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Ulm: Kündigung gut verzinster Sparverträge - Verbraucherschutz wird tätig

Beim Ulmer Landgericht wurde eine Unterlassungserklärung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg eingereicht. 10.000 Kunden der Sparkasse Ulm haben Post erhalten, mit der die Bank sie in alternative Anlageformen drängen wollte, sonst drohe die Kündigung.

Die Verträge stammen aus der Zeit zwischen 1993 und 2005. In der aktuellen Niedrigzinsphase sind diese alten Verträge der Sparkasse aber nun zu teuer geworden.

Die Sparkasse Ulm hat bisher weder auf die Abmahnung der Verbraucherzentrale im Oktober reagiert, noch die Unterlassungserklärung unterschrieben. Auch kommentieren will sie die Vorgänge nicht.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kündigung, Ulm, Verbraucherschutz
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2013 16:08 Uhr von VT87
 
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Es ist schon interessant, dass solche Verträge dann ohne weitere Probleme aufgelöst werden, aber Finanzierungen, die zu Zeiten mit hohem Zinssatz abgeschlossen wurden, laufen natürlich weiter oder man muss Vorfälligkeitsenschädigungen zahlen...
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03.12.2013 17:02 Uhr von Macinally
 
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@VT87,

diese Verträge können eben nicht einfach so aufgelöst werden.
Die probieren halt aus wer darauf reinfällt.

Es gilt halt: "pacta sunt servanda" (Verträge sind einzuhalten)

Die Ausnahme:
Sollten es Bausparverträge sein, (ziemlich sicher) können die bei Erreichen der Ansparsumme tatsächlich von Seiten der Bank gekündigt werden.
Wer als Kunde so einen Vertrag mit relativ hohen Guthabenzins hat, sollte reagieren und seine Einzahlungen vor Erreichen der Ansparsumme auf ein Minimum reduzieren.

Es wird über Zinssätze geredet, die vor einiger Zeit niemanden hinterm Ofen vorgelockt hätten... ;-)

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