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Banken sollen Goldpreis manipuliert haben - BaFin-Ermittlungen laufen

Die BaFin, die deutsche Finanzaufsicht, ermittelt derzeit, ob es Manipulationen mit dem Gold- und Silberpreis gegeben hat. Man vermutet, dass an der Börse in London bei der täglichen Preisfestlegung nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Die Untersuchungen können noch mehrere Monate dauern.

2013 sank der Goldkurs extrem. Ende Juni erreichte der Kurs sogar den Tiefstand vom Sommer 2010 und stand bei 1.180 Dollar je Feinunze. Aktuell liegt der Goldpreis bei etwa 1.250 Dollar pro Feinunze (etwa 31 Gramm).

Der Manipulationsfall von Referenzzinssätzen soll Anlass für die aktuellen Ermittlungen gegeben haben. In dem Skandal wurden die Zinssätze von Banken wie Libor und Euribor manipuliert. Man vermutet, dass das Gleiche beim Goldpreis passiert ist. Aktuell will man nichts über den Ermittlungsstand loswerden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Goldpreis, BaFin, Manipulationsverdacht
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2013 10:09 Uhr von Santiago0815
 
+19 | -2
 
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Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
Tun sie sich mit Derivaten;
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganz Welt ins Wanken –
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden;
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite
Und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
Hat der Kleine Mann zu blechen
Und – das ist das Feine ja –
Nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen –
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
Das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg schon bedacht
Dann wird bisschen Krieg gemacht.



Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in „Die Weltbühne“
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28.11.2013 10:28 Uhr von blabla.
 
+1 | -0
 
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Nach wie vor gibt es wesentlich mehr Käufer als Verkäufer auf dem Markt. Da stimmt tatsächlich etwa nicht...

Den großen Sprung von knapp -30% haben wir den Derivatenhändlern zu verdanken...
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28.11.2013 10:43 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -0
 
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Die Welt wird dann erst eine gute sein, wenn sich ein Job bei der Bank im Lebenslauf nicht gut macht...
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28.11.2013 11:12 Uhr von DR_F33LG00D
 
+1 | -0
 
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Kurt Tucholsky wird immer mit diesem Gedicht n Verbindung gebracht. Das ist ein Hoax.

+++
Das Gedicht wurde fälschlicherweise Kurt Tucholsky zugeschrieben. Wirklich verfasst wurde es von Richard Kerschhofer alias Pannonicus.
http://jetzt.sueddeutsche.de/...
+++
Das macht das Gedicht nicht schlechter, aber Sie waren jetzt einmal live dabei, wie eine sogenannte „Urban Legend“ entsteht. Eine unglaubliche Geschichte, die durch weitererzählen plötzlich zur echten, allgemein bekannten Wahrheit wurde.
http://www.rottmeyer.de/...
+++
Pensionär Kerschhofer ist gemäss «Standard» fleissiger Leserbriefschreiber der «Wiener Zeitung» und publiziert als freier Autor in ultrakonservativen Schriften Beiträge, etwa in der «Zeitbühne» einem Magazin für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik.

Und genau hier könnte auch das ursprüngliche Missverständnis seinen Anfang genommen haben. Denn in den Blogs und Kettenmails wird behauptet, Tucholsky habe das Gedicht in der «Weltbühne» veröffentlicht. Die deutsche Wochenzeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft war 1926 vom Schriftsteller geleitet worden. Gemeinsam haben die beiden Medienprodukte ausser dem ähnlichen Namen jedoch gar nichts. Die «Weltbühne» war links und wurde 1933 von den Nazis verboten.
http://www.tagesanzeiger.ch/...

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