06.12.13 12:26 Uhr
 16.844
 

Planet entdeckt, den es nicht geben dürfte

Laut gängiger Theorien entstehen Planeten auf zwei unterschiedliche Weisen. Entweder sie bilden sich aus einer Scheibe aus Staub und Gas, die um einen Stern rotiert, oder instabile Stellen der Urwolke kollabieren und verdichten sich zu einem Materieblock.

Ein kürzlich entdeckter Gasriese (HD 106906 b), der etwa elfmal massereicher ist als der Jupiter, passt jedoch in keines der Modelle. Seine Umlaufbahn liegt 650 Mal weiter weg als die Erdbahn zu unserem Zentralgestirn. Doch in dieser Zone dürfte es eigentlich nicht genügend Bausteine für einen Planeten geben.

Die Existenz des Gasriesen kann weder durch Akkretion noch durch einen lokalen Zusammenbruch der Urwolke begründet werden. Auch der Erklärungsversuch, es könnte sich um einen erfolglosen Teil eines Doppelsternsystems handeln, scheitert an dem gravierenden Masseunterschied zwischen Stern und Exoplanet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: AllesSchonWeg-.-
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Planet, Mysterium, Entstehung
Quelle: www.scinexx.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

ThyssenKrupp will den Aufzug neu erfinden: Vertikal und horizontal ohne Seile
Zwölf Grad: Kältester Sommer in Moskau seit dem Jahr 1879
Seltenes blaues biolumineszentes Plankton an der Küste von Wales zu sehen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.12.2013 12:35 Uhr von Lornsen
 
+45 | -1
 
ANZEIGEN
vielleicht war das ein Wanderer und ist eingefangen worden.
Kommentar ansehen
06.12.2013 13:21 Uhr von Stephan1976
 
+13 | -2
 
ANZEIGEN
Ich tippe hierbei auf ein Doppelsternensystem.
Hier hat warscheinlich der kleinere nicht genug
Wasserstof/Helium in der Akkretionsscheibe gehabt
Die elffache Jupitermasse ist trotzdem schon recht groß.
Im übrigen kommen Doppel- oder Dreifachsysteme
recht häufug vor.Alpha Centauri c.a. 4.3 Lichtjahre
entfernt währe das nächste Dreifachsysten

[ nachträglich editiert von Stephan1976 ]
Kommentar ansehen
06.12.2013 13:37 Uhr von maxyking
 
+12 | -8
 
ANZEIGEN
Don:Axelino


im unbekannten Universum gelten überall die selben Physikalischen gesetzte.
Kommentar ansehen
06.12.2013 13:38 Uhr von Stephan1976
 
+16 | -6
 
ANZEIGEN
@Don:Axelino
Mit Sicherheit nicht.
Wenn die vier bekannten Grundkräfte (Elektromagnetismus,Starke Kernkraft,Schwarche Kernkraft,Gravitation)
nach gutdünken auftreten,währe das dass reinste Chaos.Diese vier Kräfte sind absolut genau aufeinander abgestimmt.
Eine Änderung hätten die schlauen Köpfe der Wissenschat auch mit Sicherheit bemerkt.

[ nachträglich editiert von Stephan1976 ]
Kommentar ansehen
06.12.2013 13:39 Uhr von Shifter
 
+17 | -3
 
ANZEIGEN
wer hat dem planeten denn hier irgendwas zu verbieten?
laut der kathol. kirche/sekte ist die erde flach und im mittelpunkt des universums, alles andere ist verboten
Kommentar ansehen
06.12.2013 13:41 Uhr von Destkal
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
wer sagt denn dass der planet dort entstanden sein muss?

uranus und neptun sind doch das beste beispiel dafür, hier nimmt man auch an dass diese 2 eisriesen ursprünglich viel näher an der sonne entstanden sind und dann durch den gravitationseinfluss des jupiters in das äußere sonnensystem hinausgeschleudert wurden.

siehe: http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
06.12.2013 13:55 Uhr von Stephan1976
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Destkal
Das stimmt,lag soweit ich informiert bin an eine 2 zu 3 Resonanz der Umlaufbahn Saturn/Neptun.
Hierbei ist Neptuns Umlaufbahnimpuls beschleunigt worden sodas er den Kuipergürtel durchflügte.Deswegen auch das
"late heavy bombardment".Aber bei einem Himmelskörper der 11fachen Juptermasse währen Satun und Jupiter nach innen gewandert (Hot Jupiter)....Tschüss innere Planeten

[ nachträglich editiert von Stephan1976 ]
Kommentar ansehen
06.12.2013 13:55 Uhr von sambeat
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Ich frage mich, warum wir Menschen immer das Gefühl haben, alles zu wissen und erklären zu können/müssen.
Ich bin überzeugt, dass es auch in unserem bekannten System Dinge gibt, die wir nicht verstehen, vielleicht sogar nicht verstehen oder sehen können.
Kommentar ansehen
06.12.2013 14:10 Uhr von Stephan1976
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
sambeat :
Selbstversändlich gibt es da eine Menge Dinge
Z.B. Dunkel Materie , Dunkel Energie usw.
Wobei die Dunkle Materie auch tatsächlich eine falsch verstandende Auswirkung der Gravitation sein kann.
Im Jahre 10000 , wenn die Menschheit da noch Exestiert,
kommt uns deren Können und Wissen wir reinste Magie vor.
Kommentar ansehen
06.12.2013 14:11 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
"Eine Änderung hätten die schlauen Köpfe der Wissenschat auch mit Sicherheit bemerkt."

Ein Schulkind in der 4ten Klasse denkt auch das es schon alles weiß.
Aber natürlich die Menschen schaffen es in 100 Jahren das Geheimnis des milliardenjahre alten Universums zu lösen.
Soll wohl ein Witz sein. Viele Sachen dieser Wissenschaft beruhen auf Vermutungen die man dann in die Formeln einfließen läßt. Diese Formeln werden auch wieder neu definiert wenn Neuentdeckungen gemacht werden, wäre ja nicht das erste mal das man von falschen Vorraussetzungen ausgegangen ist.
Kommentar ansehen
06.12.2013 14:21 Uhr von Destkal
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Stephan1976

stimmt, die masse habe ich überhaupt nicht bedacht. geht dann wohl eher richtung brauner zwerg statt einem planeten.

zumal andere quellen von 2700°F und infrarot strahlung berichten.

[ nachträglich editiert von Destkal ]
Kommentar ansehen
06.12.2013 14:28 Uhr von Stephan1976
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Destkal

Dies Strahlungsenergie von 2700°Kelvin könnte durch eine Deuteriumfusion,bei der ab etwa 12 Jupitermassen ein Deuteriumkern und ein Proton zu einem Helium-3-Kern verschmolzen wird,sein
Kommentar ansehen
06.12.2013 14:59 Uhr von Pumba1986
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
löschen^^....................

[ nachträglich editiert von Pumba1986 ]
Kommentar ansehen
06.12.2013 18:56 Uhr von Benno1976
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ist bei unserem System doch ähnlich, einige Planeten können nicht dort entstanden sein wo sie jetzt sind. Man muss eben auch die Zeit einkalkulieren die ein Planetensystem besteht...ausserdem können aus dieser Entfernung bestimmt keine Trümmer oder Überbleibsel einer Planetenkollision ausgemacht werden die eventuell dazu beigetragen hat das der Planet jetzt dort steht oder man hat noch keine weiteren Planeten oder Gravitationsquellen in dem System entdeckt die für die weite Umlaufbahn verantwortlich sind. Es gibt also viele Möglichkeiten....
Kommentar ansehen
06.12.2013 19:19 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Unser Wissen über das, was da draußen im Weltraum stattfindet, ist stark beschränkt, sehr stark beschränkt. Da dieser Planet ja angeblich existiert, trifft die Aussage, daß es ihn, zumindest nach unserem bisherigen Wissensstand, nicht geben dürfte, zu. Die Existenz des Planeten beweist aber, daß wir mal wieder keine Ahnung haben.
Kommentar ansehen
06.12.2013 20:36 Uhr von Tanzbaer77
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
06.12.2013 18:29 Uhr von Don:Axelino
Wir können ja noch nicht einmal "Zeit" erklären aber maßen uns an alle Psyikalischen Gesetze zu kennen.


Selbstverständlich können wir "Zeit" erklären. Eine simple Abfolge von Ursachen und Wirkungen. Wenn du da jetzt eine spektakuläre Erklärung erwartest, denn mehr ist "Zeit" einfach nicht, außer einer ständigen Abfolge von Ereignissen.

Was du vielleicht meinst ist die Wahrnehmung der Zeit. Aber auch das lässt sich relativ simpel erklären (wenn auch nicht mit der auf Shortnews verfügbaren Textformatierung).


Im Übrigen maßen wir uns auch nicht an, "alle" physikalischen Gesetze zu kennen. Wir "maßen" uns aber an, die Grundkräfte (Gravitation, EM-Kraft, starke/schwache Kernkraft) zu kennen, und die letzten drei davon sind auch kompakt zum Standardmodell zusammengefasst worden, welches - und allein deswegen war es eben keine Geldverschwendung - durch die Entdeckung des Higgs-Bosons in CERN (wieder) bestätigt wurde.

Dass wir selbstverständlich nicht alles erklären können, liegt aber doch allein schon aus dem Grund auf der Hand, weil wir gar nicht alles kennen können. Wir groß ist das Universum? Wie groß ist der Bereich, in dem wir tatsächlich forschen können? Und wie groß ist der Bereich, in dem wir nur durch Beobachtung erforschen können? Na, fällt dir was auf? ;-)

Jetzt ist da also ein Planet, den es nach der bisherigen Vorstellung nicht geben dürfte. Und doch gibt es ihn. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Entweder hysterisch in Panik auszubrechen und an Gott/Satan für Erlösung zu beten - oder man wählt den Weg des Wissenschaftlers, und schaut, nach welchen Formeln dieser Planet nicht existieren dürfte, und versucht anschließend, die bisherige Kenntnis unter Berücksichtigung aller bisherigen Beobachtungen mit diesem neuen Planeten in Einklang zu bringen.

Laut Plancks frühesten Forschungen wäre auf der Erde im Übrigen dank der Uv-Strahlung kein Leben möglich gewesen. Aber weil er ein kluger Kopf war, hat er diese erfolgreich an die Beobachtung (-> es gibt doch Leben auf der Erde) anpassen können. Et voilá, diese Formel gilt auch heute noch für alle schwarzen Strahler.
Kommentar ansehen
06.12.2013 21:08 Uhr von Sarkast
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Fragt doch einfach Samantha Carter.

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Falsche Syrische Familie klagt gegen Verlust des Asylstatus
Nach Attentat-Anspielung: Donald Trump will, dass Disney Johnny Depp feuert
Fußball: Gesamtes russisches WM-Team von 2014 war angeblich gedopt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?