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Tote Flüchtlinge vor Lampedusa - italienische Küstenwache verweigerte offenbar Hilfe

Flüchtlingsorganisationen berichten, dass die Küstenwache Italiens eine rechtzeitige Rettung von Schiffbrüchigen zweier Flüchtlingsboote vor Lampedusa verweigert habe. Beim Untergang der Boote gab es insgesamt mehr als 200 Tote.

"Left to die, das Sterben lassen auf See, gehört offensichtlich nach wie vor zur EU-Abschreckungspolitik gegenüber Flüchtlingen", so Helmut Dietrich von "Flucht und Migration", einer Forschungsgesellschaft.

Die Beweiskette sei in diesem Fall allerdings so dicht, dass man die Verantwortlichen juristisch belangen könne. Stefan Schmidt von der Menschenrechtsorganisation äußerte, dass man gegen jede Regel des Seerechts verstoßen habe.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tote, Hilfe, Flüchtling, Lampedusa, Küstenwache
Quelle: www.neues-deutschland.de

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01.12.2013 18:32 Uhr von Frudd85
 
+5 | -14
 
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@Presseorgan:
Den Zynismus möchte ich mal erleben, wenn wegen unterlassener Hilfeleistung jemand umkommt, der dir wichtig ist.
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01.12.2013 19:26 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+1 | -7
 
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Tja, die Italienische Regierung halt - kein Stück menschlicher als zu Zeiten des dritten Weltkrieges.
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01.12.2013 19:27 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+1 | -4
 
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@ Chocobo77
aber nur, wenn er so blöd ist, sich auf Jesus als seinen "Heiland" zu verlassen.
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01.12.2013 20:15 Uhr von deus.ex.machina
 
+2 | -2
 
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Schrecklich, was in einem zivilisierten Land alles passiert.
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01.12.2013 21:17 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+0 | -4
 
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auch wenn mir (minus)clicks sonst am allerwertestem vorbeigehen: alleine der fall berlusconi zeigt doch schon, dass in der italienischen regierung einiges im argen liegt.
Sollten die Minusklicks von Nazis kommen: Wegen denen haben wir verloren! Mensch denkt doch mal und versucht nicht nur, euch dauernd als die absoluten gutmenschen darzustellen.
Im dritten Reich war nicht alles schlecht - bei den Italienern, dem Verräterpack, schon.

[ nachträglich editiert von DieTechFunktioniert ]
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01.12.2013 21:24 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+1 | -3
 
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@Seth
ja, ist es. Wer in Not gerät - sei es aus eigen- oder fremdverschulden, MUSS gerettet werden.

Aus der Quelle: " dies sei unter anderem mit dem Verweis gerechtfertigt worden, die Behörden von Malta seien zuständig gewesen. "
Dabei geht es nicht um Zuständigkeit des Landes, dem die Gewässer gehören, sondern dessen, der das Unglück bemerkt.

Also dass die es sogar schaffen sowas wie das Seerecht mit Bürokratie kaputt zu machen - einfach abstossend.

Was kommt als nächstes? Das DRK darf nur noch deutsche Kombatanten verarzten?
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01.12.2013 21:25 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+0 | -2
 
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@deus.ex.machina
Die news kam doch garnicht von Haberal?
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01.12.2013 23:41 Uhr von Fabrizio
 
+4 | -1
 
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"haben die noch nich mitbekommen das man die hier nich haben will?"

das ist mit dir und deinesgleichen doch genauso?
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02.12.2013 00:04 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+0 | -1
 
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@Reaktorofen
priorisierung mein freund, priorisierung...
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02.12.2013 07:30 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Wenn die Einwanderung Staaten Asylanträge schneller und härter prüfen würden und die Wirtschaftsflüchtlinge wieder nach Hause schicken würden, so könnte ich mir vorstellen, dass der Anreiz zur Flucht eingedämmt werden könnte.
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02.12.2013 22:09 Uhr von Frudd85
 
+0 | -1
 
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@Chocobo77:

Nach der Logik dürftest Du auch niemandem helfen, der in einen Autounfall verwickelt ist. Kompletter Schwachsinn und allerhöchstens Positivismus.

@a.lias:
Ich hoffe, dass man dir nicht noch erklären muss, wo dein Titanic-Vergleich hinkt, oder? Niemand hat hier verlangt, dass ein ertrinkender Flüchtling dem anderen hilft - es geht darum, dass die Schiffe, die ein solches Unglück mitbekommen, helfen, Menschenleben zu retten - ganz egal, was danach mit den Geretteten passiert, ob sie nun bleiben dürfen oder zurückgeschickt werden.

@Presseorgan:
Natürlich hat das mit unterlassener Hilfeleistung zu tun - was denn sonst? In einer Notsituation geht es immer erst und allein darum, Menschenleben zu retten! Wie schon geschrieben - ganz egal, was danach mit denen passiert und erst recht ganz egal, was die vorher angestellt haben bzw. was du ihnen unterstellst anzustellen!
Vollkommen wurscht, ob sie ihr Boot selbst anzünden (was wirklich unglaublich dumm ist): Wenn jemand in Not ist, MUSS ihm geholfen werden. Abschieben kann man ihn danach immer noch.
Und dann kannst du auch nicht mit angeblich krummen Vergleichen kommen, denn das Leben als höchstes Gut gehört immer geschützt. Du würdest ja auch versuchen, jemanden vom Suizid abzuhalten, wenn du die Chance hättest - zumindest hoffe ich das.
Abgesehen davon, dass deine Unterstellung keinesfalls auf jeden Zwischenfall zutrifft, bei dem Flüchtlinge (oder "Flüchtlinge", wenn du das so zynisch semiotisch ausdrücken möchtest) auf hoher See in Lebensgefahr sind - womit ich wieder auf mein Ausgangs-Statement zurückkomme:

Den Zynismus möchte ich mal erleben, wenn wegen unterlassener Hilfeleistung jemand umkommt, der dir wichtig ist.

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