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Gefährliche Entwicklung: Immer mehr Rollatoren

Nach einer Erhebung der Krankenkasse DAK ist die Zahl der Menschen, die mit Rollator unterwegs sind, in den letzten Jahren stark angestiegen. Zwischen 2009 und 2012 stieg die Zahl der Rollator-Verschreibungen um 50 Prozent.

In der Altersgruppe zwischen 70 und 79 Jahren gab es sogar eine Steigerung der Rollator-Nutzer von 75 Prozent. Im Alter zwischen 60 und 69 Jahren wurden 111 Prozent mehr Rollatoren verordnet.

Experten gehen davon aus, dass Rollatoren dazu führen können, ältere Menschen das Gehen verlernen zu lassen. Die Entwicklung sei daher gefährlich für die Erhaltung der Mobilität von Senioren. Die Zuzahlung der Patienten für Rollatoren liegt momentan bei gerade zehn Euro.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Entwicklung, Rollator, Gehen, Verschreibung
Quelle: www.open-report.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2013 10:39 Uhr von SNnewsreader
 
+28 | -4
 
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Liegt wohl auch daran, dass viele Senioren die erst jetzt zu schätzen wissen, denn ich habe noch nie so viele Senioren einkaufen gehen sehen, wie in den letzten 3 Jahren. Wir haben hier mehrere Pflegeheime und es fällt auf, weil die nebeneinander stehen und quatschen und keine Sau an denen vorbei kommt ;-) Zudem rollen die auf dem Fahrradweg .... ts ts ts ... Führen von Rollatoren und Einkaufswagen sollte man Führerscheinpflichtig machen :-)
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27.11.2013 10:52 Uhr von TyranosaurusPex
 
+36 | -1
 
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Experten gehen davon aus das es teuer für die Krankenkassen wird, und daher sinnlose Gründe gesucht werden diese Entwicklung zu stoppen.
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27.11.2013 10:57 Uhr von quade34
 
+26 | -0
 
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Positiv gesehen, kommen mit Hilfe der Geräte die Alten mehr raus, was sie sich vorher nicht zutrauten.
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27.11.2013 11:21 Uhr von brycer
 
+22 | -1
 
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Wenn ein alter Mensch einen Rollator braucht und ihn auch verschrieben bekommt, dann mit Sicherheit nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil es ohne dieses Teil einfach nicht mehr geht.
Früher gab es keine oder nicht so viele Rollatoren und die Alten, die Schwierigkeiten hatten beim Gehen, sind daheim ´versauert´.
Jetzt kann man ihnen die Möglichkeit verschaffen auch mit ihrer Behinderung mehr unter die Leute zu kommen - da ist es den Krankenkassen auch wieder nicht Recht.
Krankenkassen bleiben eben Krankenkassen und werden nie Gesundheitskassen, so wie uns die AOK-Werbung weiß machen will. ;-)

Edit: Was diese Entwicklung gefährlich machen soll ist mir auch schleierhaft.
Hat man nun Angst dass rollatorbewaffnete Horden von Senioren unsere Fußgängerwege und -zonen zu lebensgefährlichen Terrains machen? ;-P
Oder ist das nur für die Krankenkassen gefährlich, weil dadurch etwas Geld ´verbraten´ wird.
Immerhin können diese Rollatorrentner ja auch viel leichter und öfter zum Arzt. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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27.11.2013 12:12 Uhr von brycer
 
+9 | -1
 
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"...Experten gehen davon aus, dass Rollatoren dazu führen können, ältere Menschen das Gehen verlernen zu lassen..:"
<- und Studien internationaler Universitäten sind zu dem Ergebnis gekommen dass Sponsoring Experten das Denken verlernen lässt.
"Wes Brot ich fress, des Lied ich sing." ;-P

Liebe Experten,
Menschen die auf Rollatoren angewiesen sind, sind dies eben wegen ihrer schon eingeschränkten Mobilität!
Wenn es ginge, dann würden diese Leute auch lieber ohne Rollator durch die Gegend springen und mobil sein.

Ihr wollt Experten sein? Für was? Das Liebesleben der Pflastersteine?
Einfach lachhaft diese Aussage. Sie zeugt von einem Weitblick, der gerade mal von der Wand bis zur Tapete reicht.
Mit etwas gutem Willen vielleicht noch von den Konten der Krankenkassen zu euren Konten.
Für das Geld das man euch wahrscheinlich dafür gezahlt hat, hätte man wohl auch einige tausend Rollatoren anschaffen können.
;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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27.11.2013 12:22 Uhr von LuckyBull
 
+12 | -2
 
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Also meine Schwiegermutter war im Alter um die 80 J. einfach zu eitel mit einem Rollator zum Einkaufen zu gehen.
Sie meinte, sie würde sozusagen lächerlich in der kleinen Stadt dadurch rüberkommen, wo man sie sonst nur als Grand Dame kennt.
Es ging ihr dann so schlecht, dass sie wohl aus der zunehmenden Gebrechlichkeit ihre Wohnung immer seltener verließ.
Dann war es im Alter von 83 J. so weit, dass sie in einem erbärmlichen Zustand in ihrer Wohnung gerade noch gefunden wurde. Mit 84 J. starb sie dann in einem Pflegeheim.
Wer weiß, vielleicht hätte sie länger leben dürfen, wenn sie mit einem Rollator täglich die Natur genossen hätte...
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27.11.2013 13:12 Uhr von brycer
 
+7 | -0
 
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@wok!
"Egal wie klapprig ich mal werde, niemals werde ich mich mit so einer Demenzschubkarre lächerlich machen. "
Warte erst mal ab! Was du wirklich machen wirst kannst du erst sagen wenn die Situation gekommen ist. Früher nicht. ;-)

Ich kenne viele die gesagt haben, sie werden das oder das nie tun - und ein paar Jahre später...

Egal ob es dabei um das Rauchen ging, die Wahl der Geldquelle für Miete etc. oder ums Alter.
;-P
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27.11.2013 13:17 Uhr von Next_News
 
+11 | -0
 
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-" Im Alter zwischen 60 und 69 Jahren wurden 111 Prozent mehr Rollatoren verordnet. -"
Ist das nicht der Altersbereich in dem die Leute noch arbeiten gehen sollen?
Dann sollten die Rollatoren am besten ab dem 60. Lebensjahrs staatlicher Seits angeliefert werden. Dann gehts im Job bestimmt schneller und besser.
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27.11.2013 16:26 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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....klasse logic :D

Autofahrer mit Bürojob und Heim-Pc verlernen das Laufen ja auch nicht
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27.11.2013 16:36 Uhr von eiischbinsnur
 
+4 | -0
 
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""Experten gehen davon aus, dass Rollatoren dazu führen können, ältere Menschen das Gehen verlernen zu lassen. Die Entwicklung sei daher gefährlich für die Erhaltung der Mobilität von Senioren.""

Und wer sich das Bein bricht, sollte nicht an Krücken gehen, weil er sonst noch das Gehen verlernt. Auf dem gesunden Bein herumhüpfen oder einfach zuhause rumsitzen ist deutlich sinnvoller.

Ich schwöre, im nächsten Leben werde ich auch Berufsexperte für irgendwas. Was diese Brut für einen Mist absondern darf und auch noch von einigen scheinbar ernstgenommen wird..... außerdem kann man dann tolle Studien veranstalten, z.B. "Negative gesundheitliche Auswirkungen des Kopfschlagens auf Asphalt - nur ein Mythos?" und die Ergebnisse dann als total große Überraschung verkaufen......
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27.11.2013 17:26 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -2
 
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Rollatoren sind halt die neuen Autos für Rentner.

Ist ja kein Wunder, irgendwas müssen sie ja auch haben, wenn man sich mit der Armutsrente in Deutschland kein Auto mehr leisten kann.
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27.11.2013 19:34 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -0
 
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das gehen verlernen??

Ich sehe es eher so das die Leute sich damit eher raus trauen und einkaufen gehen als ohne dem Ding

Also was das wieder für eine komische Statistik...
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27.11.2013 20:35 Uhr von HabIsch
 
+3 | -0
 
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Wenn man den Migranten den BMW , Mercedes und Audi nicht streichen kann , muß man den Deutschen halt den Roolator streichen.
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27.11.2013 20:49 Uhr von Luelli
 
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Wahrscheinlich ist das Verschreiben von Rollatoren billiger, als bei den betroffenen Patienten in kostspieligen Untersuchungen die Ursache für die Gehbehinderung zu ergründen und sie dann gezielt, ggf. operativ zu behandeln.

Bei einer 90-Jährigen will ich die Rollatorverschreibung noch verstehen, aber bei knapp über 60-Jährigen wird das in den meisten Fällen nur aus Kostengründen gemacht, da bin ich sicher.

Es wäre deshalb interessant zu erfahren, wie das Verhältnis der gesetzlich versicherten Rollator-Nutzer zu den privat Versicherten ist.
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27.11.2013 21:00 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Jaja! Ganz gefährlich, sehr gefääääääähhhhhhrlich!!!
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28.11.2013 17:02 Uhr von Slingshot
 
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Als Rentner wär mir das viel zu peinlich, mit so einer Schrottkiste rumzulaufen. Wenn ich nicht in der Lage bin, ohne so ein Ding mich fortzubewegen, sollte ich es gleich lassen.
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29.11.2013 16:46 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Es geht den sog. Experten der Kassen sicher nur um die Zahlung für die paar Rollatoren, da die Senioren sonst nur noch in den Fernseher starren würden was die Krankenkassen aber nichts kostet, also eine ganz einfache Rechnung. Zum Spaß nimmt den keiner, es sollten sich diese " Experten" mal zeigen ! jeder der nur einen Schimmer von der Sache hat, kann darüber nur lachen.

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