03.12.13 12:41 Uhr
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Rente und Erspartes sind in 30 Jahren nichts mehr Wert

Die traditionellen Sparmodelle haben ausgedient und tragen dank des Mini-Zins, auf denen diese aufgebaut sind, nicht mehr zum sorgenfreien Leben als Rentner bei. Die Niedrigzinsstrategie der Europäischen Zentralbank ist der Hauptantrieb dieses Problems.

Der Leitzins wurde von der Europäischen Zentralbank auf 0,25 Prozent gesenkt und damit ist auch mit niedrigeren Zinsen auf Sparbüchern oder Tages- und Festgeldkonten zu rechnen. Hinzu kommt, dass das Finanzamt diese Erträge mit 25 Prozent Steuern belastet und die Lage somit verschärft.

Ein weiterer Faktor ist die Inflation, die parallel dafür sorgt, dass die Preise steigen und die Kaufkraft weniger wird. Die Preise steigen sogar schneller als die niedrig verzinsten Ersparnisse. Selbst üppige Erbschaften würden bei den hohen Sparraten für die erwünschte Rente nicht ausreichen.


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WebReporter: TamTamNews
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Rente, Wert, Inflation
Quelle: www.focus.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2013 13:02 Uhr von schildzilla
 
+47 | -3
 
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Wow ganze 30 Jahre noch?
Ich hätte eher 3 Jahre geschätzt...
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03.12.2013 13:12 Uhr von Xaardas
 
+16 | -3
 
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Wichtig hierbei sollte sein, dass im moment die Inflation höher als die Verzinsung bei den Banken ist. Eigentlich ein trauriges Spiel bei dem keiner weis was er machen soll.
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03.12.2013 13:15 Uhr von evil1
 
+27 | -8
 
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Ich kann nur jedem raten mit Wohneigentum fürs Alter vorzusorgen. Die Mieten steigen nachweislich stärker als andere Faktoren. Eine bessere Vorsorge ist im Moment kaum möglich.
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03.12.2013 13:22 Uhr von Xaardas
 
+11 | -6
 
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@evil1: Ob Wohneingentum wirklich die brauchbarste Altersvorsorge ist?
Wir sind ja erst durch eine Immobilienblase in diese Kriese geraten, und bei der Aktuellen Lage weis ich nicht, wie man einfach mal selbst als arbeitender Mensch ein Haus bezahlen sollte (mal fernab dessen, dass Arbeitsplätze im moment sehr unsicher sind und somit ist diese Möglichkeit eher für die wenigsten machbar).

Außerdem traue ich den Regierungen Europas im moment so ziemlich alles zu (z.B. eine Zwangshypothek wie es schon einmal gemacht wurde). Auf die Meinung der Bevölkerung und deren Ängste wird ja sowieso nichtmehr eingegangen wie die Franzosen jetzt langsam aber schmerzhaft zu spühren bekommen.

Ich habe zwar auch keine Lösung parat aber Mietswohnungen scheinen mir rein von der Sache her doch noch eineAlternative zu sein, denn die Mieten mögen zwar steigen aber wenn sich keiner mehr eine Wohnung leisten kann haben die Wohnungsgenossenschaften auch nichts davon also denke ich, sollte das trotz allem im Rahmen bleiben bzw. vielleicht auch wieder zurück gehen.

[ nachträglich editiert von Xaardas ]
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03.12.2013 13:32 Uhr von evil1
 
+8 | -2
 
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@ Xaardas
Du hast natürlich damit auch recht. Der Preis einer Immobilie ist ein entscheidender Faktor, wobei die Gesamtkalkulation auch wichtig ist. Viele übernehmen sich ja leider auch total. Wenn man günstig kauft und viel selbst macht, was ich auch tue, ist es sehr im Rahmen.
Der Regierung würde ich auch nicht weiter trauen, als ich sie sehe. Wobei in einer Mietwohnung das Risiko nicht viel geringer ist. Mein Vorteil in einer Kriese ist aber, dass ich mein Eigentum entsprechend auslegen und absichern kann. Nur als Beispiel mit entsprechenden Fenstern und Türen, was schon viel Sicherheit bringt. Aber das ist ein ganz anderes Gebiet.

Ich denke eher nicht, dass die Mieten sinken werden. Dafür haben Staat und Gemeinden zu viele Immobilien an ausländische Investoren verkauft, die nur eins machen wollen, maximalen Gewinn. Da ist ein wenig Leerstand sogar gewollt und denen sind die Menschen eh egal. Sieht man sehr gut in jeder größeren Stadt. Es reicht mir immer wieder, wenn ich höre was mir befreundete Handwerker so alles erzählen. Billigst Reparaturen oder Kernsanierungen um die alten Mieter raus zu bekommen und anschließend den Preis der Wohnung verdoppeln zu können.
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03.12.2013 13:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+30 | -4
 
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Ich habe an meiner Freundin ausgerechnet, dass das Mindesteinkommen von 8,50 Euro auf 160 bis 168 Stunden im Monat nach Abzug von Steuern, Fahrgeld und GEZ genau so hoch ist wie Hartz4.
Und genau diese Menschen müssten vorsorgen - können es aber nicht.
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03.12.2013 13:50 Uhr von Nebelfrost
 
+19 | -1
 
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diese entwicklung ist mir bereits seit mehreren jahren klar.

ich hatte mal eine lebensversicherung -> habe ich gekündigt
ich hatte mal eine riesterrente -> habe ich gekündigt
ich hatte mal ein spardepot -> habe ich aufgelöst

lebensversicherungen und riesterrenten sind quasi geldverpuffungsmaschinen. in 30 jahren wird man bei fortschreiten des derzeitigen trends so gut wie nichts mehr davon haben, zumindest nicht, ohne während der laufzeit ständig die monatlichen beiträge zu erhöhen. zudem ist die häufig zitierte garantie eines bestimmten auszahlbetrages bei vielen lebensversicherungen (vor allem auch den fondgebundenen) reine illusion. eine solche garantie gibt es nicht und kann es auch nicht geben. jeder versicherungsvertreter, der das behauptet, lügt.

das spardepot hat nur noch vor sich hin gefault. die zinsen sind mittlerweile so niedrig, dass es keinen sinn mehr macht, eine solche geldanlage zu besitzen.
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03.12.2013 13:51 Uhr von Xaardas
 
+4 | -0
 
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Ein sicherlich schwierig abzuwägendes Problem.
Ich sehe das mit einem Haus aber dahingehend schwierig, dass man für eben genau so eins ja sogut wie immer einen Kredit aufnehmen muss (wer jetzt schon eins hat und dann vllt. auch schon abbezahlt....mit dem möchte ich liebend gerne Tauschen).
Dieser Kredit ist für viele einfach keine Option, da sie entweder nicht über die entsprechende Bonität verfügen, oder aber selbst so Risikoavers sind (Die Gründe sind dabei eher hinlänglich da ein Hauskredit eigentlich immer existenzvernichtend sein kann und davor hat eigentlich jeder, zu recht, angst), dass sie keinen Kredit wollen. Klar könnte man sagen, dass man gerade wenn die Inflation steigt, ein Kredit der Weisheit letzter Knall ist, aber das ist spekulativ und da muss man dann schon einen Job haben der so sicher ist, dass er auch bei einer extrem starken Inflation nicht wegfällt.

Bei deinem angesprochenen Leerstand bei Wohnungen gebe ich dir recht, dass Genossenschaften auch auf Grund von Profitmaximierung gerne sowas in Kauf nehmen. Aber eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ich sehe das aktuell in der Kleinstadt in der ich wohne. Da wird versucht die Innenstadt von sämtlichen Menschen unter einem bestimmten Einkommen zu "befreien" und das Komplett in eine Hochpreis-Region umzuwandeln. Schon jetzt haben einige Häuser einen Leerstand von ca. 30% (geschätzt wenn ich immer mal daran vorbeifahre sieht man ziemlich viele leere Wohnungen). Aber rein Unternehmerisch macht es keinen Sinn, Preise hoch zu treiben wenn das Produkt dann keiner mehr will oder sich leisten kann.

Und das Dilema bei vielen Hausbesitzern ist denke ich auch, dass auch ein Haus sehr viele Kosten verursachen kann (Öl, Strom, Wasser). Außerdem gibt es glaube ich wenige Menschen heutzutage die gleichzeitig die zeit haben etwas im Haus zu machen UND dann noch vollzeit zu arbeiten um einen Hauskredit abzubezahlen, geschweigedenn die Fähigkeiten haben viel im Haus selber zu machen bzw. machen dürfen.


P.s.: wer Rechtschreibfehler findet darf sie sich ausdrucken udn an die Wandnageln alles gute nachträglich zum ersten Advent. xD
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03.12.2013 14:04 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -6
 
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@thomashambrecht

du erzählst firlefanz.

erstens geht man bei monatsverdiensten nicht von 160 stunden aus, sondern von 176 stunden. dies entspräche dann einem bruttoverdienst von 1496 euro monatlich. jemand in der steuerklasse 1 (ledig) hat dann bspw. etwa 1000 bis 1050 netto raus. verheiratete haben noch etwas weniger abzüge und ein wenig mehr raus. nenne mir EINEN hartz4 empfänger, der im monat so viel geld raus hat. gibt es nicht! der aktuelle H4 satz beträgt meines wissens nach 382 euro. zusätzlich bekommt der bezieher dieser leistung noch die miete bezahlt. es bezahlt jedoch kein amt eine 700 euro teure mietwohnung. als bezieher von ALG2 ist man dazu gezwungen eine wohnung zu nehmen, die so klein wie möglich ist. eine einzelne person z.b. darf maximal 45 qm haben. ist die wohnung größer, muss er in eine kleinere wohnung umziehen. die obere mietpreisgrenze für eine allein lebende person liegt meines wissens nach bei 318 euro.

wenn ein H4 empfänger das nun voll ausreizt und seine wohnung 318 euro monatliche miete kostet, dann bekommt er vom staat monatlich 382 + 318 = 700 euro an regelmäßigen leistungen! das liegt 300 bis 350 euro (!) unterhalb des mindestlohns!

steuern muss jeder zahlen, auch ein ALG2 bezieher und fahrgeld hat nicht jeder. und wieviel fahrgeld zahlt deine freundin monatlich? doch nicht 300 euro? selbst wenn - 300 euro fahrgeld sind nicht die regel, eher ein extrem. und 300 euro fahrgeld monatlich würde ich mir ernsthaftig überlegen, den job noch weiterzumachen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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03.12.2013 15:06 Uhr von Rongen
 
+7 | -1
 
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Ich für meinen Teil bin ja schon froh das überhaupt darüber geredet wird, wie lange ist das her als Frau Merkel sagte :" die Rente der Deutschen ist sicher" ? (Oder wars Schäuble ?)
Naja egal, Ich für meinen Teil rechne die mir zustehende staatliche Rente nicht wirklich in meine Altersvorsorge hinein, wäre schön wenn es welche gäbe aber da das noch öhm 40 Jahre hin ist bin ich fest von überzeugt das es dann keine mehr gibt zumindestens nicht in der Form wie wir sie Heute kennen.

Es ist wohl so das sich jeder selbst darum kümmern muss, Möglichkeiten gibts da einige die alle ihre Vor-und Nachteile haben letzenendes hab ich für mich selber entschlossen das ich nur mir und meiner Familie vertraue, und wir uns gegenseitig unterstützen, und eben nicht einer Bank oder Riesterrente und wie die Anlagen alle betitelt werden. Was ich allerdings erkannt habe ist die Tatsache z.B. sich nur auf Goldbarren zu fixieren oder Immobilien, schnell nach hinten losgehen kann , mann sollte sich mehrere "´Hintertürchen" offen halten.

Und halt die Familie das muss man ganz stark hervorheben, ein kleines Beispiel :
Ich war vor ca 3 Jahren in finanziellen Nöten, Kinder frisch da, riesiger Wasserschaden in der Wohnung, Auto Schrott, man kennts ja es kommt immer alles auf einmal. Jedenfalls hätte ich zur Bank gehen können Kredit holen, alles kein Problem, natürlich zu gesalzenen Zinsen. Ergo hab ich mir das Geld von meinen Eltern und Brüdern geborgt ohne Zinsen und mit "längerer Laufzeit", war für mich zehnmal angenehmer als ein Bankkredit. Und da hat die Bank keinen Cent von gesehen und schon gar nicht dran verdient.
Ein kleiner Tip man sollte nen gutes Bargeldpolster in der Matratze haben da schnüffelt das Finanzamt sehr selten drinne rum, und solche sachen wie Schenkungssteuer (30%) und Erbschaftssteuer (glaube 15%) fallen dann auch weg wenn man weiß wo die Familie ihr Geld hat.
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03.12.2013 15:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Nebelfrost
Meine Freundin erhält 882.- Euro Hartz4. Weil nahe Stuttgart die Mietsätze höher sind.
Bei Sicherheitsfirmen sind die Einsätze jeden Tag woanders und du kommst wöchentlich nur auf 35 - 40 Stunden. Manchmal ist auch 4 Tage lang kein Einsatz. Der Arbeitsvertrag garantiert lediglich 150 Stunden/Monat.
Sie ist jetzt wieder auf Hartz4, da ihr Arbeitgeber den Vertrag gekündigt hat und monatlich nur noch 60 Stunden garantiert - und man trotzdem auf Abruf sitzen muss.
Damit kommt sie auf keine 1000.- netto und benötigt viel Fahrgeld für wechselnde Orte.
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03.12.2013 15:43 Uhr von Klugbeutel
 
+8 | -3
 
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@ Nebelfrost

Ok, der Harz 4 Typ bekommt also monatlich
382 + 318 Miete = 700 euro

Damit hat er 300 € weniger als Minstestlohn-Empfänger

- 200 € GEZ im Jahr, die der Harz 4 Typ nicht zahlen muss
- 200 € Spritgeld, die der Harz4 Empfänger nicht zahlen muss, da er kein Auto braucht um zu Arbeit zu fahren
-... Unterhaltskosten/ Reparaturen für das Auto
- Eigenleistungen bei Medikamenten
- Alle möglichen Beihilfen und Zuzahlungsbefreiungen, die Harz4 Empfänger bekommen, ein Arbeitender aber aus der eigenen Tasche zahlen muss...

Und am Ende ist da vermutlich überhaupt kein Unterschied mehr.
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03.12.2013 16:26 Uhr von schildzilla
 
+8 | -0
 
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@Klugbeutel

Vergiss nicht die Krankenversicherung, die auch mal je nach Alter mit einigen hundert Euro zu Buche schlagen würde, die Empfänger auch nicht zahlen müssen.

Einem selbstständigen, der gerade so viel wie ein Mindestlöhner verdient, ist der Empfänger von Leistungen somit gleich- bzw bessergestellt.

So gesehen lohnt sich Hartz 4 schon fast mehr als Arbeiten.
Der Gesetzgeber erfindet ohnehin immer neue Mehrbelastungen, damit bloss jeder Arbeiter arm bleibt.
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03.12.2013 16:40 Uhr von majorpain
 
+1 | -4
 
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@ Jauchegrube

Rente in Thailand wird auch immer Teuerer höchstens du gehst dort hin wo es nichts gibt.

@Blubberal

Wie sagte mal Adenauer so schön.
Vor die Deutschen die Bahn bestreigen zahlen sie Eintritt. Die Deutschen kommen bis zu dem Schild Betreten des Rasens verboten.

P.S wenn es auch wirklich mal richtig abgehen kann kommen die Franzosen oder Österreicher die ziehen ihre Gewehre die haben nicht so viel gewissen ein paar Deutsche zu erschießen.
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03.12.2013 16:53 Uhr von TK-CEM
 
+9 | -0
 
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Wer hat gesagt, die Renten seien sicher? Blüm? Kohl? Schäuble? Merkel? Bei soviel Lüge und Betrug gehören die alle zusammen öffentlich erschossen - aber nur immer ein bischen, denn zu schnell sterben ist zu human (oha, geht das überhaupt *frechgrins*).

Jetzt mal im Ernst: wo bitte ist das jetzt eine News? Bereits kurz nach dem Währungswechsel 2002 war offenkundig und sonnenklar, dass die sogenannten Renten nur dazu dienen, die Regierungselite zu bezahlen. Aber was wurde getan? Diese Politverbrecher wurden erneut in ihren Positionen bestätigt. Ursprünglich sollte ich in 10 Jahren Rente bekommen, zwischenzeitlich sind es jetzt etwa 12 Jahre. Bis es soweit ist, darf ich dann nochmal 5-8 Jahre dranhängen, und bis dahin gibt es sowieso keine Renten mehr. Bestenfalls ein Altersgeld, welches nach dem entsprechend geltenden Sozialhilfesatz berechnet wird. Die dafür vorgesehenen Gesetzesvorlagen liegen schon fertig in den Schubladen. Somit stehen Rentner und Sozialhilfeempfänger auf einer Stufe - das oftmals bereits heute schon.

In den letzten 10 Jahren wurde eines ganz deutlich: Renten waren noch nie sicher, sind es heute definitiv nicht und werden es niemals mehr sein. Im Gegenteil: wer heute für die Rente einbezahlt, kann genauso sein Geld auf die Straße werfen. Die Rente wird jedes Jahr um ca. 0,25 % erhöht (sehe es an den Rentenbescheiden meiner Mutter), die Inflation betragt aber derzeit zwischen 4 und 5%. Ergo bleibt unter dem Strich immer weniger übrig.

Wer kommt eigentlich auf diese schwachsinnige Idee, dass die Rente und Erspartes erst in 30 Jahren nichts mehr wert sind? Habe noch das alte Sparbuch meiner Eltern - zwischen 7 und 12 % Zinsen gab es damals, bei der guten alten D-Mark. Heute ist es ein prähistorisches Zeugnis längst vergangener Zeiten. Zu mehr taugt ein Sparbuch auch nicht mehr. Rente und Erspartes sind also schon HEUTE nichts mehr wert. Es sei denn, man glaubt, dass die Erde eine Scheibe ist und der Storch die Babys bringt.

So what - it´s my project only.
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03.12.2013 17:30 Uhr von turmfalke
 
+8 | -1
 
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Was will man denn von dieser Drecksbande auch erwarten. Die sind so dämlich die beist nichtmal ein Schwein aber in den Medien wird immer berichtet das es Deutschland noch nie so gut ging. Wer ist für diese Vollidioten eigentlich Deutschland, die Millionäre oder der normale Arbeiter? Ich kann es nicht glauben das es noch Arbeiterfamilien gibt die die CDU/CSU oder sogar die FDP wählen.Die werden erst normal wenn alles zuspät ist und kein Cent mehr auf ihrem Konto ist.
Wenn ich diese verlogenen Visagen von Kauder, Spahn,Dobrindt,Linder,Rössler, Westerwelle, Gauck und Merkel sehe, kotze ich mir die Seele aus dem Hals. Und jetzt kommen noch mehr Visagen von der SPD dazu, gute Nacht Deutschland!
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03.12.2013 18:11 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -0
 
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Wenn ich mein Erspartes anschaue, dann hätte ich auch auf wesentlich weniger als 30 Jahre getippt.

Ich habe bis jetzt immer gerne gespart und wollte eigentlich was im Alter haben.

Aber wenn ich mir den Verlauf so anschaue, dann ist man als Sparer auf allen Seiten der Idiot.

Wer sein Leben nicht lebt und spart, dem geht sein Erspartes entweder drauf, wenn man Arbeitslos wird, oder wenn jemand von den Eltern ins Pflegeheim muss.
Dann hat man sein Leben lang gespart und darf dann fast alles aufbrauchen, weil der Staat sonst nichts zahlt....

Und wer sein Leben lang in Saus und Braus gelebt hat, der bekommt bei Arbeitslosigkeit sofort Hartz 4, oder die volle Bezahlung fürs Pflegeheim.
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03.12.2013 19:08 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Slicknews,
das glaubst DU...in 30 Jahren liegt das Renteneintrittsalter vermutlich aber etwas höher.
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03.12.2013 19:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -6
 
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Also Immobilien sind wohl das sicherste, wenn sie selbst genutzt ist, kann man wenig falsch machen. Man sollte halt nicht vor dem Platzen einer Blase kaufen, aber die sehe ich nur in München, Stuttgart, etc.

Viele bauen oder Kaufen deutlich größer als sie mieten und dabei übernehmen sie sich oft.

Ich zahle für meine Wohnung ca. 150 € weniger als eine vergleichbare Mietwohnung und das Teil gehört mir nach 30 Jahren.
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03.12.2013 21:01 Uhr von free4gaza
 
+0 | -5
 
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deutsche Staatsbürger müssen mehr Kinder zeugen,
damit das Rentensystem sich wieder stabilisiert.
Klar, jeder führt sein eigenes Leben, aber Berufsleben ist nicht wichtiger als Familienleben !
vom Staat werden auch Zuschüsse in Form Kindergeld etc. seit zig Jahren gemacht, aber keinem juckts, warum ?
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03.12.2013 21:04 Uhr von d0ink
 
+5 | -2
 
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Ich denke mal, dass das so gewollt ist. Immer mehr Leute sollen H4 beziehen und 1-Euro-Jobs erledigen. Damit hat die Elite die Sklaverei erfolgreich wieder eingeführt.
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03.12.2013 21:42 Uhr von mardnx
 
+3 | -0
 
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in 30 jahren, nach der zigsten staatskonkursverschleppung ist sowieso alles was man sehen, schmecken, riechen und hören kann von unseren netten politikern den banken als sicherheit hinterlegt wurden wenn wir das selbe geldsystem haben.
wem nützt dieses geldsystem? für diejenigen die mit ihren händen und köpfen reale werte schaffen und diese untereinander besser austauschen können anscheinend nicht.
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03.12.2013 22:19 Uhr von generalviper
 
+3 | -0
 
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30 Jahre?

Vor 30 Jahren hatten wir - moment 1983.

Ich denke, wenn sich irgendjemand mal die Mühe machen würde, Vorhersagen zu den Preisen / Geldentwicklung des Jahres 2013 herauszusuchen, und diese mit der Realität vergleichen würde, könnte man sehen, was solche Blicke in die Zukunft bringen.

Wenn vor 30 Jahren jemand gesagt hätte, dass wir im Jahre 2013 mit Smartphones rumlaufen, wo wir (fast) überall in Deutschland im Internet rumsurfen können, hätte derjenige gefragt: "Internet?..."

Heutzutage weiss man doch noch nicht einmal sicher, was in 5-10 Jahren wirklich auf uns zu kommt. Inflation, Deflation, wer weiss das schon.

Somit kann doch niemand ernsthaft behaupten dass Riester Rente, Immobilien, Lebensversicherungen sichere Altersvorsorgen sind.
Sie sind besser als nichts. Aber sicher bestimmt nicht. Dafür kann in 30 Jahren zuviel passieren.
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03.12.2013 22:40 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -5
 
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@d0ink
"Ich denke mal, dass das so gewollt ist."

jo die Elite wollte die Wirtschaftskrise und die Kinderarmut!

Glaubst du nicht das das ein bisschen einfach gedacht ist?
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04.12.2013 00:17 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -0
 
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das problem in deutschland ist nicht, dass sich hartz 4 für diverse leute lohnt, sondern dass sich arbeiten für viele leute nicht lohnt. der hartz 4 satz (ohne miete) ist haarscharf an der grenze, eigentlich zu wenig. er müsste normalerweise bei mindestens 500 euro statt aktuell 382 euro liegen, damit ein einigermaßen akzeptables leben in dieser gesellschaft möglich ist. und die löhne müssten höher sein. selbst der jetzt eingeführte mindestlohn von 8,50 pro stunde, ist ein witz. 10 oder 11 euro mindestlohn ist eigentlich das niedrigste was noch menschlich wäre. der lebensstandard muss sich für einen vollzeitarbeitenden deutlich vom lebensstandard eines H4 empfängers abheben, damit man weiß für was man überhaupt arbeitet und damit man arbeit zu schätzen weiß. niemand lernt arbeit zu schätzen wenn er als vollzeitbeschäftigter kaum mehr raus hat als ein H4 empfänger. daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es leute gibt, die nicht einsehen wollen zu arbeiten. warum sollte ein vernünftiger mensch sich 40 stunden die woche abrackern, wenn er für etwa das gleiche geld, oder nur unbedeutend weniger, daheim auf der faulen haut liegen kann und nichts dafür tun muss? der sinn davon erschließt sich mir nicht ganz. logisch, dass man die variante wählt, die bei geringstmöglichem aufwand den größtmöglichen nutzen offeriert. das lustige ist: der gesamte kapitalismus funktioniert nach genau diesem prinzip! sprich mit so wenig wie möglich aufwand den größtmöglichen nutzen oder gewinn erzeugen. wenn nun aber der kleine bürger genauso denkt und handelt, dann ist es plötzlich falsch, ein verbrechen, widerwärtiges schmarotzertum etc.

ich selbst hab seit etwa 5 oder 6 jahren wieder eine feste arbeit. ich war selbst mal H4 empfänger und ich hätte die arbeit damals nicht angenommen wenn sich mein jetziger lebensstandard nicht deutlich gegenüber dem vorhergehenden verbessert hätte. ich habe meine jetzige arbeit deshalb angenommen, weil sie sich lohnt und weil ich mir sachen leisten kann, die ich mir vorher nicht leisten konnte. wäre das nicht der fall, hätte ich weiter H4 bezogen und null bock gehabt zu arbeiten. wenn ich aber anständig entlohnt werde und die arbeit meinen lebenstandard signifikant erhöht, dann gehe ich gerne arbeiten, weil ich weiß wofür ich das tue.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]

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