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Falkland-Konflikt vor neuer Eskalation: Argentinien droht mit Konsequenzen

Der Streit zwischen Großbritannien und Argentinien geht schon seit mehreren Jahrzehnten und endete in den 80er Jahren in dem Falkland-Krieg. Nun verschärft sich der Ton zwischen den beiden Ländern erneut, nachdem in den Gewässern um die Inseln reiche Erdöl-Vorkommen entdeckt wurden.

Experten des britischen Unternehmen Rockhopper Exploration schätzen die Vorkommen auf mehr als 400 Millionen Barrel Erdöl. Der Beginn der Förderung soll im Jahr 2017 beginnen. Doch die argentinische Regierung hat nun ihren Widerstand gegen die Förderung verstärkt und diese unter Strafe gestellt.

So drohen argentinischen Bürgern und Unternehmen bis zu 15 Jahre Haft bei einer Beteiligung. Das britische Außenministerium reagierte umgehend und erklärte, dass die Bevölkerung der Falkland-Inseln allein verantwortlich für die Nutzung der Ressourcen sei und allein britisches Recht gelte.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Argentinien, Konflikt, Eskalation, Falkland, Ölförderung
Quelle: latina-press.com

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03.12.2013 06:27 Uhr von blonx
 
+3 | -1
 
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Mehr Informationen findet man in der Quelle.
Zum Falkland-Konflikt:

http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...
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03.12.2013 08:44 Uhr von Gierin
 
+9 | -1
 
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Argentinien hat damals in den achtzigern hoch gepokert und verloren. Jetzt müssen sie eben die Konsequenzen akzeptieren!
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03.12.2013 09:09 Uhr von Pils28
 
+3 | -5
 
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Schon ziemlich weit weg von England und Kolonien hat man eigentlich irgendwann mal alle abgeschafft.
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03.12.2013 09:11 Uhr von El_Caron
 
+14 | -3
 
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@Pils28
Das ist keine Kolonie, sondern eine Insel, die von britischen Staatsbürgern bewohnt wird, die mit überwältigender Mehrheit Briten sein wollen. Und das alles schon seit sehr langer Zeit.
Warum sollte "wir wohnen aber näher dran" dagegen IRGENDWELCHE sinnvollen Besitzansprüche begründen, die den Willen der Einwohner überwiegen?

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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03.12.2013 09:35 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -2
 
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Warum so fern, wenn es doch so nah gehen könnte: Griechenland

"(...) Papandreou 2009: ´Wir besitzen kein Erdöl, oder zumindest haben wir noch keines gefunden.´
Staatssekretär Giannis Maniatis: ´Wir sind weder Saudi-Arabien noch Norwegen.´
Energieminister Evangelos Livieratos dämpft die Erwartungen 2012: ´In Griechenland gibt es ... eine Psychose mit Kohlenwasserstoffen, die keinen Sinn hat ... es wird viel Lärm um nichts gemacht.´
Viel Lärm um nichts?
Nun, eine Studie der Deutschen Bank London spricht von potenziellen Einnahmen aus Kohlenwasserstoffen allein aus der Region südlich von Kreta in Höhe von 427 Milliarden Euro innerhalb weniger Jahre und schätzt die hieraus entstehenden Nettoeinnahmen des griechischen Staates auf 214 Milliarden Euro. Allein damit wäre ein großer Teil der griechischen Schulden bezahlt. Die restlichen riesigen Öl- und Gasvorkommen sind bei dieser Rechnung noch gar nicht berücksichtigt. Das ist also nichts? Es gibt weitergehende Untersuchungen, die davon ausgehen, dass die Gasvorkommen rund um Griechenland ausreichen, um Europa über Jahrzehnte mit Gas zu versorgen. Wir reden über Öl und Gas im Wert von etlichen Billionen US-Dollar. Nichts Bedeutsames also. Doch je mehr ich recherchierte, umso faszinierender und widersprüchlicher wurde das Ganze. (...)"
Müller, Dirk, Showdown, München 2013, S. 66
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03.12.2013 09:36 Uhr von psycoman
 
+6 | -0
 
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Natürlich nicht, denn die Insel wird nun einmal von Briten bewohnt und war nie argentinisch. Die Argentinier leiten ihren Anspruch von der spanischen Kolonialherrschaft ab, was den Briten wohl das gleiche Recht gibt, denn die haben die Insel (wieder)entdeckt und vor allem tatsächlich besiedelt.
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03.12.2013 09:48 Uhr von Perisecor
 
+6 | -1
 
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@ Klugbeutel

Anstatt dich in dumm-rassistischen Äußerungen zu üben, könntest du das dir dargebotene Internet ja mal nutzen, um ein wenig Recherche zu betreiben. Und, sofern das deine individuelle Leistungskurve nicht zum Platzen bringt, feststellen, dass die Falklandinseln nichts mit britischem Imperium zu tun haben.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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03.12.2013 15:20 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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@ Sag_mir_Quando_sag
"Als Mr. Dax wurde Dirk Müller bekannt, als Wirtschaftserklärer katapultierte er sich in Bestsellerlisten und öffentlich-rechtliche Talkshows. Sogar im Bundestag ist sein Rat gefragt. Dabei strotzt sein neues Buch "Showdown" nur so vor abenteuerlichen Verschwörungstheorien."

[...]"Müllers Geschichte hakt gewaltig. Es wurde in deutschen Medien sehr wohl über die möglichen Schätze der Griechen berichtet, allerdings äußerst vorsichtig. Und das hat gute Gründe: Bisher gibt es lediglich vage Schätzungen zu den Öl- und Gasvorkommen. Zurzeit läuft eine Erkundungsmission norwegischer Experten."[...]

http://www.spiegel.de/...
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03.12.2013 16:52 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -1
 
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Müller hat sich bei seinem Passus in seinem Buch sich auf eine Studie der Deutschen Bank London berufen. Was daran Verschwörungstheorie sein soll, weiß ich nicht. Es kann sich ja dabei um Verschwörungen in Zusammenhang des Konkurrenzkampfes zu anderen Kapitalgruppen handeln.

Zudem beruft sich Müller auf das griechische Nationalinstitut für Geowissenschaften, was der Bundesanstalt in Hannover entspräche.

Hinzu kommt, daß es eine alte Regelung aus der Militärzeit gibt, wonach die Besteuerung bei der Ausbeutung von Rohstoffen lediglich bei 25 % liegt, während sie in Kuweit 50 % und in Norwegen gar 75 % beträgt.

Auffällig ist, daß in den letzten Jahren die Regierungsmitglieder zu einem Gutteil von einem speziellen College (Amherst o.ä.) an der U.S.-amerikanischen Ostküste stammten.

Bei der derzeitigen Lage ist die griechische Regierung völlig vom Ausland abhängig.

Vielleicht sollte man das Wort einmal mit dem Wort Intrige austauschen.

Das Buch wurde von einem Hochschullehrer "peer"reviewt, wie Müller selbst im Buch beschreibt.

In der Wirtschaft ist vieles Spekulation und letztlich weiß man erst im Nachhinein, ob man richtig lag. Also der sogenannte Mr. Dax wird wohl genug Erfahrung rund um Gerüchte auf dem Börsenparkett gemacht haben.

In der Ägäis gibt es seit langem ein Streit zwischen der Türkei und Griechenland, bei dem es darum geht, daß die Türkei unterhalb der griechischen Inseln Anspruch auf Ausbeutung der Rohstoffe erhebt. Die Türkei ist nämlich der Meinung, daß die Inseln sich auf dem Festlandsockel der Türkei befinden. " (...) Bei dem Konflikt geht es auch um vermutete Ölreserven in der Ägäis. (...)" http://de.wikipedia.org/... Aber es gibt nicht nur um die Vorkommen im Ägäischen Meer, sondern auch um die im Norden und Westen Griechenlands. http://de.wikipedia.org/...

Schade, daß Müller keine Literaturangabe zu der Studie der Deutschen Bank gemacht hat. Er selbst hat bei der Deutschen Bank gelernt. Vielleicht hat er die Studie ja informell erhalten.

Ich habe mir das Buch gerade wegen dieser Ölgeschichte gekauft, nachdem Müller vor der Wahl bei Lanz war, in der dann Lanz deutlich machte, daß das Buch "rot-grün" nicht fördern würde. Müller hielt sich bei dieser Aussage von Lanz völlig raus.

Die ganze Angelegenheit ist deshalb brisant, weil das Buch eine völlig andere Situation darstellt, als wie in der "veröffentlichen Meinung" (Rudolf Scharping) verbreitet wird.

Interessant war auch der Rückzieher Finnlands, die ursprünglich ein Pfand für ihre Zahlungen an Griechenland über den ESM haben wollten - so als ob dieses "Pfand" schon im Besitz von jemanden anderen ist.

Nur das Wort "Verschwörungstheorie", das Müller selbst im Buch erwähnt, in den Raum zu stellen, bedeutet nicht, seinen eigenen Denkapparat nicht zu benutzen und erstarrt vor dem Schreck des Wortes "Verschwörungstheorie" in einer Denkblockade zu verharren.

Entweder man erfährt die Wahrheit im Nachhinein oder aber die Archive lassen einen in sechzig Jahren ran oder aber die entsprechenden Dokumente werden vom Archivar ohnehin "kassiert".

Wieviele Verschwörungen von früher wurden durch Historiker aufgearbeitet, als sie die entsprechenden Unterlagen zu Gesicht bekamen? Bei Firmenarchive ist man sowieso von der Gnade der Firmenleitung angewiesen, die kein schlechtes Bild auf ihre Firma werfen lassen möchte.
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03.12.2013 17:49 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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