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Lüneburg: Schau "Alles brannte!" zeigt Wandel jüdischen Lebens in Deutschland

Aktuell beschäftigt sich die Ausstellung "Alles brannte!" im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg mit dem Wandel des jüdischen Lebens in den Provinzen Königsberg und Hannover. Die Ausstellung wurde im Gedenken an die Novemberpogrome in Nazi-Deutschland vor 75 Jahren konzipiert.

Dabei wird die Entwicklung des jüdischen Lebens und das Zusammenleben mit den Christen gezeigt und inwieweit sich das Verhältnis beider Religionen verändert hat. Die Provinzen Hannover und Königsberg wurden hier bewusst gewählt. In beiden Regionen gab es sehr große jüdische Gemeinden.

Während in der ostpreußischen Stadt Königsberg antisemitische Partei und Parolen kaum Anhänger fanden, wurde das Leben in Hannover schon ab 1890 stark von antisemitischen Tendenzen geprägt. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. April 2014 zu sehen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Schau, Wandel, Lüneburg
Quelle: www.damals.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2013 20:39 Uhr von blonx
 
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Die Ausstellung ist komplett zweisprachig konzipiert (deutsch und russisch) und soll einen Beitrag zur gemeinsamen Aufarbeitung Deutschlands und Russlands der jüngeren Geschichte in Mitteleuropa leisten. Daher ist die Ausstellung zeitgleich in Lüneburg und Kaliningrad (ehemals Königsberg) zu sehen.
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27.11.2013 21:57 Uhr von Trallala2
 
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Es spricht nichts dagegen Juden als Angehörige der jüdischen Religion zu bezeichnen, also Juden wie Christen oder Moslems. Nur sind Juden auch angehörige einer Volksgruppe. Geht man in eine Talkshow mit z. B. Michael Friedmann, kriegt man diese Meinung natürlich um die Ohren gehauen. Wer der Meinung ist, dass Juden einer Volksgruppe angehören ist ein Antisemit. Zumindest laut einiger Talkshows. So verbreitet sich die allgemeine Meinung, Juden sind nur Menschen die der jüdischen Religion angehören.

Das ist natürlich nicht falsch. So kann auch Angele Merkel jederzeit konvertieren. Sie gehört dann nicht einer jüdischen Volksgruppe an, wäre dann aber eine Jüdin (von der Religion her).

Das ganze ist kompliziert und ich hab das Gefühl das ist gewollt. Nicht zentral gesteuert gewollt, aber jeder spielt sein eigenes Spiel und findet es lustig. Währen Michael Friedmann jeden als Antisemiten bezeichnet der in Judentum nicht lediglich eine Religion sieht, sprechen andere Juden vom Judentum als angehörige einer Volksgruppe an.

Es wird noch verwirrender. So wird man Jude, laut Tora (glaube ich), wenn die Mutter eine Jüdin war, der Vater ist egal. Laut eines Artikels eines jüdischen Mitbürgers (keine Ahnung ob Volksgruppe oder Religion) kann der Vater auch ein besoffener Kosake sein, Hauptsache die Mutter hat jüdische Wurzeln. Und schon wird das verwirrend mit der Religion-Theorie von Michael Friedmann.

Zuguterletzt gibt es Webseiten die Gentests anbieten an denen man feststellen kann ob man ein Jude ist. Laut der Seite gibt es ein jüdischen Gen anhand dessen man es zu einem gewissen Prozentsatz ermitteln kann. Natürlich sollte man als Nicht-Jude die Seite nicht kennen, denn Sarazin bekam deswegen richtig Ärger. Danach war er ein Rassist, weil er das Gen, das die Juden selbst für Test nutzen, kannte.

Wieso so viel Text? Wenn man die Novemberpogrome der Nazis erwähnt und dann von Judentum lediglich als Religion und nicht als Volksgruppe, dann waren Nazis Religionskrieger die lediglich die jüdische Religion ausmerzen wollten.

Man sollte also den Unsinn nicht mitmachen. Man sollte, egal wer was sagt, Juden ans Angehöriger einer Volksgruppe, aber auch Religion ansehen. Also beidem. Denn wenn wir den Unsinn mitmachen und nur noch von Juden als Angehörigen einer Religion sprechen, dann verstehen in 30 Jahren die Nachfahren gar nicht mehr um was es da eigentlich ging. Und dann werden Nazis Kreuzritter, bzw. die Pogrome Kreuzzüge.

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