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"Ritter Sport" setzt einstweilige Verfügung gegen Stiftung Warentest durch

Die Schokoladenfirma "Ritter Sport" wehrt sich rechtlich gegen einen "Mangelhaft"-Bewertung der Stiftung Warentest und hat einen ersten Teilsieg errungen.

"Ritter Sport" setzte eine Einstweilige Verfügung durch und laut dem Landgericht München dürfen die Warentester nun nicht mehr behaupten, es werden chemische Aromen für die Schokolade benutzt.

"Wir werden aber auf jeden Fall Widerspruch einlegen", so Warentest zu der Entscheidung.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sport, Stiftung Warentest, Einstweilige Verfügung, Ritter Sport
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2013 11:42 Uhr von Shifter
 
+23 | -3
 
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schwachsinn so eine verfügung kann jeder erwirken, die sagt erstmal gar nix aus und ist auch in keinster weise als gewinn zu werten
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29.11.2013 11:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -3
 
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Ritter Sport behauptet nachweisen zu können, dass sie den angeblich chemischen Stoff für das 20-fache des üblichen Betrages aus natürlichen Pflanzen herstellen lassen.
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29.11.2013 11:47 Uhr von Gernot_Geyl
 
+5 | -1
 
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Die haben etwas behauptet.
Da haben wir uns aber aufgeregt.
Die dürfen nun etwas nicht mehr behaupten.. lol
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29.11.2013 12:41 Uhr von IrgendeinUser
 
+9 | -4
 
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Aber schon komisch, das Aroma kann künstlich oder natürlich hergestellt werden und Stiftung Warentest geht sofort davon aus, dass es künstlich hergestellt wurde.


"Piperonal kommt in Tahiti-Vanille, Kräutern und Gewürzen sowie einer ganzen Reihe anderer Pflanzen vor, z.B. in Pfeffer und Dill. Aus diesen natürlichen Quellen kann Piperonal mittels rein physikalischer Verfahren gewonnen werden. Unter physikalischen Verfahren versteht man z.B. Extraktion mit Wasser oder Alkohol oder Destillation.
Chemische Verfahren werden hierbei nicht eingesetzt."
Lautet eine Stellungnahme von Ritter-Sport.
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29.11.2013 12:45 Uhr von VT87
 
+4 | -0
 
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Es sollte der Stiftung Warentest verboten werden solch sensible Informationen an die Verbraucher weiter zu geben.
(Ironie off)

Mal ehrlich: Das hat der deutsche Verbraucher spätestens in 4 Wochen vergessen und eigentlich interessiert 90 % der Leute doch auch garnicht, was in den Lebensmitteln drin ist, die sie konsumieren (ich bin da zum Teil auch abgehärtet - es ist ja laut Forschung alles ungesund...).

Je länger die daran herumnörgeln, desto länger bleibts im Gedächtnis... ist ja auch eine Form von Werbung.

[ nachträglich editiert von VT87 ]
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29.11.2013 13:23 Uhr von eugler
 
+4 | -9
 
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@slimer72

Da kann ich dir nur recht geben. Wie sagt man so schön für ein bisschen mehr Stiftung, gibt es auch viel Test. Wahrscheinlich hat sich Ritter Sport geweigert ausreichend zu stiften.

Mal ohne Polemik - kann man nur sagen, dass gerade auf den Gebieten in denen man selbst Fachmann ist sehen kann, wie schlecht Stiftung Warentest testet respektive möchte man manchmal unterstellen, dass soviel Unfähigkeit garnicht möglich ist und man oft genug finanzielle Unterstützungen des Getesteten oder des Konkurrenten unterstellen möchte.

Sie lügen nicht, aber lassen wichte Produktkriterien, die den späteren Testsieger schlecht hätten aussehen lassen oft genug weg. Ich nutze inzwischen die Faustformel - wer sich TV-Werbung leistet, kann nicht mehr genügend Budget übrig haben um ein anständiges Produkt anzubieten - oder hat jemand kürzlich eine Werbung gesehen, die mal nicht an den Haaren herbei gezogene Produkteigenschaften anpreist?
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29.11.2013 13:29 Uhr von DrZord
 
+5 | -3
 
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wie inkompetent die Stiftungwarentest ist, mekt man erst, wenn sie mal Sachen testen von denen man selbst Ahnung hat.

Man nimmt sofort alles für bare Münze, was sich irgendwie offiziell anhört oder im Fernsehen behauptet wird. Hat man aber selbst eine Expertise, merkt man was für ein hanebüchener Schrott verzapft wird.

edit. Eugler war schneller

[ nachträglich editiert von DrZord ]
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29.11.2013 14:10 Uhr von vordhosbn
 
+1 | -4
 
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Ich kaufe trotzdem keine Ritter Sport mehr!
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29.11.2013 14:24 Uhr von Mecando
 
+0 | -2
 
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Zur News:
Ritter Sport ist eine Marke, keine Schokoladenfirma.
Aber das ist in der Quelle schon falsch.
Die Firma nennt sich "Alfred Ritter GmbH & Co. KG".

Zum Fall:
Scheiß drauf was drinne ist, wenn es schmeckt wird es gegessen, und wenn nicht, dann eben nicht.
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29.11.2013 14:29 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -2
 
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@eugler @DrZord

Wie wäre es denn, wenn ihr anstatt bei Shortnews darüber zu philosophieren mal eine Abhandlung darüber schreibt auf eurem Fachgebiet, ich lese sie auch.

Denn gerade seid ihr 2 Nicks, die sich auf ihrem "Gebiet" rühmen und behaupten die Testkriterien von Stiftung Warentest wären falsch. Was ich nicht sehe ist die Beleg für diese Aussage.

@IrgendeinUser
"Aber schon komisch, das Aroma kann künstlich oder natürlich hergestellt werden und Stiftung Warentest geht sofort davon aus, dass es künstlich hergestellt wurde."

Nein das ist nicht komisch. Das Aroma kann sehrwohl physisch extrahiert werden. Nur aktuell bekannte Verfahren liefern nicht genug dieses Stoffes damit die Schokolade bei dem Preis wirtschaftlich ist. Es gibt einfach kein Verfahren, dass das kann. Deswegen geht man von chemischem Aroma aus.

Man geht vom aktuellen Stand der Technik aus. Und wenn die Firma ein super duper Verfahren zur extraktion entwickelt hat, dann wäre das leicht zu beweisen und die SW muss zurückrudern. Wird sie unter den Umständen auch tun.

So wie es scheint, trifft Ritter Sport keine Schuld sofern sie guten Glaubens natürliches Aroma einkaufen und chemisches kriegen. Und schon garnicht wenn sie natürliches kaufen und natürliches kriegen.
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29.11.2013 15:33 Uhr von Schoengeist
 
+2 | -0
 
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Wer behauptet, so eine Note (mangelhaft) wäre den Leuten egal, der irrt gewaltig. Das bedeutet vermutlich Verkaufsverluste in 5 bis 6 stelliger Höhe für Ritter, außerdem ist das Rufschädigung, die der Firma langfristig schaden kann. Wenn sie im Recht sind und das Piperonal wirklich natürlichen Ursprungs ist, dann ist es vollkommen legitim (und nötig!), gegen die Stiftung Warentest vorzugehen. An Stelle von Ritter würde ich in dem Fall sogar Schadenersatz Verlagen (und bekommen).

Wie schon von Anderen bemerkt wurde, tut sich die Stiftung Warentest oftmals nicht gerade mit extremem Fachwissen hervor, das merkt man deutlich bei Sachen, von denen man selbst sehr viel Ahnung hat. Insofern ist die Stiftung Warentest für mich(!) seit Jahren nur noch bei ganz wenigen Themen relevant. Viele Andere sehen das leider anders.

[ nachträglich editiert von Schoengeist ]
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29.11.2013 17:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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Den letzten Vogel habe ich bekommen, als Stiftung Warentest "Plattenspieler mit USB-Anschluss" testeten - damit die Käufer ihre Schallplatten selbst digitalisieren können.
Aber kein Wort darüber, wie viele Kunden diese Geräte anschließend entnervt in die Ecke werfen - und die Platten lieber bei uns und den Kollegen digitalisieren lassen.
Kein Wort darüber, was die meisten Kunden an den Geräten nach dem Kauf vermissten oder nervte. Vielleicht hätte man ja eine Fachfirma anrufen können.
Der Süddeutsche Rundfunk brachte darüber auch eine Reportage und hat sich lieber gleich an uns gewendet.

Aber so testet ein Haufen Spinner kurz ein paar Geräte ohne selbst damit mal richtig zu arbeiten.
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29.11.2013 17:51 Uhr von Prachtmops
 
+4 | -0
 
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ob jetzt stiftung warentest oder nicht... werden produkte gut bewertet, freut sich der hersteller.
werden sie negativ bewertet, schwingt man die gerichtskeule.

sind doch alles verlogene drecksäcke, ob testmagazine oder hersteller.
alle nur am lügen und betrügen.
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29.11.2013 18:21 Uhr von Maverick Zero
 
+2 | -0
 
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Es ist nicht immer alles Gold, was Stiftung Warentest so schreibt. So haben die netten Herren auch mal ganz dreist bei einem Softwaretest die kostenpflichtige, größte Ausstattungsvariante einer Software eines großen Herstellers mit der kostenlosen Testversion eines nicht so bekannten Herstellers verglichen.
Dass so ein Vergleich in die Hose geht ist natürlich klar. Der Leser bemerkt die Umgereimtheit unter Umständen nicht, glaubt dem Test und dem kleinen Fisch fehlen die Einnahmen.
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29.11.2013 19:23 Uhr von IrgendeinUser
 
+1 | -0
 
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@ zigarettentyp?
WAS ZUM TEUFEL? Das habe ich noch nie behauptet, du musst mich verwechseln. Andere News zu diesem Thema habe ich hier weder kommentiert noch gelesen.

Außerdem stammt der Satz in dieser News nichtmal von mir, ich habe nur die Stellungnahme von Ritter-Sport zitiert.
Also ich hab sowieso schonmal garnichts erzählt.

"Die Tahiti-Vanille verdankt ihr abweichendes Aroma den zusätzlichen Inhaltsstoffen Piperonal (Heliotropin, 3,4-Dioxymethylenbenzaldehyd) und Diacetyl (Butandion)."
, sagt wiederrum eine andere Quelle.
Keiner von uns ist in der Lage mit Gewissheit zu sagen, was nun richtig ist.
Weiteres googlen hat ergeben, dass die Gewinnung aus schwarzen Pfeffer nicht ungewöhnlich ist, was Ritter-Sport vermerkt hat.

http://www.erowid.org/...
Aus 20g Pfeffer lassen sich mit entsprechenden Zusätzen 0,5g des Aromastoffes isolieren.

Trotzdem finde ist es einfach merkwürdig, dass es auf beiden Wegen gewonnen werden kann und Stiftung Warentest einfach den künstlichen Weg unterstellt, genau das ist der Anlass meiner Kommentare.

[ nachträglich editiert von IrgendeinUser ]
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29.11.2013 19:32 Uhr von IrgendeinUser
 
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Ach jetzt hab ichs versemmelt.
Google hat aus Piperonal Piperin gemacht und ich hab nicht aufmerksam gelesen.
Trotzdem stinkt die Sache irgendwo.
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30.11.2013 08:23 Uhr von Eysenbeiss
 
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@IrgendeinUser:

Piperonal ist nicht gleich Piperonal !

Glukose ist auch nicht gleich Glukose, da gibt es teils erhebliche Unterschiede und SW hat mit Sicherheit genug Leute, die mittels entsprechender Verfahren feststellen können, ob es sich um eine natürlich oder künstlich gewonnene Variante handelt.

Zumal man sich mal allein anschauen muss, WIE sie die Gewinnung definieren und zumindest in meinem Wortschatz bedeutet "natürlich" etwas anderes,
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30.11.2013 09:33 Uhr von Seravan
 
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Tjo Lebensmittel ohne zusätzliche Aromen sind halt was anderes.....
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30.11.2013 17:10 Uhr von hein01
 
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Ihr könnt ja sagen, was ihr wollt!

Nur die Konsorten wie Stiftung Warentest usw. werden mir immer unsympathischer!

Einmal ist die Ware super und dann ist keine Werbung in der Zeitschrift und schon ist die selbe Ware mangelhaft!

Ich habe das mal bei den Versicherungen verfolgt! Bei dem einen Test war sie super und beim nächsten Test war genau die selber Versicherung mangelhaft - ohne das sich bei der Versicherung oder in deren Bedingungen etwas verändert hat.

Wie kommt das???
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04.12.2013 00:40 Uhr von eugler
 
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@ Dracultepes

Mit der Idee kommst du zu spät ;o)

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