03.12.13 15:39 Uhr
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Illegaler Organhandel in der Türkei: "Dorf-Nieren zu verkaufen"

Arme Türken wollen mit ihren Organen Geld verdienen. Dabei weisen sie in Anzeigen im Internet darauf hin, dass sie ein gesundes Leben in der anatolischen Provinz führen.

So wird zum Beispiel mit "Dorf-Nieren zu verkaufen" geworben. In anderen Inseraten wird darauf hingewiesen, dass der mögliche Spender noch nie alkoholische Getränke zu sich genommen hat.

Bis zu rund 55.000 Euro soll eine Niere kosten. Die Polizei beschäftigt sich jetzt mit dem illegalen Organhandel.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Organhandel, Nieren
Quelle: www.ksta.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2013 15:56 Uhr von Sarkast
 
+15 | -4
 
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Armer Haberal,

und so etwas in der sonst so sauberen Türkei!
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03.12.2013 16:58 Uhr von psycoman
 
+1 | -2
 
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Wieso eigentlich illegaler Organhandel? Darf man tatsächlich nicht seine Organe verkaufen, wenn man das den für nötig hält oder möchte?

Sonst werden doch dringend Spender gesucht und hier geben welche freiwillig, wenn auch vermutlich aus wirtschaftlicher Not heraus, und das ist auch wieder schlecht, weil sie dafür Geld wollen?
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04.12.2013 05:24 Uhr von langweiler48
 
+2 | -1
 
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Vor 20-30 Jahren gab es in Strasbourg, Frankreich, Fälle, wo Menschen überfallen wurden ihnen die Niere entnommen wurde und sie dann irgendwo auffindbar abgelegt wurden. Das ist kriminell. Wenn jemand seine Niere freiwillig spenden will, gibt er sie, ich denke das ist gesetzlich auch so geregelt, nur den nächsten Verwandten. Solch eine Spendenfreudigkeit wie in der Türkei, das wird dann hinterher wahrscheinlich Kriminelle dazu animieren Geschäfte zu machen.
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04.12.2013 09:29 Uhr von gugge01
 
+1 | -1
 
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Vielleicht sollt man denen dort etwas die Realität erklären.
In Indien werden gesunde vorpubertäre Kinder zum komplett ausweiden mit 5000 Euro gehandelt.
Wobei die Menschenhändler das Angebot in Papiergeld oder in Gold machen.
Glauben die in Anatolien wirklich dass jemand der über genug nicht zurückverfolgbares Bargeld verfügt ein Organ kauft aus einer Quelle mit so großem Inzest-Degenerationsrisiko?

Man sollte noch erwähnen das neben den Preis für das Organ und der OP noch mindestens 100 000 Euro für die Schwarzmarkt Medikamente dazu komme die man nach einer Organverpflanzung über lange Zeiträume nehmen muss. Also wer sich auf so etwas einlästt sollte mindesten über 200000 Euro an freihandelbaren nicht staatlich überwachten Barmittel verfügen.

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