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An Weihnachtsfeier erkrankter Mitarbeiter will sich iPad-Geschenk einklagen

Oft schwänzen viele Mitarbeiter die Weihnachtsfeier und eine Chefin wollte diese mit einer Art Lockprämie ködern: Jeder Anwesende bekommt ein iPad geschenkt.

Ein erkrankter Mitarbeiter klagt nun und will den iPad ebenfalls, denn es gelte gleiches Recht für alle Angestellten.

Die Richter gaben der Chefin Recht: "Es kommen diejenigen, die kommen können oder wollen. Daraus folgt der Charakter der Veranstaltung: Nur der, der kommt, kommt auch in den Genuss dessen, was es dort gibt."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, iPad, Geschenk, Weihnachtsfeier
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2013 11:34 Uhr von Big-E305
 
+8 | -1
 
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was n geier...so einen dann in der firma zu haben. genauso wie manche kollegen die dir für den colaautomaten 20 cent "ausleihen" und dann nächsten morgen zurückfordern :)

das speigelt die aktuelle gesellschaft wider...traurig
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29.11.2013 12:48 Uhr von Vice_dear
 
+5 | -1
 
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Ganz schön jämmerlich, bin selber Arbeitnehmer, aber aus Arbeitgebersicht ziemlich traurig wenn man den Mann dann nicht mal entlassen kann ohne ne hohe Abfindung. So einen Schmarotzer braucht doch kein Mensch!

Man sollte die Hand nicht beißen, welche einen füttert..
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29.11.2013 13:31 Uhr von nchcom
 
+0 | -2
 
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Der Mitarbeiter hatte einen ARBEITSUNFALL und war seitdem krank geschrieben. Ich denke mal da hätte die Chefin schon aus Anstand einen iPad schenken sollen, auch wenn sie arbeitsrechtlich richtig gehandelt hat. Vielleicht bei einem Besuch des Mitarbeiters zu Hause.
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29.11.2013 14:52 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ nchcom

Der Arbeitsunfall war Anfang November, die meisten Weihnachtsfeiern sind 2-6 Wochen später.
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29.11.2013 22:33 Uhr von nchcom
 
+2 | -0
 
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@Perisecor
dann lies mal bitte die Quelle. Gerade deswegen ja, er war seit dem Arbeitsunfall krank geschrieben. Scheint ja nicht nur ein gestauchter Finger gewesen zu sein. Und Dir ist schon bekannt das es Arbeitsunfälle gibt die länger als 3-6 Wochen andauern können oder zur Arbeitsunfähigkeit und Tod führen können.
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29.11.2013 23:05 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ nchcom

Hätte er auf dem Sterbebett gelegen, hätte ihn die Chefin sicher nicht zur Feier eingeladen.
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29.11.2013 23:06 Uhr von WinnieW
 
+0 | -0
 
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Zunächst mal finde ich die Formulierung der Überschrift ziemlich missverständlich.

Also wenn ich die Überschrift lese denke ich dass ein Mitarbeiter als Folge einer Weihnachtsfeier erkrankt ist.
Ersetze das Wort _An_ durch das Wort _Während_, dann wird die Aussage eindeutiger.

Ok, ich bin jetzt kein Experte im Arbeitsrecht, aber meiner Rechtsauffassung nach gilt folgendes:
Wenn jemand nicht das Bett hüten muss, und eine nicht-ansteckende Erkrankung hat welche zwar seine Arbeitsfähigkeit verhindert aber der Besuch einer Feier keine negativen Auswirkungen auf seine Genesung hat, dann darf man an einer solchen Feier teilnehmen.
Ist womöglich nicht die feinste Art, aber dennoch ok.

Feierliche Veranstaltungen von Unternehmen zählen nicht zur Arbeitszeit.
Von daher hätte er wenn es im möglich gewesen wäre die Feier besuchen können.

Gibt es eine rechtliche Regelung die das verbietet? Dann postet bitte einen Verweis darauf.
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30.11.2013 13:23 Uhr von nchcom
 
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@ WinnieW

Hier handelt es sich nicht um eine normale Krankheit sondern einen Arbeitsunfall der durch die BG abgedeckt wird. Und wenn Du da auf dem Weg zwischen Betrieb und Arbeitsstatätte auch nur die Strasse wechselst um Zigaretten zu holen verlierst Du den Unfallschutz.Und wer sagt denn, das die Chefin bei dem Verhalten was sie an den Tag gelegt hat es dem AN nicht noch negativ ausgelegt hätte.

@Perisecor

Woher weist Du das sie ihn persönlich eingeladen hat?
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30.11.2013 16:58 Uhr von Perisecor
 
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@ nchcom

Die Einladung muss ihn ja irgendwie erreicht haben. Wäre er nicht eingeladen worden, hätte er auf einer völlig anderen Grundlage geklagt.

Von persönlich habe ich nie gesprochen.



Des Weiteren ist irrelevant aus welchem Grund jemand gefehlt hat. Es war eine Anwesenheitsprämie, die natürlich nur an Anwesende auszugeben war.

Dass es keinen Groll gegen den individuellen Kläger gegeben hat, ergibt sich daraus, dass auch 41 andere Mitarbeiter dieses Geschenk nicht erhalten haben, da sie ebenfalls abwesend waren.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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30.11.2013 17:01 Uhr von Perisecor
 
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@ WinnieW

Die Rechtslage ist doch durch das Arbeitsgericht Köln erstmal ganz gut beurteilt worden.

http://openjur.de/...
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30.11.2013 21:18 Uhr von nchcom
 
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@Perisecor

"Die Einladung muss ihn ja irgendwie erreicht haben. Wäre er nicht eingeladen worden, hätte er auf einer völlig anderen Grundlage geklagt."

Es steht nirgendwo etwas von Einladung, möglich das er erst davon erfahren hat als er seine Arbeit wieder aufgenommen hat?

Ich möchte auch nur für mich ausdrücken, das man als Unternehmer mit 115 Mitarbeitern nicht denjenigen bestraft der sich seinen Arsch für die Firma aufgerissen hat und durch einen Arbeitsunfall nicht in den Genuss des Geschenks gekommen ist. Ob es rechtlich anders zu sehen ist, ist die eine Sache, moralisch ist es niederschmetternd. Und dabei sagt man doch gerade Frauen einen so moralischen Führungsstil zu, der hier aber leider auf der ganzen Linie versagt hat.

[ nachträglich editiert von nchcom ]
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30.11.2013 21:54 Uhr von Perisecor
 
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@ nchcom

Eine Bekanntmachung gilt als Einladung.


Ob der Mitarbeiter tatsächlich auf Grund seiner Erkrankung nicht an der Weihnachtsfeier teilnehmen konnte, ist doch gar nicht klar. Ganz ehrlich? Die Umstände sprechen dagegen. Wer 30k Euro einfach mal eben so investiert, um Mitarbeitern ein Geschenk zu machen (+ weitere Prämien, siehe Urteil), der lässt erfahrungsgemäßg verletzte Mitarbeiter auch nicht einfach so hängen.

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