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Elektroautos: Batterietechnik mit großen Fortschritten - und sie wird bezahlbar

Die Batterietechnik bei Elektrofahrzeugen macht laut der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" große Fortschritte.

So ist zum Beispiel das Problem der Ladezyklen gelöst. Bei geringer Ladetiefe sind mittlerweile 5.000 Ladevorgänge kein Problem mehr, womit die Batterie ein Autoleben verlängern würde.

Auch wird die Technik langsam bezahlbar. Noch vor wenigen Jahren kostete eine Kilowattstunde Speicherkapazität etwa 800 Euro. Heute sind es im Durchschnitt nur noch 200 Euro.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Kosten, Elektroauto, Batterie, Fortschritt
Quelle: www.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 16:31 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+6 | -5
 
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Man sieht vielleicht Fortschritte. Aber es reicht immer noch nicht. Es ist immer noch alles zu teuer, zu aufwändig, usw. Genug Ladezyklen verkraften die Batterien also, ok. Dafür dauert das Aufladen aber immer noch viel zu lange, um im Alltag wirklich praktikabel zu sein. Die Energiedichte hat sich auch nicht großartig erhöht, auch wenn der Preis pro KW dank Massenproduktion und besserer Produktionsverfahren deutlich gefallen ist. Somit bleiben die Hauptprobleme bestehen: (noch immer) zu hohe Kosten in der Anschaffung, zu geringe Reichweite, zu lange Ladedauer. Es ist noch ein weiter Weg... wenn auch ein vielversprechender.
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04.12.2013 16:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -6
 
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E-Autos interessieren auch in der Industrie niemanden.
Der komplette Fertigungsvorgang althergebrachter Autos funktioniert nicht mehr, Reparaturen werden weniger, der Service (Reparaturen usw) verändert sich dadurch.
Im Prinzip macht sich jede Firma pleite, wenn sie E-Autos anbietet. Daher kaum Entwicklung und abschreckende Preise.
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04.12.2013 19:40 Uhr von Ihr_habt_ja_so_Recht
 
+9 | -8
 
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Wenn ich dieses Gejammere über Reichweite und Ladezeiten höre wird´s mir schlecht. Mein Twizy schafft rund 70km dann muß ich ihn wieder laden. In diesem Jahr habe ich 3x das Auto meiner Frau verwenden müssen, weil die Reichweite des Twizy zu wenig gewesen wäre.

Wer kein E-Auto mag wird immer Gründe finden. Wer eins fährt findet Lösungen. Und über die Benzindinos lacht man in 10 Jahren.
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04.12.2013 21:31 Uhr von Luelli
 
+7 | -1
 
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E-Autos werden kommen, da bin ich sicher.
Es wird noch 10-15 Jahre dauern, aber wenn der Zug erst mal richtig anfährt, werden genug Händler und Zulieferer noch mit aufspringen.

Es gibt genug potentielle Interessenten, die eine Garage mit Stromanschluss haben, wo man son Dingen über Nacht aufladen kann und es werden immer mehr Ladestationen errichtet.
Und dann wird die Autoindustrie es machen, wie die Computerindustrie, nämlich ständig irgendwelche bekackten Updates für Steuerungselektroniken herausbringen, die man dann für teures Geld in den Vertragswerkstätten beim Service für Bremsen, Akkukontrolle usw. gleich mit installiert.

Die RWE stellt in einigen Städten bereits Ladestationen auf, bei denen man noch für lau laden kann.
Wenn die Akkupreise und damit die Verkaufspreise sinken und die Akkukapazitäten steigen, dann wird auch der Absatz in die Höhe gehen.
Und wenn sich E-Cars erst mal etabliert haben, wird überall Kasse gemacht, wetten?

Der Verbrenner wird nicht untergehen, da bin ich mir auch sicher, aber die E-Kisten werden mit Sicherheit einen achtbaren Marktanteil erringen.

[ nachträglich editiert von Luelli ]
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04.12.2013 21:46 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Bezahlbar?
Interessiert seit Batterie-Leasing doch eh niemanden mehr.
Das Ding selbst zu kaufen ist ca. so als würde man einen Porsche mit Haftpflichtversicherung fahren.
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05.12.2013 06:30 Uhr von Suzaru
 
+1 | -1
 
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Das größte Problem eines E-Autos ist ja wohl das Wetter.
Also wenn ich im januar bei -10 Grad am Morgen in mein E Auto steige, was macht dann die Heizung?
Ich glaube wohl kaum das ich besonders weit komme, wenn das Licht, die Heizung, Radio, Scheibenwischer und evtl. Heckscheibenheizung in Betrieb sind. Sitzheizung und ähnliches wird es wohl kaum geben.
Im Sommer das gleiche mit einer Klimaanlage.
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05.12.2013 09:02 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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Toyota ist der Ansicht, daß Batterieautos gerade wegen der Batterien nie die normalen Autos ersetzen könnten. Toyota macht dahingehend eine Einschränkung, daß sich dies ändern könnte, wenn es eine Nobelpreis-verdächtige Idee in dieser Hinsicht gäbe. Dann könnte sich am jetzigen Zustand etwas grundlegend verändern.

Unabhängig von der Meinung von Toyoto: Patente werden aufgekauft und landen in der Schublade, wenn ihre technische Verwertung nicht in bestehende ökonomische Strukturen passen.
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05.12.2013 11:16 Uhr von flipper242
 
+0 | -0
 
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ich wiederhole mich mal. das Elektroauto ist scheinbar so ca.. aller 40 Jahre wieder modern. Die ersten KFZ waren elektrobetriebene. Also das was man landläufig als KFZ bezeichnen kann, den 1863 gab es auch mal eine Art Gasmotor, davor noch Dampf betriebene Fahrzeuge. Der Franzose Gustave Trouvé gilt 1881 als Erfinder der Elektro-KFZ, 5 Jahre später erschien der Benz-Patent Wagen.

Viele kennen doch das Auto was Oma Duck bei Donald Duck fuhr das war z.B. eine E-Mobil , nämlich der EV-Opera-Car von 1909 in den 30er auch das Modell A von Ford und viele Auslieferungs-LKW, in den 70ern nach der Ölkrise hatte fast jeder Herstellen E-Autos in Petto, aber alles ist bis heute gemein, teuer, lange Zyklen und geringe Reichweite. Und "Ökologisch" sind die Dinger auch nicht. Was medial aufbereitetes spart viele Worte: http://future.arte.tv/...

Der Elektroantrieb an sich wird imho die Zukunft sein, aber eben nicht so wie wir es jetzt kennen. Radnaben-Motoren und damit das fehlen von Antriebsstrang (Motor - Getriebe etc.) ermöglicht völlig neuartige KFZ-Designs, allerdings werden wohl eher keine Batterien genutzt werden (denn diese werden seit Jahrhunderten stark erforscht und es haben sich keine grundlegenden Neuerungen ergeben und an Entwicklungssprünge ist nicht zu denken), sondern wohl eher die Richtung Brennstoffzelle.

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