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Welt-AIDS-Tag: Todesfälle und Neuinfektionen in Lateinamerika stark gesunken

Rund um den Globus erinnerten zahlreiche Organisationen und Prominente am Welt-AIDS-Tag, dem 1. Dezember, an die Problematik rund um HIV und AIDS. In einem Interview berichtete César Núñez, Direktor des UN-Aidsprogramms (UNAIDS) für Lateinamerika über regionale Probleme und Erfolge.

So konnte zum Beispiel durch verschiedenste Kampagnen die Anzahl der Todesfälle in Lateinamerika um gut 36 Prozent gesenkt werden. Waren es im Jahr 2001 noch 81.000 AIDS-Tote, so reduzierte sich die Zahl im Jahr 2012 auf "nur noch" 52.000 Fälle. Auch die Zahl der Neuinfektionen reduzierte sich um neun Prozent.

Hauptgrund für die teilweise noch immer mangelhafte Versorgung der Erkrankten mit Medikamenten sei die starke Diskriminierung der Infizierten. Vorreiter bei der Behandlung der Autoimmunkrankheit sind Brasilien, Mexiko, Argentinien und Kolumbien. Dort liegt die Behandlungsdichte bei über 80 Prozent.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Welt, Tag, AIDS, Lateinamerika
Quelle: latina-press.com

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