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Hartz IV: Wenn Arbeitsvermittler Krankheiten nicht erkennen

Jeder dritte Hartz-IV-Empfänger leidet unter psychischen Erkrankungen, darunter auch Benedikt Weber (Name geändert). Er litt unter Panikattacken und war deswegen über Jahre hinweg arbeitslos, zudem machten sich seine Arbeitsvermittler über ihn lustig.

Viele Mitarbeiter in den Jobcentern können Krankheiten nicht erkennen oder wissen nicht, wie man mit ihnen umgeht. Sie sind einfach Überfordert damit. So können Depression mit einer "Null Bock"-Haltung verwechselt werden und zu Sanktionen des Betroffenen führen.

Im ungünstigen Fall werden Mitarbeiter des Jobcenter sogar aggressiv gegenüber den Betroffenen, ein extremes Beispiel aus Neuss führte dazu, dass die Mitarbeiterin eines Jobcenters eine Messerattacke zum Opfer fiel.


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WebReporter: TamTamNews
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Krankheit, Hartz IV, Jobcenter
Quelle: www.focus.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 11:01 Uhr von blade31
 
+11 | -36
 
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04.12.2013 11:18 Uhr von Seravan
 
+21 | -2
 
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Das sind Tipsen und keine Ärzte. Selbst den Medizinischen Diensten spreche ich alle kompetenzen ab. Ich habe 6 Bandscheibenvorfälle und eine versteifte Wirbelsäule im Bereich der LW und der für den Lahn-DIll-Kreis zuständige arzt meinte es seien psychosomatische Schmerzen.
Gott sei dank bin ich danach ins KH gekommen und wurde notoperiert. Bin seit 4 Jahren wieder im Job und seit der letzten OP schmerzfrei......
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04.12.2013 11:22 Uhr von Sirigis
 
+10 | -2
 
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Im Fall von Neuss wurde nicht die Mitarbeiterin aggressiv, sondern der Klient (steht auch so in der Quelle), die Mitarbeiterin konnte nur nicht rechtzeitig erkennen, dass es zu einer Attacke kommen wird, angeblich wegen fehlender Schulung. Nur ich denke auch, dass es schwierig ist, gerade psychische Störungen richtig einzuordnen, zumal auch schon Fachleuten (Psychologen und Psychiatern) hier böse Fehleinschätzungen unterlaufen sind. Wenn für diverse Behinderungen ein Attest vorliegt, dann muss dieses von den Mitarbeitern der Jobcenter berücksichtigt werden.
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04.12.2013 11:39 Uhr von perMagna
 
+6 | -2
 
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Das sind Bürokräfte, die von den komplexen Geschehen psychischer Krankheiten keinen blassen Schimmer haben und ihr Wissen wenn überhaupt aus der Laienpresse beziehen.
Wenn keine Krankschreibung vorliegt, dann gilt der Arbeitssuchende auch als arbeitsfähig. Er kann sich in diesem Fall gerne einer medizinischen Begutachtung unterziehen.
Wenn eine AU-Bescheinigung vorliegt, dann kann der Arbeitssuchende auch nicht arbeiten. Ziemlich einfach, finde ich.
Wenn das Jobcenter den Diagnosen nicht traut, sollen sie eben einen eigenen medizinischen Dienst ins Leben rufen. Machen die KK ja auch.
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04.12.2013 11:46 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+9 | -6
 
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@blade31
" Warum sollten Arbeitsvermittler Krankheiten erkennen?
Mein Arzt vermittelt mir ja auch keine Arbeit... "
weil sie in einem sozialen beruf arbeiten und soetwas zu ihren kernkompetenzen gehören sollte?
streetworker brauchen schleisslich auch keinen doktor-titel.
ich bete zu gott dass du mal so richtig gebrochen wirst und abstürzt.
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04.12.2013 11:54 Uhr von Lucianus
 
+8 | -0
 
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"Im ungünstigen Fall werden Mitarbeiter des Jobcenter sogar aggressiv gegenüber den Betroffenen, ein extremes Beispiel aus Neuss führte dazu, dass die Mitarbeiterin eines Jobcenters eine Messerattacke zum Opfer fiel."

Dieser Satz suggeriert das der Mitarbeiter aggressiv wurde und als Resultat daraus wurde er/sie vom Betroffenen attackiert. Das entspricht aber weder der News noch der Realität.

Original-Abschnitt der News:
"Noch schwieriger ist es, wenn die Klienten im Jobcenter aggressiv werden. Ein Extrembeispiel dafür war im September 2012 die Messerattacke eines Arbeitslosen auf seine Betreuerin im Jobcenter Neuss, die tödlich endete."

Das hat eine völlig andere Kernaussage. Ich weiss das hier viele das Jobcenter für den größten Feind ihres Lebens halten. (Teilweise sogar berechtigt) Aber solche Verdrehungen von Tatsachen müssen trotzdem nicht sein.


Zur News selbst. Wenn ihr eine Krankheit habt, die von einem Arzt festgestellt werden kann und wird. Nehmt die entsprechenden Unterlagen mit zum Amt und legt sie vor. (Das sie dann trotzdem komische/dämliche Dinge machen ist allerdings gut möglich). Zu erwarten das die Mitarbeiter des Jobcenters eure Krankheiten differenzieren und erkennen können ist unfug.
Wäre natürlich toll das man nur zu sagen braucht "ich habe operaphobie" und schon kann man sich wieder Faul auffe haut legen aber ich finde gut das es so nicht läuft.
Wenn hingegen jmd. Im Rollstuhl vor Ort ist sollte klar sein das man demjenigen keine konsequenzen androht, wenn er die Stelle als Dachdecker nicht annimt.
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04.12.2013 12:12 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+1 | -3
 
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@Der.Blonde
wenn du nicht in der lage bist, zwischen einer ärztlichen diagnose von krankheiten und dem erkennen von anzeichen solcher zu unterscheiden, ist da ganz ehrlich dein problem.
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04.12.2013 12:16 Uhr von Ithuriel
 
+5 | -0
 
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Also ich bin selbst Arbeitsunfähig seit dem ich 21 bin, damals wurde ich erst von meiner Hausärztin Krank geschrieben und mein Sachbearbeiter hatte auch geglaubt ich würde nur behaupten Krank zu sein und mich zur Amtsärztlichen Untersuchung geschickt. Dort wurde dann meine Arbeitsunfähigkeit festgestellt und mein Sachbearbeiter hat dann keine Probleme mehr gemacht und alle weiteren schritte eingeleitet.
Ich wüsste jetzt auch nicht wieso mein Sachbearbeiter hätte erkennen sollen das ich Krank bin, ich weiß jetzt auch nicht wo das Problem ist zu sagen das man Krank ist bzw. sich nicht Arbeitsfähig fühlt damit der sachbearbeiter dies an das Gesundheitsamt weiter leiten kann bzw. zu einem Arzt schickt,
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04.12.2013 12:26 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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Hier geht es wohl weniger darum dass Sachbearbeiter eine Krankheit diagnostitieren sollen, sondern dass sie wissen sollten wie man, arbeitstechnisch gesehen, mit einer diagnostizierten Krankheit umgehen sollte. Das eben im Bezug auf Arbeitsvermittlung usw.
Z.B. dass man einem Menschen der unter Akrophobie leidet nicht unbedingt einen Job als Dachdecker vermitteln sollte. ;-)
Da liegt doch der Hund begraben. Viele Sachbearbeiter wissen ja nicht einmal was das, was auf dem Zettel vom Arzt steht, zu bedeuten hat.
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04.12.2013 14:25 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -5
 
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Wenn jemand eine Depression hat, dann sollte er in Behandlung sein, damit sollte anhand eines Schreibens des behandelnden Arztes der Fallmanager sich sehr gut auf dessen Bedürfnisse einstellen können.

Wenn bei mir jemand Vereinbarungen nicht einhält und dann z.B eine Depression vorschiebt, dann frage ich danach wie die Therapie klappt, ob die Medikamente helfen? Wenn ich dann höre: Ich geh net zum Arzt. Dann sage ich wieso sollte mich ihre Krankheit interessieren? Wenn es so wie es scheint ihnen auch völlig egal ist?



Nicht gerade sensibel, aber sicher auch nicht überfordert^^
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04.12.2013 14:29 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -9
 
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"Jobcenter sogar aggressiv gegenüber den Betroffenen, ein extremes Beispiel aus Neuss führte dazu, dass die Mitarbeiterin eines Jobcenters eine Messerattacke zum Opfer fiel."

Das ist nicht ungewöhnlich, Schläge werden uns regelmäßig angedroht. Manchmal auch mit dem Tod gedroht.

Leider kann die Exekutive hier immer erst zu spät eingreifen.
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04.12.2013 14:36 Uhr von higher
 
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der hartz4 empfänger weiß um seine mißliche situation. das das über 30% nicht ertragen können, kann ich problemlos nachvollziehen. wenn solche jobcenter figuren sich über die lebenssituationen der hartz4 empfänger lustig machen, gehört das zur anzeige gebracht. denn da ist dann ja wohl auch eine 0 bock einstellung festzumachen. wenn betroffene hartz4 empfänger aufgrund ihrer krankheit (depression) zum arzt gehen und eine psychotherapie machen, können sie sich das jederzeit auch dokumentieren lassen.wenn ich hartz4 empfänger wäre, würde ich eine solche dokumentation, genauso wie den personalausweis, immer bei mir führen. die job center figur lachen lassen, seine vorwürfe schriftlich einfordern und dann die depressionsdokumentation zur verfügung stellen.
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04.12.2013 15:43 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -5
 
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@DieTechFunktioniert

"streetworker brauchen schleisslich auch keinen doktor-titel.."

Ja aber sie dürfen nicht vor jedem Widerstand kuschen, sondern an dem Konflikt arbeiten. Dazu gehört Haltung, die der Klient häufig nicht gerade mag.
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04.12.2013 15:56 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -4
 
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@ higher

"wenn solche jobcenter figuren sich über die lebenssituationen der hartz4 empfänger lustig machen, gehört das zur anzeige gebracht. denn da ist dann ja wohl auch eine 0 bock einstellung festzumachen."

Das kommt auf das Gespräch an, denn wo fängt Lustig machen an? Das verschwimmt. Ich erlebe die Mitarbeiter auf JCs eher spaßlos, unlustig.


"wenn betroffene hartz4 empfänger aufgrund ihrer krankheit (depression) zum arzt gehen und eine psychotherapie machen, können sie sich das jederzeit auch dokumentieren lassen."

Ja nur machen das die wenigsten, fehlende Krankheitseinsicht ist weit verbreitet.

Wenn du gelegentlich die shift Taste nutzen würdest, dann könnte man deine Beiträge deutlich besser lesen.
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04.12.2013 16:17 Uhr von higher
 
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@bud_bundyy. danke für den tip mit der shift taste. dir ist das problem der motivationsarmut bekannt.

wird was dagegen unternommen? werden motivationsseminare für förderungswürdige hartz 4 empfänger durchgeführt?

anstatt irgendwelche vorschriften bzgl. der 14 tägigen einbestellung der leute durchzuziehen, sollte darüber mal nachgedacht werden.

dann würden diese einbestellungen, mit teilnahmepflicht, wesentlich mehr sinn machen. allerdings gibts dabei wieder eine hürde zu überwinden.

voraussetzung für eine erfolgreiche durchführung solcher seminare und einen motivationsgewinn sind, hochkompetente seminarleiter und inhalte.

schlage das doch mal vor.:-)
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04.12.2013 16:22 Uhr von farm666
 
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Ungeschultes Personal, den in der Öffentlichkeit indem jeder aufwächst ist quasi jedes Psychisches leiden nur "simulation" oder "Ausreden,Übertreibung"

Wir leben in einer Welt der Missgunst. Erst wenn wir Fleischwunden sehen, glauben wir den gepeinigten.
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04.12.2013 16:22 Uhr von higher
 
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und, ich habe was vergessen.........

das macht auch positive psychische effekte.

"endlich werde ich nicht mehr zur sau gemacht" "man kümmert sich um mich"

"was ist denn hier aufeinmal los?"

"wow! jobcenter finde ich gut!"

tja, bud. von den hartz4 empfängern kännt ihr diesbezüglich keine eigeninitiative erwarten. die haben kein geld dafür.

vielleicht kannst du ja noch ein pilotprojekt für 2014 im budget für 2014 unterbringen. dazu wünsche ich dir dann wirklich das allerbeste.
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04.12.2013 16:32 Uhr von Mephisto92
 
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@Bud_bundy

das ein depressiver in der Regel in Behandlung gehört stimmt wohl. Nur da gibt es ein grundsätzliches Problem. Solange die Depression noch nicht erkannt ist dann ist der einzige der den durchschnittlichen ALG 2 Empfänger vor dem totalen absturz bewahren kann sein/e Sachbearbeiter/in und die/den interessiert es in der Regel soviel wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Gottseidank hab ich eine der Ausnahmen erwischt.
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04.12.2013 16:59 Uhr von higher
 
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@mephisto92. dem widerspreche ich ganz vehement. zum einen stellt der depressive seine stimmungsschwankungen selbst fest. zum anderen bemerken die familienangehörigen, daß sich der betreffende ganz grundsätzlich ändert.
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04.12.2013 17:12 Uhr von Mephisto92
 
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@Higher die angehörigen musst du erstmal haben zum einen zum andern wenn du wirklich Depressiv bist dann tust du nur eins dich verkriechen und jeden kontakt mit der ausenwelt meiden wenn es irgendwie geht.

Aber eins tust du ganz sicher nicht. Zum Arzt gehen denn dafür fehlt dir schon der Antrieb.
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04.12.2013 18:10 Uhr von higher
 
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@mephisto92. tja, das mag das "normale" verhalten sein, was du beschreibst. es ist richtig, dass die depression niemand versteht, wenn er sie selbst nicht gehabt hat oder hat.aber die angehörigen merken in jedem fall, daß du dich verändert hast und sollten deswegen handeln. machen sie nicht, ich weiß. ich habe alles selbst erlebt. allerdings die depression aus einer schocksituation. das war freitags. montags war ich bei einer ärztin, mittwochs stationär. heute, nach jahren, bin ich die depression komplett los. was ja auch bestritten wird.

mephisto, letztlich hilft da nur eigeninitiative, wenn du sie wieder bringen kannst. wenn du probleme hast, helfe ich dir gern. schreib mir einfach. egirdir@hotmail.de
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04.12.2013 18:20 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@higher


Motivation zu vermitteln ist scheiße schwer, ich mache das in 8. Schulklassen, aber im Rahmen von Alg2 würde ich das im Einzelgespräch machen. Also weniger im Seminar.

Dazu ein Konzept zu entwickeln wäre natürlich eine Aufgabe.

@Mephisto92

"Solange die Depression noch nicht erkannt ist "

Oft wird eine Depression vom Klient erwähnt, damit ist sie zumindest im Bewusstsein.
Hatte gerade ein Gespräch in dem ich dem Klient, der überzeugt von einer Depression ist, darauf hinwies, das ich mir nicht sicher bin, dann all die Situationen die er aufzählte, in denen er in schlechte Stimmung kommt waren Schlüssig, also mir würde es da ähnlich gehen. D.h. es ist eher ein "schlecht drauf" als eine Depression. Es stellt sich nur die Frage, wie gehe ich mit schlechten Gefühlen um?
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04.12.2013 19:23 Uhr von higher
 
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@bud_bundyy. ich würde das in jedem fall im seminar machen.

1.es entstehen gemeinschaftliche gefühle. "wir müssen was machen"
2. es kann ein austausch untereinander entstehen. " wie können wir uns gegenseitig helfen?"
3. wenn das seminar erstklassig ist, entsteht gemeinsame freude über die schritte nach vorn.
4. das motiviert zusätzlich. zudem ist ein austausch auch über das seminar ende hinaus gewährleistet. man steht nicht allein da.

nachteile des einzeltrainings. "warum mit mir?" es entsteht unweigerlich psychodruck. "jetzt muss ich erfolgreich sein". das wird mit druck beantwortet werden. da entstehen innere psychohürden. da sperrt sich der einzelne früher oder später.

im gruppentraining können gegenseitig fragen gestellt werden, die dann verschiedene antworten haben. so entsteht ein lebendiger meinungsaustausch.

"mit schlechten gefühlen umgehen?" die frage stellt sich für mich erst dann, wenn eine depression diagnostisch ausgeschlossen ist.

es gibt in jeder größeren stadt soziale dienste. die helfen, auch bei schlechten gefühlen. einziger aufwand. man sollte den/die richtige ansprechpartner/in finden. das ist allerdings kein problem.

bud, es gibt 1000 möglichkeiten, von seiten der jobcenter ein netz zu sozialen diensten aufzubauen. eine zusammenarbeit zu machen, um den hartz4 kranken zu helfen.
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04.12.2013 19:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@higher

Deine 4 Gründe sind 100% richtig, das sind die Gründe wieso wir das in der Gruppe machen. Ich mache das 1x in der Woche mit Schülern, aber im ALG2 Zwangskontext bin ich skeptisch.

Ich habe mal eine Maßnahme für Alleinerziehende Konzipiert, die läuft schon seit Jahren, da sind Gruppen Elemente drinnen, aber die bleiben immer sehr an der Oberfläche. In dem Zwangskontext hat man immer eine Zahl X die die Gruppe sprengen wollen, den anderen die Erfolge nicht gönnen, da sie dadurch selbst unter Druck kommen...

Aber du hast recht, man sollte es mal probieren. Vielleicht mache ich mal eine Probe-Einheit.


"wenn eine depression diagnostisch ausgeschlossen ist."

Ja aber ich arbeite mit einem Personenkreis der bei schlechten Gefühlen, ganz schnell zur Flasche und/oder Spritze greift.




[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
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04.12.2013 23:15 Uhr von supermeier
 
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Wer krank ist hat ein Attest, Unterlagen und Befunde.

Warum muss der Arge Mensch da was erkennen?

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