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Sylt: Geburtshilfestreit eskaliert weiter - Asklepios wehrt sich

Asklepios und die Kommunalpolitik auf Sylt geraten aufgrund der Situation der Geburtshilfe auf Sylt immer heftiger aneinander. Der Mangel an Frauenärzten auf der Insel wurde nun von Asklepios als Hauptproblem dargestellt.

"Die Klinik hält nur eine Belegabteilung vor, dass heißt sie stellt nur die Infrastruktur, Ärzte und Hebammen rechnen direkt mit den Krankenkassen ab. Diese Infrastruktur wird weiterhin kostenlos angeboten", so Asklepios-Konzernsprecher Dr. Franz Jürgen Schell.

Die Konzernzentrale ließ weiter verlauten, dass eine Gefahr für Leib und Leben Schwangerer und ihrer Kinder von den fehlenden Strukturen ausginge. Geburtshilfe mit nur einem Belegarzt sei unverantwortlich. Eine pädiatrische Abteilung zu fordern, sei als absurd zu bezeichnen, so Schell weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sylt, Frauenarzt, Asklepios, Geburtshilfe
Quelle: www.shz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2013 17:39 Uhr von Dracultepes
 
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Sie betreiben das und bieten es kostenlos an?
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29.11.2013 22:10 Uhr von Borgir
 
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Die Klinik hält eine Belegabteilung für zwei Gynäkologen vor. Ein Gynäkologe hört Ende 2013 auf. Mit einem Gynäkologen kann man keine Geburtsstation vorhalten, der müsste dann ja 365 Tage 24 Std. pro Tag Dienst machen. Mit den Hebammen läuft das ähnlich (2 Hebammen für 365 Tage im Jahr 24 Stunden pro Tag). Das geht so natürlich nicht.Geburtshilfe zählt nicht zum Versorgungsauftrag der Nordseeklinik, leider. Die Versicherung für die Gynäkologen wird nicht mehr bezahlt, müssen sie selbst tragen. 50.000 Euro pro Jahr. Das kann man auf Sylt nicht reinoperieren, das geht nicht. Also hört einer der Gynäkologen auf jeden Fall auf. Der Zweite kann das nicht leisten, wird also vielleicht auch aufhören. Und schwupps: Sylter müssen auf´s Festland um Kinder zu bekommen. Keine gute Werbung für Asklepios, egal wie rum man es auch drehen mag.
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05.12.2013 22:57 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Danke liebe Ulla, dafür hat sie ja von einem ehemaligen Ministerialen auch einen Preis bekommen. Wenn man Kliniken so privatisiert, ist ja auch ein Lieblingskind des SPD sog. Gesundheitsexperten Lauterbach, ist das die unvermeidliche Folge. Warum sich Politik und Verwaltung darüber aufregen ist hinterfotzig und verlogen, von Seiten der betroffenen Bürger aber nur zu verständlich. Die Großkonzerne bieten Leistungen eben nicht flächendeckend an !

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