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Dortmund: Rechte laufen bei Kinderschänder auf

Ein Mann in der Dortmunder Nordstadt hatte gestanden, seine Tochter missbraucht zu haben. Nun liefen Rechte in Lynchmob-Manier vor seinem Haus auf und forderten lauthals die Todesstrafe. Ferner wurde der Mann im Internet öffentlich mit Namen und Adresse geoutet.

Rechtsextremismusforscher erklären, dass die Rechten ihr Gedankengut auf diese Art und Weise in die Mitte der Gesellschaft schleusen wollen. Dazu eignet sich Facebook, aber auch sogenannte Hausbesuche.

Das Anprangern im Internet kann zivilrechtlich gestraft werden. Was den Aufmarsch betrifft, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Landfriedensbruchs.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dortmund, Kinderschänder, Rechte
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2013 11:45 Uhr von Azureon
 
+15 | -2
 
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"Rechtsextremismusforscher erklären, dass die Rechten ihr Gedankengut auf diese Art und Weise in die Mitte der Gesellschaft schleusen wollen."

Als ob das ein Wesenszug wäre, der nur bei Extremisten vorkommt.
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29.11.2013 16:34 Uhr von Macinally
 
+1 | -2
 
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Lynchjustiz ist logischerweise keine Lösung!

Unsere Kuscheljustiz in vielen Fällen imho auch nicht.
Wieso ist dieser Mann noch nicht in Haft?
Ein Kinderschänder der seine Untat zugegeben hat...

Was würde in jedem von uns vorgehen, wenn einem Kind der eigenen Familie so etwas passieren würde?
Das es der eigene "Vater" war, ist doch noch extremer, wenn es eine Steigerung von extrem gibt.

Meine persönliche Meinung dazu:
Vergewaltiger und Kinderschänder, deren Schuld feststeht, haben für mich jede "Lebensberechtigung" verloren.

Wie es weitergeht in diesem Fall ist doch vielfach vorgezeichnet.

Der geht in den Knast, wird dann evtl. therapiert und irgendwann wieder als geheilt entlassen.
Genau da ist imho der Fehler.
Ein Psychologe (oder mehrere) bestätigen irgendwann das der Täter keine Gefahr mehr darstellt. Kommt es dann doch zur nächsten Tat, passiert dem verantwortlichen Psych-Doktor gar nichts. Warum gibt es bei solchen Fällen keine Haftung derjenigen die dafür gesorgt haben das ein Wiederholungsfall eintreten konnte?

Hmm, eigentlich war meine Antwort viel viel kürzer gedacht, bei einer Tat gegen Kinder gibt es für mich kein Pardon...

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