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"Guardian": Weniger als ein Prozent der Snowden-Dokumente veröffentlicht

Erst 27 von 50.000 Geheimdienstdokumenten des Whistleblowers Edward Snowden sind bislang veröffentlicht worden. Das sagte der Chefredakteur des "Guardian", Alan Rusbridger, im Innenausschuss vor Parlamentariern des britischen Unterhauses aus.

Rusbridger verteidigte sich damit gegen Vorwürfe, dass die Veröffentlichungen von Geheimdienstdokumenten auch Menschenleben gefährdet hätten. Dem entgegen haltend hätte der "Guardian" sich bei der Publizierung auch von einem ehemaligen ranghohen Offizier beraten lassen.

Rusbridger wurde im Unterhaus mit Fragen konfrontiert wie etwa, ob er denn überhaupt sein Land liebe. Er antwortete, dass er sich als Patriot fühle der im Sinne der britischen Demokratie handele. Die Vorwürfe der Geheimdienste nannte er "peinlich" und "lächerlich".


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Edward Snowden, Pressefreiheit, Guardian
Quelle: www.faz.net

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