04.12.13 11:50 Uhr
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Kiel: Urteil gegen Verkaufverbote von Herstellern auf Internetplattformen

Das Landgericht Kiel (Az. 14 O 44/13) hat geurteilt, dass Hersteller in Verträgen mit Händlern nicht pauschal den Vertrieb der Waren auf Internetmarktplätzen verbieten dürfen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

In einem Musterprozess hatte die Wettbewerbszentrale gegen einen Hersteller von Digitalkameras ein Verfahren angestrengt. Die Richter erklärten eindeutig, dass ein Verbot, wichtige Vertriebswege einschränkt, was gerade für kleine Händler ein Wettbewerbsnachteil ist.

Im Falle einer Zuwiderhandlung kommt nun auf Hersteller ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro zu. Schlagzeilen hatten in diesem Zusammenhand Händler wie Adidas, Jack Wolfskin oder Nike gemacht.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Verbot, Kiel
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 12:26 Uhr von vmaxxer
 
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Nunja, in Verträgen. Dann wird es eben mündlich mit den Händlern abgesprochen und wer dagegen verstößt wird das nächste mal nicht mehr beliefert.
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04.12.2013 15:00 Uhr von MBGucky
 
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@vmaxxer

auch ein mündlicher Vertrag ist ein Vertrag.

Allerdings frage ich mich, wieso ein solches Verbot kleine Händler benachteiligen soll. Es sind doch gerade die großen Internetportale, die solche Ware teils günstiger verkaufen als es die kleinen Händler einkaufen.
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04.12.2013 16:33 Uhr von vmaxxer
 
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Klar ist das auch ein Vertrag. Mündliche Sachen lassen sich aber nur schwer nachweisen. Abgesehen davon wird es nicht direkt gesagt das man es nicht darf sondern zB das es nicht gewünscht wird. Und wenn man es dennoch macht merkt amn es entweder an dem nächstem Preisupdate oder das Ware eben dann leider nicht mehr für diesen Händler verfügbar ist. Sowas anzufechten dürfte sehr schwer sein.

Das Problem (aus Herstellersicht) bei den Internetverkäufen ist der Preiskampf den sich manche Onlinefritzen leisten. Der eine unterbietet den anderen, der wiederum unterbietet den auch wieder etc. Der Hersteller hat dann das Problem das die nicht-online-Händlern die Kunden wegbleiben weil es im Internet ja billiger ist. Was deren einkaufmengen dann ja auch negativ beeinflusst.

Dazu das manche Händler Ihre Ware gerne in einem bestimmtem Preisbereich haben möchten, was ja auch eine Imagesache ist.
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07.12.2013 10:21 Uhr von Allmightyrandom
 
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Gerade die kleinen Händler profitieren doch davon wenn es keine Kampfpreise im Internet gibt... seltsame Begründung!

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