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Islamkritiker Hamed Abdel-Samad über seine Entführung in Ägypten

Hamed Abdel-Samad, der deutsch-ägyptische Autor und Islamkritiker, wurde bei einem Spaziergang in Kairo in ein Auto gezerrt und entführt. Nun berichtet er nach seiner Rückkehr in einem Interview mit dem "Spiegel" von seinen Erfahrungen. Dabei kritisiert er den ägyptischen Staat massiv.

So zwangen ihn seine Entführer, dass er Papiere unterschreiben soll. Als sie ihm Folter androhten, tat er dies auch. Nach einigen Stunden ließen sie den Autor schließlich wieder frei. Daraufhin begab er sich zu der ansässigen Polizeiwache, wurde aber nur abgewiesen. Polizisten seien Helfer der Kriminellen, äußert er.

Er kritisiert, die Regierung habe ihn nicht geschützt. Da es Morddrohungen gegen ihn gab, wäre sie verpflichtet gewesen, Personenschutz zu gewähren. In Deutschland dagegen hat er seit Monaten Personenschutz. "Der Staat geht mit Menschen so um, wie es ihm passt. Menschen gehen mit Menschen um, wie es ihnen passt", sagt er abschließend über Ägypten.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Interview, Ägypten, Islam, Entführung, Kritiker, Hamed Abdel-Samad
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2013 12:43 Uhr von Crawlerbot
 
+9 | -17
 
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Ziemlich undurchsichtig die ganze Aktion.

Vielleicht war sie auch nur Inszeniert worden von ihm.
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01.12.2013 13:30 Uhr von HollieWood
 
+7 | -11
 
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Für alle die uns in die rechte Ecke drängen wenn man wagt den Islam zu kritisieren , macht euch bereit..Schweden ist schon machtlos! http://www.youtube.com/...
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01.12.2013 15:42 Uhr von Biblio
 
+1 | -2
 
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was sich wieder für Pack rumtreibt ...
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01.12.2013 16:18 Uhr von mort76
 
+0 | -2
 
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...ich würde mal vermuten, daß es hier nicht um seine Tätigkeit als "Islamkritiker" ging, sondern daß schlicht und einfach bekannt war, daß der Mann Geld hat, also hat man ihn sich gegriffen.
Also so, wie es in Kolumbien etc. üblich ist.
Hätte man ihn für seine Islamkritik bestrafen wollen, hätte das sicher anders ausgesehen.
Und daß die Polizei in Ägypten tatsächlich eher einer Verbrecherbande ähnelt, ist ja nun auch ein offenes Geheimnis...

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