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Amazon wird für seine Drohnen-Pläne im Netz mit Häme und Spott überzogen

Kaum hatte Onlineriese Amazon seine Pläne verkündet, schon in wenigen Jahren seine Pakete per Drohne auszuliefern, wurde das Unternehmen im Internet mit Spott und Häme überschüttet.

So präsentierte zum Beispiel das Satiremagazin Titanic ein Bild, auf dem ein zerstörtes Wohnhaus zu sehen ist. Darunter der Satz: "Erste geglückte Lieferung!"

Auf einem anderen Bild ist eine Taube zu sehen mit dem Satz: "Hermes stellt Konkurrent für Amazon-Drohne vor!"


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Netz, Amazon, Spott, Häme
Quelle: www.bild.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2013 07:20 Uhr von brycer
 
+4 | -11
 
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"Amazon wird für seine Drohnen-Pläne im Netz mit Häme und Spott überzogen" <-- Was ja auch kein großes Wunder wäre, so unausgegoren und wenig überdacht diese Pläne sind.
Das ganze ist so sicher und durchdacht, da kann man genau so gut die Pakete an Fallschirmen aus dem Flugzeug werfen. Wenn der Wind dann günstig steht hat der Empfänger eine höhere Chance das Paket auch wirklich zu bekommen. Und bei Flugzeugen ist die Chance höher dass sie wieder zurück kommen und nicht unterwegs geklaut werden. ;-P
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04.12.2013 07:57 Uhr von UICC
 
+8 | -0
 
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Oh ja wie witzig
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04.12.2013 08:11 Uhr von OO88
 
+13 | -3
 
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kommt mir sehr bekannt vor , spott und häme gab es bei allen großen erfindungen. elektrizität , dampfmaschine , flugzeug , globus und und und
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04.12.2013 08:17 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -5
 
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@brycer
Ich sehe du hast dich mit der Materie auseinander gesetzt... NICHT

[...]Wenn der Wind dann günstig steht hat der Empfänger eine höhere Chance das Paket auch wirklich zu bekommen.[...]

Es gibt durchaus kleine Drohnen (Quadrocopter zum Beispiel auch) die bei normalen Wetterbedingungen trotz Wind punktgenau landen können.



Wird übrigens in mehreren Gebieten bereits über kurze Strecken genutzt. Das Problem dürfte eher die Logistik dahinter sein aber technisch machbar ist es allemal. Und so ganz unausgegoren scheint die Idee nicht zu sein
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04.12.2013 08:38 Uhr von MasterMind187
 
+5 | -0
 
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Abwarten.

Als Amazon seinen Marketplace schuf, wurde der Gründe ebenfalls verspottet.
Die Konkurrenz auf die eigene Plattform lassen war damals undenkbar. Heute ist es ein voller Erfolg.

Mal gucken was die Zukunft bringt.
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04.12.2013 08:42 Uhr von brycer
 
+4 | -3
 
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@PeterLustig2009:

Das mit dem Wind war auf die Fallschirme bezogen!
Und was der Smilie am Ende meines Kommentars zu bedeuten hat, das weißt du anscheinend auch nicht.

Ich traue Drohnen ja viel zu, aber ein Paket vollkommen unbewacht (ein guter Wächter ist so eine Drohne wirklich nicht ;-D) in der Gegend herum zu fliegen und dann irgendwo abzustellen (Drohnen können nun mal keine Tütren öffnen oder aufsperren - zumindest nicht ohne Kolateralschäden ;-P) ist schon sehr riskant.
gerade in Städten fast unmöglich - oder weiß die Drohne auch wie sie in den ´7.Stock vierter Eingang rechts´ kommt?
Was macht die Drohne wenn der Empfänger nicht zu Hause ist? Klingelt sie beim Nachbarn?

Das Ganze geht also nur, wenn der Empfänger weiß wann und wo die Drohne ankommt und er das Paket abnehmen kann.
Und wie oft wird das der Fall sein? Nein, es können dann nicht alle zur Mittagspause ein Treffen mit der Drohne vereinbaren - eine Drohne>Ein Paket - so einfach ist das.
Das soll auch nur im Umkreis von 16 Kilometern funktionieren. Wie kommen die Pakete dann zu den Verteilstationen? Richtig! Mit Auto, Bahn und, da wird in Amerika größere Entfernungen zu überwinden haben, Flugzeug.
Wo ist da dann der Vorteil gegenüber herkömmlichen Paketdiensten? Die übergeben das Paket dann aber auch noch persönlich und stellen damit sicherer dass das Paket auch wirklich beim richtigen Empfänger ankommt.

Einen Vorteil bringen die Drohnen also nicht wirklich. Aber der Luftraum wird weiter gefüllt. Überall schwirren dann diese nervigen Dinger umher und sind auch nicht gerade lautlos.
Da hätte ich schon verständnis dafür, dass der eine oder andere mal sehr ausgiebig seine Knödelkanone auf dem Balkon testet. ;-P
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04.12.2013 09:15 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -1
 
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@brycer
Stell es dir einfach als Premium-Dienst für extrem schnelle Sendungen vor.

Oder glaubst du wirklich Amazon liefert monatlich 10000 Pakete (nur in Deutschland) allein mit Drohnen aus? Dann würde man die Sonne nicht mehr sehen.


Und bei ner geplanten Bestellzeit von 30 Min. sollte ich schon ungefähr wissen wo die Drohne das Paket abstellen darf ;)
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04.12.2013 09:19 Uhr von Naikon
 
+3 | -0
 
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Wer schon mal einen Quadrocopter geflogen ist, der mag auch wissen dass die Dinger recht schnell sein können. (vorteil)

Jedoch neigen sie dazu auch mal einen Defekt (irgendwelche Interferenzen). Es passiert aber auch mal dass ein Rotorblatt abreisst und das Teil direkt vom himmel fällt.
Von daher würde ich persönlich schon mindestens einen Hexacopter nehmen, der könnte dann zumindest über Comming Home nach hause fliegen.

Zudem beträgt die Flugzeit bei teuren geräten maximal 30 Minuten ( 4000 Euro+ ). Wenn man die Traglast abzieht, vielleicht nur noch die hälfte.

Dann muss Amazon nurnoch gegen einpaar Gesetze verstoßen indem die Sendleistung von 25mw überschritten wird, damit das Gerät auch schön ans Ziel kommt.

Des weiteren wird eine Flut von Kriminellen vor den Toren Amazons hocken um die Teile vom Himmel zu ballern. Um diese dann irgendwo bei Ebay zu veräußern.
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04.12.2013 09:20 Uhr von Hallominator
 
+0 | -0
 
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Alleine schon die Kosten wären zu beachten. Da es eine sehr schnelle Liefermethode ist und die Drohnen durchaus eine Menge kosten, könnte der Versandt ziemlich teuer werden...

Allerdings kann ich mir schon vorstellen, mir den Dienst trotz höherer Versandtkosten in "Notfällen" zu leisten, z.B. wenn irgendwas kaputt geht. Statt dann tagelang auf die Lieferung z.B. einer neuen Festplatte zu warten, könnte die am Abend oder sogar schon früher ankommen.

Wenn es in etwa so klappt, wie Amazon das hat verlauten lassen, dann ist es ein cooles Feature. Muss man nicht nutzen, kann aber praktisch sein.
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04.12.2013 09:23 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -0
 
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@Naikon
"Dann muss Amazon nurnoch gegen einpaar Gesetze verstoßen indem die Sendleistung von 25mw überschritten wird, damit das Gerät auch schön ans Ziel kommt."

Wozu? Setze Mobilfunk ein und mach das ganze relativ autonom, und schon fliegt die Drohne auch alleine ihr Ziel an. Solange GPS/Galileo funktioniert sollte das kein Problem sein. Das Ziel ist ja schon vor dem Start bekannt.

Technisch ist das alles machbar, man muss halt nur eine Menge Dinge beachten.
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04.12.2013 09:28 Uhr von mort76
 
+2 | -2
 
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OO88,
manchmal sieht man aber auch "Innovatoren" mit völlig unsinnigen Konzepten direkt in den Ventilator laufen...wie beim Cargolifter.

Drohnen gibts schon lange, und mit den Dingern Pakete auszuliefern, ist KEINE Erfindung, sondern eine Schnapsidee. Wenn ich sage, ich liefere Pakete in Deutschland jetzt per Marschflugkörper aus, ist das auch keine Erfindung, sondern einfach nur dämlich.

Vor etwa einem Jahr gabs hier die Meldung über einen Schnellimbiß, der per Drohne liefern will- also, die Idee ist nicht so ganz neu und auch absolut nicht originell oder einmalig.
Oder überhaupt umsetzbar- es gibt klare Regeln, die den Einsatz von Drohnen über Menschenansammlungen logischerweise verbieten, und Amazon wird da sicher keine "Lex Amazon" erhalten, die sie von den Luftfahrtbestimmungen befeien.

Liefern die dann als nur an einsame Bauernhöfe?
Und selbst, wenns erlaubt wird: wo sollen die Dinger denn landen?
Im Garten? Hat nicht jeder.
Auf dem Balkon? Hat nicht jeder.
Auf den Gehweg? Toll, den hat wohl jeder, und genau DA soll mein Paket bitte landen, wenn ich nicht zuhause bin...

Und wenn Amazon das darf, darfs auch jeder andere- ich möchte eigentlich nicht, daß jetzt ständig Drohnen von irgendwelchen Lieferservicen über mir kreisen..."Global Hawk" reicht völlig.
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04.12.2013 10:17 Uhr von Power-Fox
 
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@ Naikon

ja klar die warten auf so ne drohne um sie wegen ner dvd/ bluray dann vom Himmel zu ballern is klar... *facedesk*
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04.12.2013 10:21 Uhr von klapperschwamm
 
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Die Idee ist gar nicht so dumm. Ich kann mir vorstellen, dass es in einigen Gebieten und Ländern als Express-Service funktionieren wird. In Großstädten vielleicht weniger. Dokumente, kleine Päckchen bis 1 Kilo lassen sich damit gut transportieren. Der technische Schwierigkeitsgrad ist ebenso gut beherrschbar.
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04.12.2013 10:44 Uhr von Enny
 
+1 | -0
 
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Schöne Zukunftsmusik. Und keiner hat´s verstanden.
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04.12.2013 11:27 Uhr von Seravan
 
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nuja. Vor den ersten Autos liefen in einigen Ländern damals Menschen mit roten Fahnen. Das wurde auch belächelt. Die Zeit wirds zeigen.....
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04.12.2013 13:17 Uhr von Brain.exe
 
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brycer "Das Ganze geht also nur, wenn der Empfänger weiß wann und wo die Drohne ankommt und er das Paket abnehmen kann."

Schön wie du dich erkundigt hast, das ist doch der sinn. Es ist eine 30 Minuten express Lieferung per Drohne geplant, sonst nichts. Es ist nicht geplant damit Täglich 10000ende Pakete zu liefern.

Wer schnell was braucht, in 30 Minuten, der ist zuhause und erwartet das Paket auch dann. Nichts anderes plant Amazon hier.

Aber typisch "Internetexperten" wissen alles können alles und alle anderen sind Idioten.
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04.12.2013 13:36 Uhr von Naikon
 
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@Powerfox
wegen der DVD bestimmt nicht, wegen der Drohne selber......
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04.12.2013 13:48 Uhr von httpkiller
 
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GIbt es doch alles schon ;-) http://www.youtube.com/...
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04.12.2013 19:39 Uhr von mort76
 
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Enny,
wenn du das verstanden hast- wo sollen die Drohnen landen?
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04.12.2013 20:07 Uhr von Floppy77
 
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Dann kann man sich seine Weihnachtsgeschenke bald vom Himmel schiessen...
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05.12.2013 06:44 Uhr von brycer
 
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@Brain.exe:

"...Wer schnell was braucht, in 30 Minuten, der ist zuhause und erwartet das Paket auch dann. Nichts anderes plant Amazon hier. ..."
Wenn man dann wieder die doch relativ geringe Reichweite dieser Drohnen betrachtet, dann müsste Amazon ein sehr dichtes Netz an Standorten aufbauen um jeden Artikel jederzeit und überall ´ausfliegen´ zu können.
Denn, wenn der Artikel erst mal vom Zentrallager zur Verteilstation geschafft werden müsste, vergeht nämlich auch Zeit. Der Artikel ist nun mal nicht innerhalb von Minuten quer durchs Land geschafft.
Also hat sich da was mit ´innerhalb von 30 Minuten geliefert´. ;-)
Das würde also nur im näheren Umkreis der Zentrallager funktionieren.
Wenn Amazon da aber die Möglichkeit der Selbstabholung bieten würde (so ziemlich jeder hat ein Auto und kann dort hin fahren - noch mehr die, die auch eine teure Lieferung bezahlen würden ;-P) wäre das wohl die bessere Lösung. Das wäre für den Kunden die beste Lösung, da er
erstens mal wieder vor die Tür kommt ;-)
zweitens das Paket sicher übergeben bekommt (die dritte Person, der Lieferdienst, fällt ja weg)

Übrigens: Keiner wird glauben dass Amazon wegen einem Artikel in seinem riesigen Lager einen großen Wirbel machen und den normalen Ablauf stören wird. Es ist ja auch nicht damit getan den Artikel heraus zu suchen. Meines Wissens hat Amazon eine chaotische bzw. dynamische Lagerhaltung - also liegen z.B. Festplatten nicht immer an der selben Stelle - folglich muss der Computer gefragt werden wo der gesuchte Artikel gerade liegt. Dafür wird aber der ´normale´ Ablauf im Lager mit Sicherheit nicht unterbrochen, also müsste dafür eine extra Stelle her, die das übernimmt. Das geht natürlich auch auf die Kosten, die der Kunde zu tragen hat.

Fazit:
Die Lieferung durch Drohnen wäre teuer, eine spürbare Zeitersparnis wohl nur im näheren Umkreis der Zentrallager gegeben und die Kosten für die Lieferung wohl so hoch, dass man den Artikel wohl besser und billiger im Fachhandel in der Nähe kauft.
Halt, ich vergaß: Da müsste man ja vor die Tür gehen - etwas was für einige der Internetjunkies völlig unmöglich erscheint. Da könnte ja die Sonne scheinen und einem die Haut verbrennen. ;-P

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