bin strikt dagegen dass man jetzt jede Risikogruppe zulässt, aber z.B. MSM in jahrelangen monogamen Beziehungen oder solche, die immer Kondome benutzen auszuschließen muss nun wirklich nicht sein.
Zur Not könnte man noch fragen "Wann hatten sie das letze mal Sex?" und dann zumindest die zulassen, die seit 3 Monaten abstinent waren. Das diagnostische Fenster (bei dieser Art von Test) ist meines Wissens nach wesentlich kürzer.

"Auch in einer erste Hilfe Situation muss man sich überlegen, ob man mit dem Blut der Person in Kontakt treten würde."

Dafür gibt es Handschuhe. Man sollte von vorneherein mit niemandes Blut in direkten Kontakt treten wollen. Im Krankenhaus werden Sicherheitsvorkehrungen auch unter der Annahme getroffen, dass jeder Patient HIV-positiv sein könnte.

"Das heißt, dass diese Personen bewusst auf geschützten Verkehr verzichten und somit an ihrer Infektion selbst schuld sind (Ausnahmen bestätigen die Regel)."

Im Prinzip ja, es gibt aber eine Menge Ausnahmen bei der Regel. Und wenn du dir z.B. ansiehst wieviele ungewollte Schwangerschaften es gibt, sieht du auch, dass Menschen nunmal ab und an dumme Fehler machen.

"Das ist dann auch nicht mehr diskriminierend, da müssen die Infizierten für ihr Verhalten einfach mal die Verantwortung übernehmen."

Hä? Natürlich ist es nicht diskriminierend HIV-Positive von der Blutspende auszuschließen. Bestimmte Gruppen unter Generalverdacht zu stellen hingegen schon. Außer es gäbe keine andere Lösung. (siehe oben)
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08.12.2013 14:43 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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@PerMagna

Also möchtest du jeden Homosexuellen von der Blutspende ausschließen ? Selbst wenn dieser Safer Sex lebt...

Aber jeder Heterosexuelle der in Discos die Mädel wechselt wie andere Leute sein Hemd, wohlmöglich noch Bordelle besucht, ist ein "Sicherer" Spender ?

Das ist "Heile Mickey Maus Welt" Logik.
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08.12.2013 19:05 Uhr von perMagna
 
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@ JohnDoe_Eleven

Das Sortieren nach riskantem Sexualverhalten ist natürlich besser. Aber ich kann es nachvollziehen, dass man sich auf den Standpunkt stellt, eine Kohorte, die nur 5% der Bevölkerung, aber 66% der HIV-Infizierten ausmacht, grundsätzlich auszuschließen.
Halte ich nicht für Mickey-Maus-Logik sondern für einfachen Pragmatismus. Sieht man die Gesamtbevölkerung als potentielle Spender und reduziert den Pool um 5%, hat man im Gegenzug eine Risikoreduktion von 66%. Das spart Verwaltungsaufwand, Testkosten und macht das ganze Spenden insgesamt wirtschaftlicher. Für mich wäre die Abwägung der Werte (Recht zu Spenden, Schutz des Empfängers) in Ordnung.
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09.12.2013 00:11 Uhr von higher
 
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na, toll!!! was ist das denn für ein artikel? für medikamente nicht zugänglich, weil sich die bösen viren versteckt haben. so ein blödsinn.

die substanzen bekommen doch gar keine zulassung für die therapie, wenn sie nicht ausreichende wirkung belegen können.

von diesen wissenschaftlern würde ich nicht unbedingt betreut werden wollen.

es gibt viel einfachere wege viren zu vernichten. da braucht die substanz nicht großartig rumzusuchen.

kolloidales silber über die mundschleimhäute aufnehmen. völlig unkompliziert. dazu jeden tag eine messerspitze voll curcumar. zudem die viren 1/4 jahre lang über das hangelenk triggern. ztztztzt..................
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09.12.2013 00:15 Uhr von cheetah181
 
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Du hast Beten und Lichtnahrung vergessen!
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09.12.2013 00:25 Uhr von perMagna
 
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@ higher

Bevor du voreilige Schlüsse ziehst, informiere dich über den Begriff des Provirus.
Und kolloidales Silber soll in erster Linie gegen Bakterien und Pilze wirken.
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09.12.2013 00:28 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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@higher

Weniger High sein soll helfen Fakten realistischer zu erfassen und zu analysieren.
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09.12.2013 01:50 Uhr von higher
 
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@permagna. sorry, es sind viele teure therapien seit 1983 durchgeführt worden. wir haben hier in montevideo schon ein paar patienten damit virenfrei bekommen, und ddas auf dauer. lasse mich allerdings sehr gern jederzeit über innovative neue therapien und -ansätze informieren. ich weiß sehr wohl, dass die gefahr besteht, wenn man 30 jahre engagiert medizin betreibt, irgendwann auch scheuklappen anfällig wird.
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09.12.2013 11:21 Uhr von httpkiller
 
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Ähem, wüsste nicht, dass man Rückenmark transplantieren kann. In der Quelle steht Knochenmark, was schon eher Sinn ergibt.

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