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Leichte Depressionen: Abwarten, kurzzeitige Psychotherapie oder Psychopharmaka?

Aktuell diskutieren rund 9.000 Teilnehmer auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde in Berlin den richtigen Behandlungsweg bei psychischen Störungen. Gerade bei der Diagnose "Depression" gebe es eine "Hyperinflation".

So würde auch schon bei einer länger anhaltenden Trauer von mehr als zwei Wochen bereits eine Depression diagnostiziert und teilweise Psychopharmaka verschrieben. Eine Wirksamkeit bei einem sehr kurzfristigen Einsatz ist allerdings umstritten und nicht wissenschaftlich bewiesen.

So gehen die Vorschläge weit auseinander. Einige raten den Patienten einfach mal abzuwarten und zu schauen, ob die Niedergeschlagenheit nicht von alleine vergeht. Andere raten zu einer kurzfristigen Psychotherapie, welche aufgrund der langen Wartezeiten aber schwierig zu realisieren sein dürfte.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Behandlung, Depression, Psychotherapie, Psychopharmaka
Quelle: www.tagesspiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 10:45 Uhr von blonx
 
+3 | -0
 
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Weiter raten andere zu Ersatzpräparaten, wie Johannisbeerkraut, und viel Bewegung bevor man Psychopharmaka einnimmt.
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04.12.2013 11:04 Uhr von Pizzaecke
 
+3 | -1
 
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Die Überschrift suggeriert eine Antwort auf die Frage.
Wird in der News aber nur wiederholt und nichts beantwortet.
Minus!
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04.12.2013 11:48 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+1 | -1
 
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gerade in solchen fällen helfen zB homöopathische mittel recht gut. natürlich können diese bei schweren fällen nicht den besuch beim arzt ersetzen.
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04.12.2013 11:49 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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@blonx

Johanniskraut macht den Körper anfälliger für Sonnenlicht und führt zu einer vermehrten Bildung eines bestimmten Enzyms in der Leber, welches am Abbau von zig Medikamenten beteiligt ist. Insgesamt ist Johanniskraut ein eher schlechtes Wirkprinzip. Wenn man es schon einnimmt und eine Begleitmedikation hat, den Arzt unbedingt informieren! Teilweise lebenswichtige Herzmedikamente können nämlich an Wirksamkeit einbüßen.
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04.12.2013 14:34 Uhr von Biene_Maya
 
+0 | -0
 
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auf homöopathische Mittel würde ich auch zuerst setzen bzw einen Ausgleich zum Alltag schaffen.Sport ist der Beste Ausgleich :) .denn mit starke Psychopharmaka ist wirklich nicht zu Spaßen.In den ersten Einnahmezyklen werden die Probleme oft massiv verstärkt wahrgenommen bei Patienten.
Dazu kommen noch diverse Nebenwirkungen die wirklich nicht zu verachten sind.
Depression ist eine Volkskrankheit geworden und wird auch leider zu oft "ausgenutzt" .Für die die wirklich Hilfe brauchen ist dann oft kein Platz.

[ nachträglich editiert von Biene_Maya ]
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04.12.2013 21:13 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Macht kaputt, was Euch kaputt macht!!!
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05.12.2013 17:13 Uhr von demsi
 
+1 | -0
 
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Psychopharmaka müssen abgeschafft werden!
Sie sind pharmakologisch schmutzige Substanzen und wirken auf andere Systeme und Botenstoffe ein. Weg damit!

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