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Blutspende in Bochum: Sex-Fragen sorgen für Empörung

Das Ruhr-Plasma-Zentrum in der Bochumer Ferdinandstraße sammelt schon seit rund 20 Jahren Blutspenden und hofft weiter auf freiwillige Spender. Doch nun empörte sich ein 45-Jähriger über den Fragekatalog des Unternehmens.

Er habe Angaben zu seinem Sexualleben offenbaren sollen. Doch die intimen Fragen gefielen dem Mann nicht und er verließ das Zentrum. Das Ruhr-Plasma-Zentrum will durch die Befragung Risiken minimieren.

"Wir unterliegen dem Arzneimittelgesetz. Die Fragen sind für alle privaten Blutspendedienste einheitlich. Die Antworten sollen ein Infektionsrisiko für die Empfänger weitgehend ausschließen", erklärte Dr. Stephan T. Kießig.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sex, Bochum, Empörung, Blutspende
Quelle: www.derwesten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2013 15:56 Uhr von Lucianus
 
+21 | -2
 
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Jemand kann etwas freiwillig machen, es passt ihm etwas nicht und man kann gehen.

Wo ist die verdammte News?
"Er musste trotzdem Blut spenden" oder "Er wurde gezwungen die Fragen zu beantworten".
Das wäre ne News wert.

Es ist mir doch egal worüber sich manche Menschen "Empören".

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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06.12.2013 16:20 Uhr von m0u
 
+11 | -7
 
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Diese Fragen dienen der Sicherheit der Empfänger des Blutes. Hat der Spender beispielsweise eine Affinität für ungeschützten Analverkehr, ist die Infektionsgefahr von HIV deutlich größer als bei jemandem, der beispielsweise vaginalverkehr vorzieht. Hierbei spielt auch die Häufigkeit des Sex eine Rolle, genauso wie die Frage, wie viele verschiedene Sexpartner der Spender pro Monat hat.

Solche Fragebögen MÜSSEN sexuell sehr explizit sein, ansonsten ist es grob fahrlässig!

Ich kann die Empörung des Mannes nicht verstehen. Es sei denn, er hatte noch nie Sex :-Þ

[ nachträglich editiert von m0u ]
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06.12.2013 17:20 Uhr von HappyEnd
 
+5 | -3
 
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Doch nun empörte sich EIN 45-Jähriger über den Fragekatalog des Unternehmens.

Einer von wievielen?? Idioten gibt es immer wieder , wo ist die News? Solle er sich aufregen und einfach verpissen sein Blut braucht und will bestimmt keiner.
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06.12.2013 17:38 Uhr von VSurfer
 
+4 | -1
 
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Ich gehe seit mehreren Jahren bei Haema, Blut und Plasma spenden und muss vorher immer einen Fragenbogen ausfüllen. Darunter ist u.a. auch die Fragen, ob man sexuellen Verkehr mit Prostituierten hat. Das ist aber auch die einzige Frage über das persönliche sexualleben. Wenn dieser Fragebogen der im Artikel beschriebene einheitliche Fragebogen ist, dann ist die Aufregung völlig unbegründet.
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06.12.2013 17:38 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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@m0u

Nur fragt kein Fragebogen ob ob man eine Affinität zu ungeschütztem Analverkehr hat.
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06.12.2013 17:56 Uhr von Pssy
 
+0 | -2
 
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@ m0u
Und da man immer alles nur ehrlich beantworten kann, muss keine Überprüfung stattfinden oder wie?

Erkläre mir den Sinn dieser Frage, wenn es sowieso getestet wird...

"Es sei denn, er hatte noch nie Sex :-Þ"
Der Mann ist einfach nicht so dämlich wie du.
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06.12.2013 18:44 Uhr von raptil75
 
+0 | -3
 
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@m0u,

also allein von den Sexualfragen kannst du ableiten ob eine Person krank ist?

Viel Spass mit den Drogensüchtigen ....

Das Aids eine Schwulenkrankheit ist war in den 80-90ern
Willkommen im 21 Jahrhundert.
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06.12.2013 19:13 Uhr von xSounddefense
 
+2 | -5
 
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Naja..ich kann die Empörung des Mannes durchaus verstehen. Einen Blutspendedienst geht es nichts an, ob ich heterosexuell, homosexuell, bisexuell oder sonst was bin. Die geht es nichts an, wann, wo, wie oft und mit wem ich Sex habe. Letztlich möchte ich Blut spenden und der Blutspendedienst mitsamt seiner Labors und Blutbanken muss das Blut ohnehin testen. Und dann wird immer gejammert, es gäbe viel zu wenig Spenderblut. Tja, dann beschneidet man sich eben noch zusätzlich.

Nette Anekdote: Kreuzt jemand an, dass er Homosexuell ist, darf er heim gehen und kein Blut spenden - erhöhtes HIV Risiko. Yes, welcome to the 21th century :D
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07.12.2013 00:37 Uhr von y0h0
 
+0 | -0
 
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Lucianos, Du irrst Dich da ganz gewaltig. Man muss kein Arbeitsloser sein um beim Jobcenter ein sogenannter Kunde zu sein, es genügt dafür bereits eine Trennung oder Scheidung. Und dann bist Du trotz Arbeit dem Jobcenter und seiner willkür unterstellt. Und natürlich wird man in so einer Situation auch zu Blutspenden und ähnlichem verdonnert! Das der Typ aus der News da interveniert hat ist absolut positiv zu bewerten! Blutspenden sind da echt noch harmlos!
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07.12.2013 00:57 Uhr von perMagna
 
+4 | -1
 
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"Einen Blutspendedienst geht es nichts an, ob ich heterosexuell, homosexuell, bisexuell oder sonst was bin."

Eben nicht. Ein signifikant hoher Anteil der HIV-Neuinfektionen ist in der Kohorte der MSM (Männder, die Sex mit Männern haben). Da es eine Nachweislücke für HIV gibt, ist es sinnvoll, diese Kohorte von den Spenden auszuschließen.
Das ist nicht diskriminierend, das dient dem Schutz der Empfänger. Da gibt es auch gar keine Diskussion.
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07.12.2013 06:13 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
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>Die Antworten sollen ein Infektionsrisiko für die Empfänger >weitgehend ausschließen

Also diese Antwort macht mich persönlich ein wenig stutzig.

Bedeutet das, das Blutspenden von Personen die im Fragekatalog "das richtige" ankreuzen nicht so intensiv kontroliert werden, wie andere ?

Also falls ich mal eine Blutspende benötigen würde, würde ich mir schon wünschen, dass alle Spenden gleich und auch intensiv kontrolliert wurden.

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