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Todestanz der Schwarzen Löcher: Himmelsforscher machen extrem seltene Entdeckung

Himmelsforscher haben im Zentrum einer weit entfernten Galaxie Hinweise auf zwei supermassereiche Schwarze Löcher entdeckt, die dabei sind, miteinander zu verschmelzen.

Der Todestanz der beiden supermassereichen Schwarzen Löcher wurde durch das Weltraumteleskop WISE in einer 3,8 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie aufgenommen und von Chao-Wei Tsai vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena und seinen Kollegen entdeckt.

Den Forschern fiel im Zentrum der WISE J233237.05-505643.5 getauften Galaxie ein Zickzack-Jet auf. "Wir denken, dass hier der Jet des einen Schwarzen Lochs durch das andere gestört wird - das ist wie ein Tanz mit wehenden Schleiern", so Tsai.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Weltall, Schwarzes Loch
Quelle: www.scinexx.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 14:15 Uhr von Kamimaze
 
+3 | -0
 
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Furchtbar, was in einem zivilisierten Universum möglich ist und zu was Schwarze Löcher imstande sind, zu tun!
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05.12.2013 03:24 Uhr von Karlchenfan
 
+1 | -0
 
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Deswegen ist ´ne Ehe ja auch eher was für Masochisten oder potentielle Selbstzerstörer ;-)

Aber zurück zu den Black Holes,nach dem,was der Wissenschaft heute bekannt ist,ist schon eines von den Dingern eine ziemlich üble Nachbarschaft,wenn 2 davon auch noch umeinander kreisen und mit ihren Schwerefeldern alles in ihre Umgebung beinflussen,dann dürfte die Galaxie, in der die Biester tätig sind,ein ziemlich toter Laden sein,wer weiß, wie lange die Beiden sich schon so nahe sind,da ist bestimmt schon einiges an Gamma Strahlung entstanden,wenn die sich gegenseitig gefressen haben,dann gibt das auf Sicher nochmal ´nen ordentlichen Blast.Bei 3,8 Milliarden Lichtjahren Entfernung ist das also schon lange geschehen.da dürfte nichts mehr existieren,was den Namen Leben verdient.Zumal das dann entstandene Black Hole ja um einiges an Masse zugelegt hat und seinen Ereignishorizont entsprechend ausgeweitet haben dürfte.Eventuell hat es dabei die ganze Galaxie zerfetzt.
Hat man eigentlich eine theoretische Arbeitsgrundlage,was bei solchen Katastrophen geschieht?Gibt es dann ein entsprechend größeres Monster?Oder ist da irgendwann einfach Schluß und das Biest verschwindet aus unserer Daseinsebene?

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