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US-Vize-Präsident Joe Biden in China: Chinesische Staatspresse provoziert im Inselstrei

Seit einigen Tagen scheint der Streit um die unbewohnten Senkaku-Inseln zwischen China und Japan zu eskalieren. China hatte einseitig eine Luftverbotszone in der Region verkündet (ShortNews berichtete). Doch sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Luftwaffe lehnen das Flugverbot ab.

Um in diesem Konflikt zu vermitteln, ist derzeit US-Vize-Präsident Joe Biden in der Region. Vor einigen Tagen bezeichnete Biden diese Zone als eine "provokative Aktion" und erklärte, China wolle damit die Machtverhältnisse im ostchinesischen Meer einseitig verändern.

Chinas Presse schreib daraufhin, dass diese Aussagen "falsche und einseitige Äußerungen seien" und die US-Regierung sich eindeutig auf die Seite Japans stelle, welches "mit dem Feuer spiele". Chinas Militär erklärte, dass man bei weiteren Provokationen entsprechend reagieren werde.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Japan, Außenminister, Joe Biden
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 10:26 Uhr von Komikerr
 
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Na ist doch ihr gutes Recht.
USA und die EU versuchen mit aller Macht doch ebenso neue Machtverhältnisse einzuführen, gleiches Recht für alle
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04.12.2013 16:45 Uhr von shane12627
 
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Wie kommt der Autor darauf, dass es sich bei Joe Biden um den Außenminister handelt? Denn das ist John Kerry.
Biden selbst ist der Vizepräsident.
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04.12.2013 16:59 Uhr von ElChefo
 
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ben

Lustigerweise propagierst du da Halb- bis Viertelwahrheiten.
Es waren die USA, die den Chinesen Taiwan zuschlugen, nachdem die USA Japan unterworfen haben. Ironischerweise bezieht sich China allzugerne auf genau dieses Abkommen (das es selbst nicht unterschrieben und später sogar für illegal erklärt hat), um seinen Anspruch auf Taiwan geltend zu machen.

Derselbe Vertrag setzte die Inseln auch unter amerikanische Verwaltung (was schon mal deinen Punkt der Legalisierung einer Besatzung entkräftet).

...naja, nicht das Fakten irgendwas zählen würden. Nicht, das am Ende noch im Raum stehen könnte, das es China so lange nicht gekümmert hat, was da vorgeht, bis Rohstoffvorkommen entdeckt wurden. Dann könnte man ja denken, China würde sich desselben imperialistischen Gehabes schuldig machen, das man ja eigentlich nur "den Amis" so gerne vorwirft.
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04.12.2013 18:26 Uhr von ElChefo
 
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...wieso verschweigen? Ich habe nur auf eine Unwahrheit in deiner Argumentation hingewiesen.

Ist ja auch nicht so, das "nur" die VR und Japan die Inselgruppe beanspruchen.
...und es ist ja auch nicht so, das die Ansprüche der VR sich in dieser Inselgruppe erschöpfen. Es geht ja auch um weitere Teile, die von anderen Ländern gehalten werden.
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04.12.2013 21:56 Uhr von blonx
 
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@ shane12627

Natürlich hast Du Recht!

Joe Biden = Vize-Präsident und John Kerry ist der US-Außenminister.

Klarer Fehler von mir, in der Quelle ist es natürlich auch richtig geschrieben.
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05.12.2013 10:42 Uhr von Perisecor
 
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@ benjaminx

Die Inseln waren seit 1895 japanisches Hoheitsgebiet. Von einer "illegalen Besetzung", wie du es nennst, kann keine Rede sein.

Vgl. hierzu auch den Vertrag von Shimonoseki.

Wer die Zugehörigkeit zu Japan in Frage stellt, so wie du es tust, der muss auch die Legitimität der Volksrepublik China selbst in Frage stellen - nach Ansicht National Chinas ja selbst nur ein illegales Besatzungsregime.

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