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Trotz Höchstgebot: Bieter darf das Auto nicht haben

Ein Rechtsanwalt aus Detmold hat vor den Oberlandesgericht Hamm einen Erfolg erzielt. Und zwar darf ein Ebay-Käufer trotz eines vorzeitigen Beendens seitens des Verkäufers nicht auf die gebotene Ware hoffen.

Der Verkäufer aus Steinheim hatte vergessen, einen Mindestangebot mit ins Angebot anzugeben und brach die Auktion nach wenigen Minuten wieder ab, obwohl schon Gebote gemacht wurden.

Der Bieter aus Passau verlangte nach Beendigung der Auktion das Auto, doch er geht leer aus. Da der Verkäufer nicht verpflichtet ist, die Ware herzugeben, wenn er selbst merkt, dass er einen Schreibfehler gemacht hat und das Angebot kurz nach Einstellen wieder raus nimmt.


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WebReporter: Kantiran82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, eBay, Bieter
Quelle: www.lz.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2013 13:37 Uhr von cvzone
 
+3 | -31
 
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29.11.2013 13:51 Uhr von PeterLustig2009
 
+19 | -1
 
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@cvzone

Der Rechtsanwalt hat doch gewonnen. Der Käufer wußte es scheinbar nicht :D

Übrigens muss bei Ebay die Auktion die erfolgreich beendet wird nicht erst noch vom Verkäufer angenommen werden!
Den Fehler haben schon ganz andere gemacht und dann ein Haus für 30.000€ "verkauft"
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29.11.2013 14:07 Uhr von keineahnung13
 
+12 | -0
 
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ich finds richtig, wenn es noch Rechtzeitig genug gemerkt wurde das einem ein Fehler passiert ist...
ärgerlich ist es schon, aber passiert halt...
sollte sich das halt vorher in Ruhe anschauen eh man sich nur ärger mit potentiellen Kunden einfängt
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29.11.2013 14:18 Uhr von Dracultepes
 
+22 | -3
 
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Ich hoffe der Kläger muss schön blechen.


Solche Leute müssen bestraft werden. Und meistens sind sie dumm wie brot, also geht das nur über das Geld.
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29.11.2013 14:37 Uhr von MrMatze
 
+13 | -7
 
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Alter was für eine Ausdrucksweise...
hat da keiner mal korrektur gelesen??
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29.11.2013 14:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
+13 | -3
 
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Ich hätte das auch schon gerne juristisch angegriffen.

Da wird in ebay ein Tonbandgerät versteigert, und man bietet 500.- Euro - bei einem geschätzten Wert von 800.-
Dann wird 3 Tage vor Ablauf der Auktion diese plötzlich ohne Gründe beendet. Ich habe das jetzt schon dreimal erlebt. Aber trotz Anruf bei ebay, hatte ich keine Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Wahrscheinlich hat irgendjemand gegen Bargeld das gerät abgeholt - und man hat die Auktion einfach beendet. Miese Sache.
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29.11.2013 14:45 Uhr von 142536
 
+6 | -2
 
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gegen was will man den vorgehen???

so ein quatsch jeder kann seine auktion vorher abbrechen, es gibt doch schon vordefinierte gründe dafür.... solange die auktion nicht abgelaufen ist.

solange die auktion nicht beendet ist ist der artikel noch mein artikel!

echt viele die von rein gar nichts ahnung haben
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29.11.2013 15:21 Uhr von PeterLustig2009
 
+15 | -2
 
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@MrMatze
Gewöhn dich an die Integration und sei froh dass man es noch lesen kann. ;)

Die News in 3 4 Jahren hier werden ungefähr so aussehen

Yolo yolo babo

:D
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29.11.2013 17:00 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Thomas, ich kenn das. Bei fast jeder Auktion, die ich in der Bucht gemacht ab, kam mindestens einmal ne Nachricht, wie viel ich für den ARtikel haben möchte, wenn ich die Auktion gleich abbreche und das ausserhalb ebay mache.
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29.11.2013 17:12 Uhr von OO88
 
+0 | -1
 
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das liegt nur am geiz der verkäufer. um sich einstellgebühren zu sparen starten sie ab 1 euro und warten tage lang bis es mal zum mindestgebot kommt. wenn der verkäufer gleich ab dem mindestgebot startet jkann ihm nichts passieren.
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29.11.2013 17:12 Uhr von Botlike
 
+4 | -3
 
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Liebe Korrektoren, ich mache hier mal euren Job:

Ein Rechtsanwalt aus Detmold hat vor den Oberlandesgericht Hamm einen Erfolg erzielt. Und zwar darf ein Ebay-Käufer trotz eines vorzeitiges beenden [vorzeitigen beendens] von seitens [entw. "von Seiten" oder nur "seitens"] des Verkäufers nicht auf die gebotene Ware [Ausdruck] hoffen.

Der Verkäufer aus Steinheim hatte vergessen, einen [ein] Mindestangebot [Mindesgebot] mit ins [im] Angebot anzugeben und brach die Auktion nach wenigen Minuten wieder ab, obwohl schon Gebote drauf waren [Ausdruck] [Komma] das höchste [wieder Ausdruck] war 7,10 Euro.

Und der dritte Absatz könnte vom Stil her ebenso von einem Zweitklässler geschrieben worden sein.

Was zur Hölle ist da falsch bei euch?
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29.11.2013 17:45 Uhr von firefighter1968
 
+1 | -4
 
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Hier geht es nicht darum, dass ein Angebot folgenlos abgebrochen werden kann. Ein Angebot bei ebay ist grundsätzlich verpflichtend. Hier hatte der Anbieter nur Glück, dass er es gleich abgebrochen hat und der Kaufpreis in keiner Relation zum tatsächlichen Wert stand. Es handelt sich also um einen Sonderfall.
Wer bei ebay einen Artikel einstellt, bietet diesen VERBINDLICH an. Bei vorzeitigem Abbruch kann man sogar Schadenersatz -als letzter Höchstbietender- geltend machen.
Hab ich selbst auch schon von so einem ebay Schlaumeier erhalten.

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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29.11.2013 19:12 Uhr von muhkuh27
 
+6 | -1
 
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Boah genau wie diese Leute die wegen nem Preisdruckfehler den Laden stürmen, dann stur auf ihr scheiß Recht beharren, welches sie garnicht haben.. und wollen dann auch keinesfalls ohne den Artikel für den absolut unrealistischen Preis den Laden verlassen.. Ekelhafte Parasiten

[ nachträglich editiert von muhkuh27 ]
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29.11.2013 20:14 Uhr von s-quadrat
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht:
schön ist auch, dass man seit längerer Zeit Gebote innerhalb von 1-2 Minuten einfach so zurücknehmen kann, weil man sich "vertippt" hat, die Situation hatte ich auch schon 2-3 mal, dass jemand auf den selben Artikel bietet wie ich, innerhalb von 2 Minuten 10 Gebote macht die immer um 5 Euro höher gehen, und beim allerletzten, was üvber meinem lag, hatte er sich plötzlich "vertippt" und es war kurze Zeit später wieder verschweunden, und ich war wieder Höchstbietender.

generell gilt, wenn man auf zwei gleichartige Artikel bietet, die kurz hintereinander zuende sind: nur weil man scheinbar den Höchstbieter-Status verliert, ist das noch nicht verbindlich, dass man den Artikel nicht mehr bekommt!! Habe wegen solcher Trolle schonmal was doppel gekauft, weil ich direkt woanders mitgeboten hatte -.-
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29.11.2013 21:09 Uhr von Mister_Kanister
 
+1 | -10
 
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einfach nur traurig... wenn ich auf etwas Biete dann ist es in meinem sinne auch meins wenn ich diesen Betrag dann auch bezahle versteht sich.. was kann der Bieter für die Dummheit des Verkäufers... und etz macht so jemand einen affenzirkus wegen der alten Kiste da.. ja und dann hat er hald ein oder zweitausend weniger muss man hald auch mal als Lehrgeld verbuchen. scheiß Affen immer mit ihrem Geiz.
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29.11.2013 22:53 Uhr von rumfrugel
 
+1 | -2
 
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Wie immer, viel falsche Rechtsansichten zum Thema: Vertrag!

1) Ein Vertrag (ebay-Auktion) bsteht aus Angebot und Annahme.
Dies geschiet durch volontatis declaratio = Willenserklärung
Die Vertragsvereinbarungen müssen auf beiden Seiten identisch sein. Der eine muß willentlich eine Sache versteigern, der andere ersteigern wollen.

Nichtigkeit bei Irrtum. (§ 119 BGB)

Hat sich eine Verttragspartei über den Inhalt des Vertrages geiirt (hier Mindestpreis) dann kann sie für alle nach außen sichtbar, vom Vertrag(oder dessen Verhandlungen) zurücktreten.

Ein Preisschild am Kaffee in einem Supermarkt ist auch nicht bindend. Es ist nur ein konkludentes(stillschweigendes) Angebot über einen Preis. faktisch könnte man den vor der Bezahlung noch verhandeln oder der Verkäufer den Preis verändern.

Richtig ist bei dem o.g. Verfahren, daß tatsächlich der Abbruch der Auktion wegen § 119 BGB legal ist. Nicht richtig(contra legem) wäre es, wenn der Verkäufer erst nach Beendigung oder kurz vor ende die Auktion abbrechen würde. Dann gilt der Vertrag, da es sich um eine Auktion ohne festen verbindlichen Preis handelt. Dann hat der Verkäufer tatsächlich Pech gehabt!
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29.11.2013 23:28 Uhr von firefighter1968
 
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Vorsicht!
Ein ebay Verkäufer ist von Anfang an in der Pflicht.
Ich selbst habe das vom Gericht bestätigt bekommen. Ich habe Schadenersatz erhalten, da ich durch den vorzeitigen Abbruch den Artikel woanderst kaufen musste. Die Differenz musste der schlaue ebay Verkäufer mir bezahlen. Eine ebay Auktion ist ein verbindliches Angebot des Verkäufers, dazu braucht es keine Willenserklärung vom Käufer. Googelt einfach mal danach, dazu gibt es genügend Urteile.
http://www.lawcommunity.de/...

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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30.11.2013 00:42 Uhr von LastManStanding
 
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Gerechtes Urteil
rumfrugel`s Erklärung ist absolut verständlich und nachvollziehbar. Verstehe das minus da gar überhaupt nicht.Lesen und verstehen, Leute.

Der Käufer hat wirklich gedacht, er macht ein Super Schnäppchen und zieht den Verkäufer auch noch vor Gericht....unglaublich dämlich.
Ich hoffe, es hiess: Die Kosten dieses Verfahrens trägt der Kläger.
bekloppte gibt es....
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30.11.2013 02:03 Uhr von Botlike
 
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@Rumfrugel:

Ich hab das Minus nicht gegeben, muss aber hinzufügen, dass durch die Anfechtung gem. § 119 BGB nicht zu einem Rücktrittsrecht führt, sondern den Vertrag gem. § 142 BGB ex tunc (also von Anfang an) nichtig macht ;-)
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30.11.2013 08:28 Uhr von Eysenbeiss
 
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@ThomasHambrecht und andere:

Eine Auktion drei Tage vor dem eigentlichen Ende zu beenden ist etwas anderes, als eine Auktion nach wenigen Minuten oder auch einer Stunde zu beenden, weil einem ein Fehler unterlaufen ist !

Sieht man aber wohl auch nur dann ein, wenn einem klar ist, dass man nicht fehlerfrei ist und es einem selbst passieren kann.
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30.11.2013 11:44 Uhr von mario_o
 
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Das Problem sind doch die kriminellen Ebay Richtlinien. Damit Auktionen nicht so häufig abgebrochen und somit (sowieso VIEL zu überzogene) Gebühren vermieden werden.
Für mich kann auch bei einer abgebrochenen Auktion kein Kaufvertrag entstehen. Lächerlich.
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30.11.2013 14:46 Uhr von firefighter1968
 
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Unglaublich, wie viele potenzielle Betrüger sich hier tummeln.
Sich einfach aus der Verantwortung stehlen. Wenn jemand kurz nach dem Einstellen bemerkt, dass er einen Fehler gemacht hat, ist das doch was anderes, als wenn er ganz bewusst die Auktion kurz vor Ende abbricht, sich die Gebühren sparen will, weil er an ebay vorbei verkauft. Da kenn ich keine Gnade, der soll ruhig bluten. So, und jetzt her mit den Minuspunkten.

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