27.11.13 16:33 Uhr
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EU-Förderung: Forschungsgelder für Israel

Der Streit zwischen Israel und der Europäischen Union um EU-Forschungsgelder wurde nun beigelegt. So können sich israelische Wissenschaftler nun für eine EU-Förderung bewerben. Eine Klausel verhindert jedoch, dass die Mittel in besetzten Gebieten eingesetzt werden.

Im Juli wurden die neuen Kriterien für die Forschungszuschüsse bereits bekannt. Eine Territorialklausel soll nun verhindern, dass Fördergelder in nicht international anerkannte Gebiete fließt. Es geht um die besetzten Gebiete im Westjordanland, Ostjerusalem und der Golanhöhen.

Der Kompromiss besteht wohl aus einem Vorbehalt im Dokument. Durch die Einigung wurde sicher gestellt, dass sich Israel auch weiterhin an EU-Förderprogrammen beteiligen kann.


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WebReporter: shortklon
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Israel, Forschung, Fördergeld
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2013 16:35 Uhr von FrankCostello
 
+1 | -5
 
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Das ist ein Super Kompromiss...
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27.11.2013 16:55 Uhr von Runenkraft
 
+11 | -1
 
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Öhm...

Nennt mich jetzt ungebildet, oder einfach nur dumm, wenn es euch gefällt.
Aber: Mit welchem Recht und welcher Begründung kann sich Israel, das sich nur ein paar lächerliche Kilometer hinter der europäischen Grenze befindet, um EU-Forschungszuschüsse bewerben?

Mal ganz davon abgesehen, dass ich sowieso zuviel Steuern zahle, die die Geldsäcke der EU für unnütze Studien und Pseudo-Wohltaten rauswerfen...
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27.11.2013 17:00 Uhr von heinzinger
 
+4 | -2
 
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Bitte, wir haben eh zu viel davon.
Scheinbar hat Israel den Stand eines Entwicklungslandes welches unterstützt werden muss.
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27.11.2013 20:40 Uhr von Patreo
 
+0 | -4
 
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Tuepscha das wurde vom Auswärtigen Amt gesponsert
Genauso wie die 20 Millionen an Afrika

,,In den letzten vier Jahren wurden für die "Aktion Afrika" jährlich 20 Millionen Euro an Sondermitteln aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt. "
http://www.auswaertiges-amt.de/...

,,Selbst das jüdische Museum in Sao Paulo haben die sich vor Kurzem mit 300k Euro von Deutschland "fördern" lassen ... auch ihre Museen in aller Welt wollen die scheinbar nicht selbst bezahlen."

Das ist Schwachsinn, da hier Projekte gefördert aber nicht immer komplett finanziert werden

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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27.11.2013 23:48 Uhr von Patreo
 
+0 | -3
 
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@Tuepscha was für ein Schwachsinn.
Wie du schon sagst ist Peres nicht jüdischer Brasilianer von daher, sind Israels Interessen nicht gleichdeckend mit den Interessen von jüdischen Ethnien in anderen Ländern.

,,Man stelle sich vor, dass irgendein afrikanischer "Hungerstaat" "

José Eduardo dos Santos Präsident Angolas ist Milliardär
Der Kongolese Denis Sassou Nguesso hat Villen in Frankreich.

Sowohl in Kongo als auch Angola gibt es dennoch akute Armut und Misstände.

Der Präsidenten Sohn des ehemaligen senegalesischen Präsidenten Karim Wade hat an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne.
Dennoch ist ein Großteil Senegals auf Hilfe von Außen angewiesen und NGOs sammeln Spenden für Schulen
Gambias Präsident Jammeh ist mehfacher Millionär und dennoch engagiert sich die NGO DresdenBanjul für Schulen im Land

Gibts nen Aufschrei von dir deswegen?

Es werden nicht nur jüdische Einrichtungen finanziert.
Wenn du keine Ahnung hast, frag ruhig.

Hier ne kleine Liste

,,Von 1981 bis 2013 wurden mehr als 2.600 Projekte in 150 Ländern mit rund 60 Millionen Euro gefördert."
http://www.auswaertiges-amt.de/...

Im palästinensischen Gebiet:
Cinema Jenin – Das Kino der Hoffnung
http://www.auswaertiges-amt.de/...

Myanmar: Restaurierung der St. Mary`s Cathedral
http://www.auswaertiges-amt.de/...

Der reichste Mann in Burma ist Tay Za und hat schätzungsweise 1,2 Milliarden Dollar Vermögen
http://en.wikipedia.org/...

Und nu?

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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28.11.2013 01:59 Uhr von Patreo
 
+0 | -1
 
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Tuepscha die Tatsache, dass du nicht wirklich weißt, was das Auswärtige Amt macht ist hier bezeichnend.

Das Auswärtige Amt finanziert Länder wie Senegal oder Brasilien.
Und darum ging es bei der Förderung des Museums in Sao Paolo nicht um Israel, sondern um Brasilien.
,, aber ganz sicher finanziert DE keine palästinensischen Museen in Brasilien"
Nein dafür aber jüdische in Brasilien.
Was haben die Juden in Brasilien direkt mit Israel zu tun?

,,Und da du Israel mit Angola, Senegal, Gambia und Burma gleichsetzt, "

Nein das hast du gemacht.Du hast die Verbindung zu Peres gemacht.
Ich habe Projekte in Schwellenländern wie Brasilien mit Gambia und Burma gleichgesetzt.


,,Und jetzt plapper ruhig weiter - und halte an deinem Glauben fest, dass dein Leben doch noch noch einen Sinn hat .... auch wenn im Reallife scheinbar niemand irgendwas mit dir zu tun haben will ...."

Und du kannst auch weiterhin so tun, als wüsstest du worüber DU schreibst oder weiterhin vom Tausenjährigen Reich träumen
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28.11.2013 10:58 Uhr von heinzinger
 
+1 | -1
 
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So lange in Deutschland Familien auf die Armenspeisung der Tafel angewiesen sind hat der deutsche Staat keine Museen am anderen Ende der Welt zu finanzieren. So einfach ist das.

Wenn wir Geld im Überfluss hätten und nicht wüssten wohin damit kann ich es verstehen, dass man ärmeren Ländern hilft. Aber nicht so.

Und an Patreo: Der reichste Mann in Deutschland Karl Albrecht verfügt über ein Vermögen von 17,8 Millarden Euro.
Soll er jetzt alle Armen von seinem erarbeiteten Geld bezahlen oder was?

[ nachträglich editiert von heinzinger ]
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28.11.2013 11:09 Uhr von Patreo
 
+0 | -1
 
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Nein Heinzinger soll er nicht.
Eben das war ja auch nicht mein Punkt. Nur weil ein Land reiche Eliten hat, bedeutet es nicht, dass es sich dafür disqualifiziert von anderen Ländern unterstützt zu werden.

Tuepscha hat bloß wenig Ahnung, was das Auswärtige Amt tut, dafür aber viel Fremdenfeindlichkeit.

Der Punkt war, dass Tuepscha folgendes geschrieben hat als Argumentation GEGEN eine finanzielle Unterstützung des Auswärtigen Amtes in ein Projekt in Brasilien, für die jüdische Minderheit dort:
,,Peres sagte 2007, dass Israel (wir) Ungarn, Polen, Rumänien und Manhattan aufkauft."

und

,,Man stelle sich vor, dass irgendein afrikanischer "Hungerstaat" osteuropäische Länder und Manhattan aufkauft aber sich gleichzeitig von DE "Entwicklungshilfe" zahlen lassen würde"

Und meine Argumentation ist erstens, dass Deutschland auch Länder fördert, die arm sind und dennoch Milliardäre haben, welche sie theoretisch selbst ,,retten" könnten
wie im Falle von Gambia oder dem Kongo, wo die Despoten reiche Villen haben aber ein großer Teil der Bevölkerung dennoch leidet

Und zweitens, dass selbst wenn Peres diese idiotische Aussage getroffen hat, die jüdischen Brasilianer nicht israelische Staatsbürger sind und die Förderung des Auswärtigen Amtes in ein Kulturprogramm einer Ethnie in Brasilien gegangen ist und nicht an das ,,reiche Israel"


Es ist ja auch falsch zu behaupten das Auswärtige Amt würde die deutsche Kultur nicht fördern.
http://www.auswaertiges-amt.de/...
In Namibia unterstützt das Goethe Zentrum die Ausbildung der deutschen Sprache und fördert den Deutschen Akademischen Austausch, welches deutschen Akademikern ein Stipendium zum Auslandsaufenthalt ermöglicht.

Tuepscha gibt als Beispiel für fehlerhafte Förderung einen Zeitungsartikel an über ein Projekt des Auswärtigen Amtes. Wertet aber das Auswärtige Amt als Quelle selbst, scheinbar als Propaganda.

[ nachträglich editiert von Patreo ]

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