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Bruchsal: Mann sitzt seit 51 Jahren im Gefängnis

Der heute 77-jährige Hans-Georg Neumann sitzt seit 1962 im Gefängnis, im Januar kommenden Jahres vollendet er sein 52. Jahr hinter Gittern in der JVA Bruchsal (Baden-Württemberg). Er soll damals ein Liebespaar ermordet haben und wurde dafür zu lebenslanger Haft verurteilt.

Neumann sitzt so lange im Knast, wie kein anderer in Deutschland, denn selbst zu lebenslanger Haft Verurteilte kommen im Schnitt nach 20 Jahren wieder in Freiheit. Doch die Anträge des 77-Jährigen auf Bewährung wurden immer wieder abgelehnt, zuletzt im Januar dieses Jahres.

Ein Gericht sprach ihm zu, sechs mal pro Jahr eine Ausführung zu bekommen, eine Art Hafturlaub. Da bei ihm aber eine geringe Menge Haschisch gefunden wurde, wurden die Ausführungen auf zwei im Jahr begrenzt. Dagegen will Neumann jetzt Beschwerde einlegen, doch die Staatsanwaltschaft will den Antrag ablehnen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Gericht, Gefängnis, Lebenslang, Bruchsal
Quelle: www.spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2013 17:07 Uhr von LhJ
 
+81 | -24
 
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Genau so und nicht anders sollte es allen Mördern ergehen. Verrotten können die im Knast. Recht auf Teilnahme an der Gesellschaft verwirkt, Punkt.
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05.12.2013 17:41 Uhr von jschling
 
+27 | -45
 
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05.12.2013 17:52 Uhr von wombie
 
+25 | -25
 
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Irgendwie waer´s billiger fuer die Gesellschaft dann doch die Todesstrafe einzufuehren. Denn die Unterbringung werden durch Steuern finanziert.
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05.12.2013 18:31 Uhr von micha0815
 
+1 | -7
 
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@ autor

er klagt nicht gegen den verlust seiner lockerungen sondern gegen die ablehnung der entlassung auf bewährung.
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05.12.2013 18:41 Uhr von OO88
 
+0 | -13
 
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05.12.2013 18:43 Uhr von c0rE
 
+1 | -18
 
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05.12.2013 19:21 Uhr von chaoskraehe
 
+9 | -0
 
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@c0rE
Das ist genauso wie mit dem Alter. Vor Deinem ersten Geburstag musst Du auch erst Dein erstes Lebensjahr vollenden. Und er sitzt momentan 51 Jahre und 11 Monate hinter Gittern, also sind es im Januar 51 Jahre und 12 Monate, also 52 Jahre. Verstanden?
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05.12.2013 20:41 Uhr von Nebelfrost
 
+13 | -1
 
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51 jahre knast. wenn doch die ganzen "kulturbereichernden" mörder nur auch so lange einsitzen müssten, dann wäre ich vollends zufrieden. leider ist es bei denen sogar schon eine seltenheit, dass die überhaupt wenigstens ein zehntel dieser zeit einsitzen müssen.
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05.12.2013 20:42 Uhr von c0rE
 
+1 | -5
 
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@chaoskraehe

Jaja, schon verstanden, ich bin ja nicht dämlich. Lies aber mal genau meinen Satz, den ich zitiert habe. Der Fehler ist jetzt aus der News verschwunden. Achte mal auf "seit" und jetzt steht dort "sein" in der Originalnews.

So stand es da (wortwörlich kopiert): "im Januar kommenden Jahres vollendet er seit 52. Jahr hinter Gittern"
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05.12.2013 20:46 Uhr von Spielberg1
 
+7 | -1
 
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Ich denke es wurden in den vergangenen Jahren sehr viele unschuldige Menschen davor beschützt ein weiteres Opfer dieses Schwerverbrechers zu werden. Der Straftäter wurde ja gerade deswegen nicht entlassen, weil er eine große Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Weshalb sollte dieser Mehrfachmörder denn wieder auf die Menschheit losgelassen werden? Nur weil er zu Recht so lange saß? Ich lese in dem Beitrag von keinem Mann, der seinen brutalen und völlig sinnlosen Mord an zwei jungen Menschen bereut. Ich lese nur von einem Mörder der sich selbst bemitleidet und für seine Opfer kein Mitleid zeigt

[ nachträglich editiert von Spielberg1 ]
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05.12.2013 21:12 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -5
 
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Unmenschlich. Ich bin froh um unsere Gesetze und lebenslange Haft ist darin eigentlich nicht vorgesehen. Wenn, dann gibt es die anschließende Sicherungsverwahrung.
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05.12.2013 21:16 Uhr von Splinderbob
 
+3 | -4
 
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Obwohl er Haschisch bei sich hatte, darf er noch zwei mal pro Jahr in Hafturlaub?
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05.12.2013 22:06 Uhr von GroundHound
 
+1 | -6
 
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@robinlob: Wenn du als Angehöriger eines Ermordeten nach 52 Jahren immer noch nicht deinen Frieden gefunden hast, immer noch nicht verziehen hast, hast du ein massives Problem im Kopf.
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05.12.2013 22:17 Uhr von silent_1
 
+1 | -1
 
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Warum eigentlich immer in Bruchsal ? Zuvor wars der Pommerenke - der allerdings zurecht dort bis fast zum Ende eingesessen hat !
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06.12.2013 02:04 Uhr von JasonHawke
 
+3 | -1
 
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@jschling

Wenn ich so einen scheinheiligen "Gutmenschen-Scheiß" nur lese, muss ich kotzen.
Dieser menschliche Haufen Abfall hat zwei vollkommen unschuldige Menschen aus niederen Beweggründen umgebracht. Desweiteren hat sein Verhalten im Gefängnis (regelmäßiger Cannabis-Konsum) ebenfalls keine Anhaltspunkte für eine positive Entwicklung gegeben.
Alle zwei Jahre wird bei Sicherungsverwahrten geprüft ob eine Entlassung auf Bewährung Sinn macht. Dass der arme drogensüchtige Doppelmörder nach 51 Jahren nicht auf freien Fuß gesetzt wird, hat sicher seine mehr als nachvollziehbaren Gründe.
Ich verachte diese mittlerweile aber typisch-deutsche Grundhaltung aus Tätern immer Opfer machen zu wollen. Die Tatsache dass seine Mutter eine Hure war, mindert seine Schuld ebensowenig wie eine möglicherweise schwierige KIndheit.

Lediglich in einem Punkt stimme ich dir zu. Man hätte ihn gleich killen sollen. Humaner wäre es auf jeden Fall, für IHN aber auch für den Steuerzahler, der diesen Abschaum seit mittlerweise über 51 Jahren (und bestimmt auch schon vorher) durchfüttert. In Russland hätte er die letzten 51 Jahre, wenn er überhaupt so alt geworden wäre, damit verbracht in Sibirien Eisenbahnschienen zu verlegen...

[ nachträglich editiert von JasonHawke ]
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06.12.2013 06:45 Uhr von xyr0x
 
+1 | -4
 
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Diese Kommentare hier sind doch vollkommen unqualifiziert.

Wie jeder Mensch auch hat man eine 2. Chance verdient. In jede Richtung !.

Nach 51 Jahre Haft gibt es keine positive Prognose zu erstellen, dazu gibt es zu wenig Resozialisierungsmaßnahmen in deutschen Gefängnissen. Er ist dort täglich mit Drogen, Gewalt und anderen konfrontiert. Diese Konfrontation von 23,5 Stundne überwiegt das 30 Minütige Gespräch mit einem ehrenamtlichen Pseudopsychologen.

Hier hat der Staat wie so oft auf ganzer Linie versagt.
Den ein oder anderen möchte ich hier mal erleben was er nach 51 Jahren haft so machen würde. Lächeln, Fortbilden, Alles OK?
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06.12.2013 07:39 Uhr von Niels Bohr
 
+2 | -0
 
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Wenn ich diese "tollen" Kommentare von den ganzen Gutmenschen hier lese, könnte ich KOTZEN!!!!!

Der Typ ist ein verurteilter DOPPELMÖRDER, der sich auch mitt 77 nichts dazugelernt hat.
Meiner Meinung nach dürfen solche Leute überhaupt nicht wieder raus! Entweder in ein Arbeitslager, wo sie dann von morgens 7 bis Abends 18 Uhr große Steine von Hand ganz klein machen müssen oder in Zelle, Tür bis auch einen Fütterungsschlitz zumauern und gut ist!

2. Chance und Resozialisierung...Da kommen dann Psychologen an und schwafeln herum...von wegen "Jaaaa...wenn wir aber darüber reden und dann 3 x liebevoll die Hände schütteln und der Mörder dann ganz dolle verspricht, das er das nie nie nie nie nie wieder macht, dann ist doch alles wieder gut"
Das ist doch alles Quatsch! Die ganze Psycho-Masche hat uns doch erst dahin gebracht, das man heutzutage nicht mehr unbewaffnet Abends durch eine Einkaufsstraße in einer großen Stadt laufen kann.
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06.12.2013 09:08 Uhr von dajus
 
+2 | -0
 
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Ja, ja.....
Es gab sie, die gute alte Zeit, wo man für das Töten eines Menschen noch richtig lange Strafen gab!
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06.12.2013 09:37 Uhr von ala1
 
+0 | -1
 
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Ich frage mich immer wieder wie da Drogen hineinkommen.
Ich würde als erstes keine Besuche mehr zulassen.
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06.12.2013 10:31 Uhr von rolling_a
 
+1 | -2
 
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@Niels Bohr
Bitte ändere deinen Nick und schände nicht den guten Namen Niels Bohrs mit deinem rückständigen Schwachsinnsgeblubber.

Unsere Gesellschaft, unsere Demokratie und ihr Rechtssystem basieren nicht auf Rache und Vergeltung, sondern auf Sühne und Rehabilitation. Das unterscheidet uns von vielen anderen Staaten und Gesellschaften auf dieser Erde und ich bin froh, dass dieses Zeichen von Fortschritt und Zivilisation bei uns noch zu finden ist. Geh doch nach Afghanistan und schließ dich den Taliban an, die haben auch son verdrehtes Menschenrechtsverständnis wie du.
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06.12.2013 12:14 Uhr von JasonHawke
 
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Es erschließt sich mir einfach nicht, warum ein Mensch der ZWEI andere Menschen der Möglichkeit beraubt hat überhaupt irgendein Leben zu führen, eine zweite Chance verdient hat, zumal solche Menschen für gewöhnlich schon mehr als zwei Chancen bekommen haben. Aus seiner (sicher nicht verifizierten) Vita entnehme ich, dass es sich bei dem Kerl schon vor seiner "Meistertat" um einen Gewohnheitsverbrecher gehandelt hat.

Ich meine Leute, wir reden hier nicht über irgendeine Tat im Affekt oder sowas. Dieser Mensch hat aus der bloßen Angst identifiziert zu werden zwei junge Menschen ermordet.

Darüberhinaus sind WIR es doch, die von den zahlreichen Psychiatern und Gutachtern erwarten, dass wir vor potenziell gefährlichen Menschen geschützt werden, Diese Menschen haben tagtäglich mit diesem Typ zu tun und es ist Unsinn dass man nach einer derart langen Zeit im Gefängnis keine zuverlässige Sozialprognose erstellen kann. Es lässt sich zumindest eine Risiko-Kalkulation aufstellen, die bei einer Bewährungsanhörung auf Antrag des Häftlings von unabhängigen Gutachtern gegengeprüft werden darf. Und mal ehrlich: Alleine die Tatsache dass er in seinem Drogenkonsum keinen Verstoß gegen mögliche Bewährungsauflagen sieht, zeigt doch sein verschwommenes Bild von Recht und Unrecht.

Ich bin der Meinung dass bei solchen unberechenbaren Gewalttätern nahezu jeder Zweifel im Bezug auf einen möglichen Rückfall ausgeräumt werden sollte, bevor man überhaupt in Erwägung zieht, sowas wieder rauszulassen. Denn spätestens wenn zwei Wochen nach seiner Entlassung irgendeine Frauenleiche in nem Waldstück gefunden wird, schreien die ganzen Gutmenschen wieder, warum man denn nicht eingehender geprüft hat, ob eine Freilassung auf Bewährung wirklich zu verantworten war.

[ nachträglich editiert von JasonHawke ]
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07.12.2013 07:30 Uhr von BeatDaddy
 
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ala1, nochmal lesen, aber dann ein wenig genauer!
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07.12.2013 09:46 Uhr von ala1
 
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@BeatDaddy

Meinst Du er hat die Drogen ausserhalb des Gefängnisses bei sich gehabt?
Wo steht das?
Bitte genau vorlesen.

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