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Papst Franziskus reformiert die Vatikanbank: "Wozu braucht die Kirche eine Bank?"

Die Vatikanbank war jahrzehntelang in zahlreiche Skandale verwickelt, die einem Krimi glichen. Auch soll die Mafia über die Kirchenbank jahrelang Geld gewaschen haben. Damit soll nun nach dem Willen von Papst Franziskus Schluss sein. Er hat eine Reform von Grund auf beschlossen.

Bei seinem Amtsantritt wollte der Pontifex die IOR - Istituto per le Opere di Religione eigentlich komplett schließen. Doch er wurde davon überzeugt, dass die eigene Bank viel Gutes tun könne und es besser sei, das Kirchengeld selbst zu verwalten als es einer globalen Großbank anzuvertrauen.

Doch der Pontifex wird die Rechte der Bank stark beschneiden und in Zukunft soll diese moralisch sauber, ethisch einwandfrei, transparent und kontrollierbar sein. Als eine der ersten Maßnahmen verbot er die anonymen Nummernkonten und beschloss, dass sämtliche Einzahlungen genau geprüft werden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Kirche, Papst Franziskus, Vatikanbank
Quelle: www.spiegel.de

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04.12.2013 09:48 Uhr von blonx
 
+4 | -1
 
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Sehr viel mehr Informationen zu dieser Reform findet man in der Quelle. Papst Franziskus hat mit verschiedenen Maßnahmen dafür gesorgt, dass seine Reformen auch umgesetzt werden. So ist einer seiner Privatsekretäre als Aufseher über die Reform eingesetzt worden und eine eigene Aufsichtsbehörde geschaffen worden.
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04.12.2013 09:51 Uhr von Pixwiz
 
+5 | -1
 
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wollte da nicht schonmal ein papst dran rütteln und hatte danach eine relativ kurze amtszeit? mag sein das ich das durcheinanderbringe, aber wünsche viel erfolg bei den reformen und ein langes, gesundes leben....
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04.12.2013 10:10 Uhr von Marknesium
 
+10 | -1
 
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ich hoffe das er noch lang genug lebt um das auch RICHTIG durchsetzten zu können...
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04.12.2013 10:14 Uhr von Pils28
 
+1 | -3
 
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Entweder labert der nur oder er wird bald das zeitliche segnen!
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04.12.2013 10:27 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Pils28,
es gab in seiner kurzen Amtszeit schon genug Reformen- über das Stadium, wo man sich fragen muß, ob seine Ansagen nur Gelaber sind, ist er längst hinaus.
Ich rechne aber auch mit einer unfreiwillig kurzen Amtszeit, wenn er so weitermacht, schließlich geht es jetzt um sehr viel Geld...allerdings wird es für eventuelle Nachfolger dann SEHR schwer, die Reformen wieder rückgängig zu machen.
Also, mit anderen Worten: ich hoffe, er beeilt sich und ist vorsichtig...
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04.12.2013 10:35 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
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Wie schon einige hier befürchten...solch ein Reformer dürfte doch in einigen Bereichen nicht gerne gesehen sein...ich begrüße diese Schritte...aber mein Austritt bleibt voerst bestehen...die kriegen so noch genug von mir...
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04.12.2013 16:22 Uhr von Götterspötter
 
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Nicht "Wozu" ..... sondern "Darf man als Christ eine Bank besitzten .... bzw......

... Was würde Jesus tun ....

Nun gut ... er hat es "getan" und zwar bei den Geldwechslern im Tempel von Jerusalem und DA war er richtig sauer und sogar akkresive geworden und hat derren "Wechseltische" umgeschmissen und war richtig angepisst !!!

Also eine "Bank die Zinsen und Gebühren nimmt" wiederspricht dem Christlichem Glauben mehr als z.B. die Homo-ehe .......

Andererseits ....... hat der Vatikan --- besser gesagt die Kreuzritter das erste "Bankensystem" für Ihre Pilger installiert.
Damit die Pilger auf Pilgerreisen keine "Bares" rumschleppen mussten und somit sicherer reisen konnten - da es keine Räuber und Plünderer anlockte ..... konnte man sein "Bargeld" bei dem Kreuzritterorden "einzahlen" und bekam dafür eine Art "erstes Sparbuch" ..... der Pilger ging dann z.B. in Jerusalem wieder zu dem Orden und bekam dort wieder "Bargeld" nach Vorlage des "Sparbuches" ...... und der Orden kassierte dafür eine Gebühr ..... äh Spende :D

Also somit .... hat die Kirche sogar die "Bank" erfunden ...... was Jesus wohl heute noch zum fluchen bringen würde :)

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