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USA: Militär nutzte illegale Software im Wert von 224 Millionen Dollar

Das US-Militär hat illegale Software im Wert von 224 Millionen US-Dollar genutzt. Dabei handelte es sich um eine Logistik-Software.

Die Lizenzen der Software war beschränkt auf 150 Geräte, wurde aber auf sehr viel mehr Systemen eingesetzt, als die Lizenzen erlaubten.

Die Software ist auf 93 Servern mit über 9.000 Geräten genutzt worden. Hätte das Militär die dafür notwendigen Lizenzen gekauft, wäre dies mit Kosten in Höhe von 224 Millionen Dollar verbunden gewesen. Software-Hersteller Apptricity erhielt nun 50 Millionen Dollar nach einem Vergleich vor Gericht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Dollar, Software, Militär, Wert
Quelle: www.gamestar.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2013 07:57 Uhr von Liebi
 
+33 | -2
 
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174 Millionen gespart...ein Schnäppchen!
Das animiert zum weitermachen!
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29.11.2013 08:51 Uhr von Jaecko
 
+0 | -3
 
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Naja, wenn da im englischen Vertrag nur was von "devices" gesagt wurde... da kann man dann schon mal "device" mit "Server" gleichsetzen (und da wären die 93 dann in den 150 erlaubten)
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29.11.2013 10:58 Uhr von Done88
 
+2 | -0
 
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@ DesignerDrugV

made my day xD xD xD xD xD
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29.11.2013 11:04 Uhr von BigTX
 
+1 | -1
 
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Ich kenne mich in der Materie Lizenzmgmt ein bisschen aus und kann berichten, fast in jeder Firma gibt es Probleme in dem Bereich, da viele Leiter/ Manager die Veträge nicht so verstehen wie die Hersteller, gerade im Bezug auf das Bereitstellen mithilfe eines Servers und Remote Zugang. Microsoft hat dafür ja die CAL, d.h sie lassen sich die möglichen Zugriffe auf diesen Server lizensieren.
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29.11.2013 12:20 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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Das ist kein Vergleich, das ist Verarsche.

Edit: @Chocobo77 also so schwer ist der Text nicht ;-) Vielleicht erst mit dem ersten Bier gegen 16/17 Uhr anfangen *g*

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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29.11.2013 13:42 Uhr von CardiBa75
 
+0 | -1
 
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Fliegt Kim DotCom jetzt auf ner Militärbasis ein, um die Verantwortlichen mit Hilfe eines Neuseeländischen SEKs festzunehmen??
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29.11.2013 21:27 Uhr von OO88
 
+0 | -0
 
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von den russen oder chinesen hätten sie sogar noch 224 mio dollar bekommen wenn sie deren logistik software benutzt :-) hätten.
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29.11.2013 22:29 Uhr von NoGo
 
+0 | -0
 
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@ Jaecko: Die ursprüngliche Lizenz galt nur für EINEN Server - nix verwechselt. Das US-Militär kauft übrigens weiterhin Software von Apptricity, trotz des Urteils.
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30.11.2013 00:24 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Lizenzen zu verstehen ist auch wirklich Schwerstarbeit.

Fangen wir mal klein an.

Man kann eine Software kaufen. Mit Hülle / CD / Lizenz und Handbuch. Das die beste Variante in meine Augen immerhin habe ich was in der Hand.

Dann kaufe ich eine "Lizenzcode" sauge die Version runter und .. . Wie erkläre ich das dann der Buchhaltung als Admin. Und welche Kreditkarte nehme ich.

Ist das jetzt legal.

Kaufe ich eine OEM-Version mit eine Label. Ist das legal. ?

Wie kann man sich sicher sein.

Die Hersteller selbst, haben den Markt so versaut, das diese Unsicherheit entsteht.

Ja damals hatte man in der Firma für jedes Produkt ein Handbuch. 1. hatte der Admin mit Software , und die Mitarbeiter bekamen auch eins, die die Software drauf hatten. Viele nahmen dann das Handbuch mit nach Hause, lernten und alle hatten was davon. Da man sein Job schützen will würden das viele Leute auch heute noch machen.

Aber dann verdient man nix mehr an Schulungen. Leute sind verunsichert weil sie es nicht richtig wissen. Ein Admin in einer Firma ist ein EDV-Profi kein Anwalt.

Versucht mal eine Firma von 8-10 PC-Arbeitsplätze mit normaler Software auszustatten. Für Volumenlizenzen bist du den nicht gut genug. Und für normale Versionen zahlst du soviel das dein Chef ein Herzkasper bekommt und dich für verrückt erklärt. Resultat : Du lässt die Software so lange laufen bis die Bits auf der Platte einrosten.

Ich wette aus den Grund wird XP noch in 5 Jahren auf 60% der Firmenserver laufen. Support brauch man nicht. Firewalls und " externe " Schutzsysteme halten das Netz sauber. Und was nicht auf XP läuft, wird halt nur in Notfällen gekauft.

Einfaches Beispiel. Man kauft eine veraltete Version und im selben Atemzug ein Upgrade. Bei vielen Anbietern ist das preiswerter als die aktuelle Version. Obwohl man hinterher das selbe LEGAL auf der Platte hat.

Muss ich das verstehen.

Fakt ist das wird immer komplizierter. Und ich bin froh das ich kein EDV-Leiter mehr bin :)

Gruß

BIGPAPA

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