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Künftiger FDP-Parteichef Christian Lindner: "Wir sind keine Kapitalisten"

In ein paar Tagen wird Christian Lindner zum neuen Chef der FDP gewählt und er will seine Partei nach dem Bundestagsaus wieder auf Kurs bringen.

Der 34-Jährige stellt klar, dass die FDP nicht die Schwächeren in der Gesellschaft ins Abseits rücken will und der liberale Gedanke wieder ins Zentrum gerückt werden muss.

"Wir sind keine Kapitalisten. Der Kapitalist liebt nicht den Markt und den Wettbewerb. Er will das Monopol, um die größtmöglichen Gewinne zu erzielen", so Lindner.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Parteichef, Christian Lindner
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 12:07 Uhr von Seravan
 
+5 | -1
 
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neee echt jetzt?
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04.12.2013 12:17 Uhr von Sarkast
 
+9 | -0
 
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Die Politiker der FDP werden sehr viel reden müssen, bis irgendwann wieder ein paar Leute zuhören.

Noch länger werden sie reden müssen, bis mehr als 5 % der Wähler glauben, was da erzählt wird.

In der Vergangenheit hat die FDP durch ihre Taten bewiesen, was von ihren Reden zu halten ist und wurde dafür abgestraft.

[ nachträglich editiert von Sarkast ]
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04.12.2013 13:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -0
 
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Die FDP hat sich jetzt schon auf die CDU festgelegt - statt parteineutral zu bleiben. Und damit ist die FDP wieder nur ein überflüssiges Anhängsel an der CDU, dafür hatten sie sogar kurz vor der Wahl gewinselt (wer CDU will muss FDP wählen). Das hatten wohl die meisten der Wähler so erkannt.
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04.12.2013 13:14 Uhr von DieNachdenkliche
 
+5 | -0
 
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Schon interessant, wie viele wohlwollende Berichte jetzt schon wieder in der Qualitätspresse über eine ausserparlamentarische Splitterpartei abgedruckt werden.

Man vergleiche das nur mit der Anzahl an Berichte über z.B. die Linkspartei. Und ob die auch so verständnisvoll geschrieben sind.

Freie unabhängige Presse --> my ass.
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04.12.2013 13:42 Uhr von Kimera
 
+2 | -7
 
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Auch wenn ich hier in der Minderheit bin, freue ich mich, dass die FDP im Gegensatz zu anderen Parteien das schlechte Ergebnis aufarbeitet und daraus Konsequenzen ziehen will. Ich bin gerne bereit der Partei nach dieser "Neuerfindung" eine neue Chance zu geben. Das Fehlen der FDP im Parlament merkt man leider im Koalitionsvertrag.
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04.12.2013 13:45 Uhr von Mingo82
 
+1 | -0
 
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Wer denn sonst?
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04.12.2013 13:59 Uhr von El_Caron
 
+0 | -1
 
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Meine Worte seit .... EIGENTLICH ist eine liberale Partei genau das, was die nicht-linksäußeren Piratenbefürworter hier seinerzeit wollten.
Leute wie Leuthäuser-Schnarrenberger können das auch durchaus leisten - und haben das in der Vergangenheit auch schon geleistet. Mit der restlichen Spitze hat sich die FDP leider in den letzten Jahren völlig zerlegt. Ich habe sie beim letzten Mal auch nicht mehr gewählt. VIelleicht wird das ja eine heilsame Periode in der APO, bis es in ein oder zwei Jahren mal wieder Neuwahlen gibt, weil Schwarzrot sich selbst gegen die Wand gefahren hat.
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04.12.2013 14:04 Uhr von Blatt_im_Wind
 
+0 | -0
 
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Und wie entstehen zumeist Monopole? Durch den Staat. Und wer wie Lindner seine windigen Geschäfte mit Staatsknete aufbaut, ist dann eher Etatist denn Kapitalist. Da sollte er mal ansetzen, wenn Menschen, die auf "Markt und Wettbewerb" setzen, irgendwann wieder die FDP wählen sollen. Leute wie er haben die FDP leider zur x. sozialdemokratischen Partei gemacht. So etwas braucht niemand. Deshalb sind sie abgewählt worden.
Think about it, Mr. Lindner!
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04.12.2013 15:58 Uhr von Fomas
 
+1 | -1
 
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Das Monopol haben wollen um höchtsten Profit zu scheffeln? Hört sich aber schwer nach Kapitalismus an.

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